Astralreise Anleitung: Dein Weg zur außerkörperlichen Erfahrung
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Der Gedanke fühlt sich gleichzeitig schwindelerregend und vertraut an: Dein Körper liegt ruhig auf dem Bett, dein Atem wird flach – und ein Teil deines Bewusstseins löst sich, schwebt empor und blickt von oben auf dich selbst herab. Genau das beschreibt eine Astralreise: die bewusste, gewollte Ablösung des feinstofflichen Astralkörpers vom physischen Körper. Diese Anleitung führt dich Schritt für Schritt von der Vorbereitung bis zur sicheren Rückkehr – ohne Esoterik-Nebel, dafür mit klaren, erprobten Techniken, die du heute Nacht ausprobieren kannst.
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Was ist eine Astralreise – und was nicht?
Eine Astralreise (auch Astralprojektion oder außerkörperliche Erfahrung, AKE) ist ein Zustand, in dem dein Wachbewusstsein erhalten bleibt, während dein Körper in tiefe Entspannung gleitet. Anders als beim Klartraum, der innerhalb der Traumwelt stattfindet, erlebst du bei der Astralreise das Gefühl, deinen physischen Standort tatsächlich zu verlassen. Viele Reisende berichten, ihren eigenen Körper, ihr Schlafzimmer oder vertraute Orte aus einer schwebenden Perspektive gesehen zu haben.
Wichtig für realistische Erwartungen: Wissenschaftlich gilt die AKE als ein besonderer Bewusstseinszustand des Gehirns, nicht als belegtes Verlassen des Körpers. Für deine Praxis ändert das wenig – die Erfahrung ist real erlebbar, oft tief berührend und vollkommen ungefährlich. Dein Körper bleibt stets sicher und atmet weiter; die uralte Verbindung, oft als „silberne Schnur“ beschrieben, reißt nie.
Die Vorbereitung: 80 % des Erfolgs
Astralreisen gelingen selten beim ersten Versuch durch reinen Willen. Sie entstehen im schmalen Grenzland zwischen Wachsein und Schlaf. Deshalb zählt die Vorbereitung mehr als jede Technik:
Timing. Der fruchtbarste Moment ist nicht das Einschlafen am Abend, sondern das frühe Erwachen nach etwa 4–6 Stunden Schlaf. Stelle dir einen Wecker, bleibe 10–20 Minuten wach und lege dich dann mit klarer Absicht erneut hin. In dieser „Wake-Back-to-Bed“-Phase ist dein Gehirn ideal vorbereitet.
Raum & Energie. Sorge für Dunkelheit, angenehme Kühle und Stille. Viele Praktizierende reinigen den Raum vorab mit Salbei oder Palo Santo, um eine klare, ungestörte Atmosphäre zu schaffen – ein Ritual, das vor allem den Geist beruhigt und die Absicht verankert.
Körperhaltung. Liege auf dem Rücken, Arme locker neben dem Körper. Das Ziel ist „Körper schläft, Geist wacht“ – die berühmte Schlafparalyse, die hier nicht beängstigend, sondern dein Tor ist.
Anleitung in 7 Schritten
1. Tiefenentspannung. Spanne nacheinander jede Muskelgruppe an und lasse sie los, von den Zehen bis zur Kopfhaut. Atme langsam: vier Sekunden ein, sechs Sekunden aus.
2. Den Körper „einschlafen“ lassen. Bleibe vollkommen reglos. Bald meldet dein Körper Juckreiz oder den Drang, dich umzudrehen – ignoriere ihn. Nach Minuten verschwinden diese Signale, und ein Gefühl von Schwere oder Vibration setzt ein.
3. Die Vibrationen begrüßen. Ein Summen, Kribbeln oder Brummen durchläuft den Körper. Das ist kein Grund zur Angst, sondern das deutlichste Zeichen, dass die Ablösung beginnt. Bleibe ruhig und neutral neugierig.
4. Eine Ausstiegstechnik wählen. Bewährt sind: die Seil-Technik (stelle dir ein unsichtbares Seil über dir vor, an dem du dich Hand über Hand hinaufziehst), die Rolltechnik (rolle dich seitlich aus dem Körper, als drehtest du dich im Bett um) oder die Ballon-Technik (stelle dir vor, leicht wie Helium zur Decke zu steigen).
5. Loslösen. Konzentriere dich nicht auf den physischen Körper, sondern auf die imaginierte Bewegung. In dem Moment, in dem du dich „woanders“ fühlst, bist du heraus.
6. Stabilisieren. Frisch Ausgestiegene werden oft sofort zurückgezogen. Stabilisiere die Erfahrung, indem du laut „Klarheit jetzt!“ denkst, deine astralen Hände aneinanderreibst oder einen Gegenstand intensiv betrachtest.
7. Sanfte Rückkehr. Um zurückzukehren, denke an deinen physischen Körper oder bewege einen Finger. Die Rückkehr geschieht meist augenblicklich und mühelos. Notiere danach sofort jedes Detail.
Schutz, Ängste und häufige Hürden
Die größte Hürde ist nicht das Loslösen, sondern die Angst davor – meist ausgelöst durch das ungewohnte Gefühl der Schlafparalyse. Erinnere dich: Du kannst jederzeit zurückkehren, indem du dich auf deinen Körper besinnst. Setze vor jeder Reise eine schützende Absicht („Ich bin sicher, ich kehre klar und gestärkt zurück“). Wer sich energetisch geschützt fühlen möchte, kombiniert dies gern mit einer Raumreinigung oder einem Schutzstein neben dem Bett.
Geduld ist die wahre Disziplin: Manche erleben in der ersten Woche Erfolge, andere üben Monate. Jede „gescheiterte“ Session trainiert die entscheidende Fähigkeit – wach zu bleiben, während der Körper schläft.
Bereitschafts-Check: Bist du heute Nacht reif für die Reise?
Beantworte die sieben Fragen ehrlich. Du erhältst eine Einschätzung deiner aktuellen Astral-Bereitschaft – und einen konkreten nächsten Schritt.
Weiterlesen & vertiefen
Astralreisen sind Teil einer größeren Reise durch dein Bewusstsein. Vertiefe dein Wissen mit unserem Grundlagenartikel Astralreisen: Eine Reise in die Welt des Bewusstseins, lerne in Luzide Träume lernen die ideale Einstiegsfähigkeit und entdecke in der Traumdeutung, welche Botschaften deine nächtlichen Reisen tragen. Für die energetische Vorbereitung findest du passendes Räucherwerk & Räucherzubehör in unserem Shop.
Häufige Fragen zur Astralreise
Ist eine Astralreise gefährlich?
Nein. Dein physischer Körper bleibt jederzeit sicher und versorgt, du kehrst durch bloßen Gedanken an ihn zurück. Die häufigste „Gefahr“ ist Angst vor dem ungewohnten Gefühl der Schlafparalyse – diese legt sich mit Erfahrung.
Wie lange dauert es, bis man eine Astralreise lernt?
Sehr individuell. Manche erleben in den ersten ein bis zwei Wochen erste Ablösungen, andere üben mehrere Monate. Tägliche Entspannung und ein Traumtagebuch beschleunigen den Fortschritt deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen Astralreise und Klartraum?
Beim Klartraum bist du dir bewusst, dass du träumst, und gestaltest die Traumwelt. Bei der Astralreise hast du das Gefühl, deinen tatsächlichen physischen Ort zu verlassen. Klarträume sind oft das ideale Sprungbrett zur Astralprojektion.
Warum spüre ich Vibrationen?
Die Vibrationen gelten als deutlichstes Zeichen, dass die Ablösung beginnt. Bleibe ruhig und neutral; wer sie mit Angst quittiert, wird meist sofort in den Wachzustand zurückgezogen.
Wann ist die beste Tageszeit zum Üben?
Das frühe Erwachen nach etwa 4–6 Stunden Schlaf. Bleibe 10–20 Minuten wach (Wake-Back-to-Bed) und lege dich dann mit klarer Absicht erneut hin – dann ist dein Gehirn ideal vorbereitet.
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