Astralreisen Gefahrlich Mythen Risiken Sichere Praxis

Astralreisen gefährlich? Mythen, Risiken & sichere Praxis

„Ist eine Astralreise gefährlich? Kann ich stecken bleiben? Was, wenn etwas in meinen Körper schlüpft?“ – kaum ein Thema der spirituellen Praxis ist so von Ängsten umrankt wie das außerkörperliche Reisen. Viele dieser Befürchtungen stammen aus Filmen und Schauergeschichten, nicht aus der Erfahrung erfahrener Praktizierender. In diesem Guide trennen wir nüchtern Mythos von Realität, benennen die tatsächlichen – meist psychologischen – Risiken ehrlich und geben dir sieben klare Regeln an die Hand, mit denen deine Praxis sicher und stabil bleibt.

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Was ist eine Astralreise eigentlich?

Eine Astralreise – auch außerkörperliche Erfahrung oder OBE (Out-of-Body Experience) genannt – beschreibt das Erlebnis, das eigene Bewusstsein vom physischen Körper getrennt wahrzunehmen. Praktizierende berichten, dass sie ihren Körper „von außen“ sehen oder sich frei durch Räume bewegen. Aus spiritueller Sicht löst sich dabei der feinstoffliche „Astralkörper“, verbunden durch die berühmte „Silberschnur“. Aus Sicht der Schlafforschung handelt es sich um einen besonderen Bewusstseinszustand an der Schwelle zwischen Wachen und Träumen, oft im Zusammenhang mit luziden Träumen.

Welche Deutung dir näher liegt, ist für die Praxis zweitrangig. Entscheidend ist: Das Erlebnis ist subjektiv real, eindrucksvoll – und in aller Regel harmlos.

Die großen Mythen – ruhig betrachtet

Mythos 1: „Wird die Silberschnur durchtrennt, sterbe ich.“ In der gesamten Erfahrungsliteratur gibt es keine glaubwürdigen Berichte über eine durchtrennte Silberschnur. Sie gilt als unzerstörbar – der Faden, der dich immer zurückführt.

Mythos 2: „Ein fremdes Wesen besetzt meinen Körper.“ Dein Bewusstsein bleibt mit deinem Körper verbunden. Die Vorstellung der „Besetzung“ stammt aus Horrorfilmen, nicht aus der Praxis. Ein klar gesetzter Schutz und eine ruhige Haltung genügen.

Mythos 3: „Ich finde nicht mehr zurück.“ Schon der kleinste Impuls – ein Gedanke an deine Hände, ein tiefer Atemzug – holt dich sofort zurück. Eher ist das Gegenteil das Problem: Viele kehren schneller zurück, als ihnen lieb ist.

Die realen Risiken – ehrlich benannt

Die tatsächlichen Herausforderungen sind psychologischer Natur, nicht übernatürlich:

  • Angst und Schlaflähmung: Der Übergang kann von einem Gefühl der Lähmung, Vibrationen oder Druck begleitet sein. Das ist die natürliche Schlafparalyse – unangenehm, aber ungefährlich.
  • Desorientierung: Direkt nach einer intensiven Reise kann man kurz benommen sein. Gute Erdung löst das schnell.
  • Eskapismus: Wer den Alltag dauerhaft flieht, sollte innehalten. Astralreisen sollen das Leben bereichern, nicht ersetzen.
  • Schlafmangel: Manche Techniken unterbrechen den Schlaf. Achte darauf, ausreichend zu ruhen.
Wichtig: Wenn dich Ängste vor oder nach dem Üben stark belasten, der Schlaf darunter leidet oder du dich vom Alltag entfremdest, lege eine Pause ein und sprich mit einer erfahrenen Begleitung oder einer Fachperson. Spirituelle Praxis soll dir guttun – nicht zur Last werden.

Sichere Praxis: 7 Regeln

1. Reinige den Raum

Beräuchere dein Zimmer vorher mit Palo Santo oder Salbei und schaffe so eine ruhige, klare Atmosphäre.

2. Setze einen Schutz

Stelle dir vor dem Üben eine schützende Lichtkugel um dich vor und formuliere: „Nur Wohlwollendes hat Zutritt.“ Tiefer gehst du im Beitrag zum energetischen Schutz.

3. Klare Absicht

Lege fest, wohin du möchtest oder was du erfahren willst. Eine klare Absicht gibt der Reise Struktur und Sicherheit.

4. Übe nicht in Angst

Reise nie, wenn du dich ängstlich, erschöpft oder unter Einfluss von Alkohol oder Substanzen fühlst. Ruhe und Gelassenheit sind die beste Grundlage.

5. Kenne den Rückweg

Ein Gedanke an deinen Körper holt dich sofort zurück. Dieses Wissen allein nimmt die meiste Angst.

6. Erde dich danach

Trink Wasser, iss eine Kleinigkeit, berühre den Boden. Erdung schließt die Reise sauber ab.

7. Führe ein Reisetagebuch

Notiere jede Erfahrung. So erkennst du Muster, baust Vertrauen auf und vertiefst deine Praxis.

Schlafparalyse richtig einordnen

Das gefürchtetste Begleitsymptom ist die Schlaflähmung: Du bist wach, kannst dich aber kurz nicht bewegen, manchmal begleitet von Druck auf der Brust oder dem Gefühl einer Präsenz. Die Schlafforschung erklärt dies durch die natürliche Muskelblockade des Traumschlafs, die kurz in den Wachzustand hinüberreicht. Es ist ein harmloses, weit verbreitetes Phänomen. Atme ruhig, bewege bewusst einen Finger oder Zeh – die Lähmung löst sich innerhalb von Sekunden.

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Mythos oder Fakt?

Teste dein Wissen über Astralreisen. Tippe auf deine Antwort – du erfährst sofort, ob du richtig liegst.

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Vertiefe deine Praxis mit diesen Beiträgen: Starte sanft mit unserer Anleitung zu Astralreisen für Anfänger, lerne konkrete Astralreise-Techniken und öffne deine innere Wahrnehmung mit dem Guide zum dritten Auge. Reinigendes Räucherwerk für deine Praxis findest du in unserer Kollektion Räucherwerk.

Häufige Fragen zu Astralreisen und Sicherheit

Sind Astralreisen wirklich gefährlich?
Nein. Erfahrene Praktizierende beschreiben sie als sicher. Die größten Hürden sind Angst und Schlaflähmung beim Einstieg – beides unangenehm, aber harmlos.
Kann ich während einer Astralreise im Körper stecken bleiben?
Nein. Schon der Gedanke an deinen Körper holt dich sofort zurück. Niemand bleibt „gefangen“ – eher kehren Anfänger zu schnell zurück.
Was tue ich bei Schlaflähmung?
Bleib ruhig und atme bewusst. Bewege langsam einen Finger oder Zeh – die Lähmung löst sich in Sekunden. Sie ist ein natürliches Phänomen des Traumschlafs.
Wie schütze ich mich vor der Reise?
Reinige den Raum mit Räucherwerk, stelle dir eine schützende Lichtkugel vor und setze die klare Absicht, dass nur Wohlwollendes Zutritt hat.
Sollte ich bei Ängsten pausieren?
Ja. Wenn dich Ängste stark belasten oder dein Schlaf leidet, lege eine Pause ein und hole dir Begleitung. Spirituelle Praxis soll dir guttun.
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