Die lautlosen Herrscher: Anorganische Wesen
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Kaum ein Begriff der modernen Esoterik ist so faszinierend und zugleich umstritten wie der der anorganischen Wesen. Bekannt wurde er durch die Schriften von Carlos Castaneda, doch ähnliche Vorstellungen finden sich quer durch die Kulturen – von Elementargeistern über Dschinn bis zu den „Gedankenformen“ der westlichen Magie. Dieser Beitrag ordnet das Thema ruhig und kritisch ein: Was sind anorganische Wesen, welche Eigenschaften werden ihnen zugeschrieben, und wie schützt du dich, wenn du dich auf dieses Feld einlässt?
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Was sind anorganische Wesen?
In Castanedas Lehre, die er dem Yaqui-Schamanen Don Juan zuschreibt, sind anorganische Wesen Bewusstseinsformen ohne physischen Körper. Sie existieren in einer anderen „Welt“ und nehmen Energie wahr, statt Materie. Castaneda beschreibt sie als uralt, intelligent und neugierig – Fährtenleser, die sich für das Bewusstsein des Menschen interessieren, besonders im Traum. Wichtig: Castanedas Werk gilt heute literarisch und nicht als ethnografische Tatsache. Wir behandeln das Thema daher als Symbolsystem und Erfahrungsraum, nicht als bewiesene Realität. Mehr zu seinem Werk findest du im Beitrag Carlos Castaneda.
Eigenschaften & Erscheinungsformen
Den anorganischen Wesen werden typischerweise folgende Züge zugeschrieben:
- Energetische Wahrnehmung: Sie sollen Energie „sehen“ statt physischer Form.
- Langlebigkeit: In den Schilderungen leben sie weit länger als Menschen.
- Anziehung zum Bewusstsein: Besonders während des Traum-Yoga („Träumen“) sollen sie Kontakt suchen.
- Ambivalenz: Sie gelten weder als per se gut noch böse, sondern als fremdartig – Faszination und Vorsicht liegen nah beieinander.
Verwandte Vorstellungen in anderen Traditionen
Die Idee körperloser, energetischer Wesen ist keineswegs neu:
- Elementarwesen der westlichen Naturmagie (Gnome, Undinen, Sylphen, Salamander) als Geister der vier Elemente – vertieft im Beitrag zur Elementarwesen-Arbeit.
- Dschinn der arabischen Überlieferung als zwischen Mensch und Engel stehende Wesen aus „rauchlosem Feuer“.
- Gedankenformen (Egregore) der modernen Magie: durch konzentrierte Aufmerksamkeit „genährte“ Energiemuster.
So unterschiedlich die Namen sind, ein Muster wiederholt sich: Der Mensch begegnet etwas Nicht-Materiellem, das mit seiner Aufmerksamkeit in Wechselwirkung tritt.
Faszination & Vorsicht
Gerade weil das Thema so anziehend ist, lohnt ein nüchterner Blick. Intensive Trance-, Traum- oder Substanzerfahrungen können lebendige Begegnungen hervorrufen, die sich „real“ anfühlen. Das macht sie bedeutungsvoll – aber nicht automatisch zu objektiven Tatsachen. Wer hier arbeitet, sollte geerdet bleiben, das eigene Wohlbefinden im Blick behalten und bei psychischer Belastung professionelle Unterstützung suchen.
Schutz & klare Abgrenzung
Ob du anorganische Wesen als reale Entitäten oder als Bilder des Unbewussten verstehst – energetische Hygiene tut in beiden Sichtweisen gut:
- Erden: Vor und nach jeder feinstofflichen Arbeit bewusst in den Körper kommen (Füße spüren, atmen).
- Reinigen: Raum und Energiefeld klären, etwa mit Rauch oder einer schwarzen Ritualkerze.
- Abgrenzen: Eine klare Intention setzen, was du einlädst und was nicht. Techniken dazu findest du unter energetischer Schutz und schwarze Magie abwehren.
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Häufige Fragen zu anorganischen Wesen
Sind anorganische Wesen real?
Das lässt sich nicht beweisen. Wir behandeln sie als Symbolsystem und Erfahrungsraum – bedeutungsvoll für viele Menschen, aber nicht als wissenschaftliche Tatsache.
Woher stammt der Begriff?
Bekannt wurde er durch Carlos Castaneda. Ähnliche Vorstellungen gibt es als Elementarwesen, Dschinn oder Gedankenformen in vielen Traditionen.
Wie schütze ich mich bei feinstofflicher Arbeit?
Bleib geerdet, reinige Raum und Energiefeld und setze klare Absichten. Bei psychischer Belastung hole dir professionelle Unterstützung.
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1 Kommentar
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Glaube das die Energie eines jeden Menschen und jeglicher Lebensform nach der Beendigung der irdischen Existenz vom Adler gefressen wird, es also keinen Dialog mit den Ahnen gibt und die Beendigung des inneren Dialoges, der einige Übung benötigt, hat mich vor vielen Jahren mit endloser Leere erfüllt und fast in den Selbstmord getrieben.
Ich wäre einmal etwas vorsichtiger mit dem was Sie veröffentlichen.
Es ist mir bekannt, das Castaneda umstritten ist und ich selbst bin mir nicht im Klaren darüber, ob in dem was Castaneda schrieb, nicht noch etwas verborgenes ode seinem offiziellen Sinn entgegen Gesetzes liegt.
Ich rühre die Bücher nicht mehr und halte Abstand von solchen abenteuerlichen Geschichten, die Spiritualität, Bewusstseinsveränserung und Macht versprechen.r