Die 8 Jahreskreisfeste: Bedeutung, Daten & Rituale
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Der Jahreskreis ist das spirituelle Herz vieler naturverbundener Traditionen. Seine acht Feste – die Jahreskreisfeste oder Sabbate – verteilen sich gleichmäßig über das Jahr und folgen dem Lauf von Sonne und Natur: von der tiefsten Dunkelheit bis zur vollen Blüte und zurück. Wer im Jahreskreis lebt, feiert nicht nur Termine, sondern verbindet sich bewusst mit den Rhythmen des Lebens.
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Woher stammt der Jahreskreis?
Der heutige Jahreskreis verbindet keltische, germanische und neuheidnische Bräuche. Vier Feste folgen dem Sonnenstand (die beiden Sonnenwenden und die beiden Tagundnachtgleichen), vier liegen jeweils dazwischen und markieren landwirtschaftliche Wendepunkte. Zusammen bilden sie ein Rad, das sich ohne Anfang und Ende dreht – ein Sinnbild für Werden, Vergehen und Wiederkehr.
Die 8 Jahreskreisfeste im Überblick
| Fest | Zeit (Nordhalbkugel) | Thema |
|---|---|---|
| Samhain | 31. Okt – 1. Nov | Ahnen, Loslassen, Neubeginn |
| Yule | um den 21. Dez | Wintersonnenwende, Rückkehr des Lichts |
| Imbolc | 1. – 2. Feb | Erwachen, Reinigung, erste Saat |
| Ostara | um den 20. Mär | Frühlingsgleiche, Gleichgewicht, Neubeginn |
| Beltane | 30. Apr – 1. Mai | Fruchtbarkeit, Lebensfreude, Leidenschaft |
| Litha | um den 21. Jun | Sommersonnenwende, Fülle der Kraft |
| Lughnasadh | 1. Aug | Erste Ernte, Dankbarkeit |
| Mabon | um den 22. Sep | Herbstgleiche, Ernte, Balance |
Das dunkle Halbjahr: Einkehr und Loslassen
Samhain gilt vielen als spirituelles Neujahr. Der Schleier zu den Ahnen wird als dünn empfunden – eine Zeit des Gedenkens und Loslassens. Yule, die Wintersonnenwende, feiert in der längsten Nacht die Wiedergeburt des Lichts; Kerzen sind hier das zentrale Symbol. Imbolc kündigt das Ende des Winters an: ein Fest der Reinigung und der ersten zarten Hoffnung.
Das lichte Halbjahr: Wachstum und Ernte
Ostara bringt mit der Tagundnachtgleiche Gleichgewicht und Aufbruch. Beltane feiert die volle Lebenskraft, Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit. Litha, die Sommersonnenwende, markiert den Höhepunkt des Lichts. Mit Lughnasadh beginnt die Erntezeit und der Dank für das Gewachsene, und Mabon bringt zur Herbstgleiche erneut Balance – bevor das Rad sich wieder zur Dunkelheit neigt.
Wie du die Jahreskreisfeste feierst
Du brauchst keine großen Zeremonien. Schon kleine Gesten verbinden dich mit dem Rad des Jahres: einen Altar mit saisonalen Symbolen schmücken, eine Kerze passend zur Energie des Festes entzünden, ein Dankbarkeits- oder Loslass-Ritual halten oder einfach bewusst in die Natur gehen. Kerzen spielen bei fast jedem Sabbat eine zentrale Rolle – in unserer Sammlung der handgegossenen Ritualkerzen findest du für jedes Fest die passende Farbe und Absicht. Wer einen festen Platz für seine Feiern einrichten möchte, findet Anregungen in unserem Beitrag, wie du einen heiligen Altar einrichten kannst.
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Häufige Fragen zu den Jahreskreisfesten
Wie viele Jahreskreisfeste gibt es?
Acht. Vier richten sich nach dem Sonnenstand (zwei Sonnenwenden, zwei Tagundnachtgleichen), vier liegen dazwischen und markieren landwirtschaftliche Wendepunkte.
Welches Fest ist das spirituelle Neujahr?
In vielen Traditionen gilt Samhain (31. Oktober bis 1. November) als Beginn des neuen Jahreskreises – eine Zeit des Loslassens und Neubeginns.
Muss ich heidnisch sein, um die Feste zu feiern?
Nein. Der Jahreskreis ist vor allem eine naturverbundene Praxis. Jeder kann die Feste nutzen, um sich bewusster mit den Jahreszeiten zu verbinden.
Wie feiere ich ein Jahreskreisfest einfach?
Mit kleinen Gesten: eine Kerze passend zur Energie entzünden, einen kleinen Altar schmücken, ein Dankbarkeits- oder Loslass-Ritual halten oder bewusst in die Natur gehen.
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