Astralreisen was ist das – Astralkörper verlässt schlafenden Körper im Kosmos

Astralreisen: Was ist das & Wie es deine Spiritualität bereichert

Den eigenen Körper für einen Moment verlassen und das Bewusstsein frei bewegen – kaum eine spirituelle Erfahrung fasziniert so sehr wie die Astralreise. Berichte darüber finden sich in nahezu allen Kulturen, von schamanischen Traditionen bis zu modernen Bewusstseinsforschern. Doch was genau ist eine Astralreise, wie fühlt sie sich an, und wie gehst du sie sicher an? Dieser Leitfaden ordnet das Thema klar und bodenständig ein, ohne dir falsche Versprechungen zu machen – und zeigt dir einen behutsamen Einstieg.

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Was ist eine Astralreise?

Als Astralreise (auch außerkörperliche Erfahrung oder OBE, engl. out-of-body experience) bezeichnet man das Erleben, dass sich das Bewusstsein vom physischen Körper zu lösen scheint und sich unabhängig bewegt. In esoterischen Modellen wird das mit dem „Astralkörper“ erklärt – einem feinstofflichen Pendant des physischen Körpers, das an ihn gebunden bleibt. Ehrlich gesagt: Ob dabei tatsächlich „etwas“ den Körper verlässt oder es sich um einen besonderen Bewusstseinszustand handelt, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Für die persönliche Praxis ist das zweitrangig: Entscheidend ist die Erfahrung selbst und das, was du daraus lernst.

Astralreise, luzider Traum und Nahtoderfahrung

Diese drei Zustände werden oft verwechselt, unterscheiden sich aber deutlich. Beim luziden Traum bist du dir bewusst, dass du träumst, und kannst die Traumwelt aktiv gestalten – du bleibst aber im Traum. Bei der Astralreise erlebst du dich typischerweise im eigenen, vertrauten Umfeld (etwa deinem Schlafzimmer), bevor du dich entfernst. Die Nahtoderfahrung wiederum tritt in Extremsituationen wie Unfällen auf und ist nicht willentlich herbeiführbar. Viele Übende beginnen übrigens über den luziden Traum, weil der Einstieg leichter ist.

Wie sich eine Astralreise anfühlt

Häufig beschriebene Anzeichen sind eine zunehmende Vibration oder ein Summen im Körper, ein Gefühl von Schwere oder Lähmung (die sogenannte Schlafparalyse) und schließlich ein Eindruck des Schwebens oder Hinausgleitens. Diese Phase kann ungewohnt oder sogar beunruhigend sein – sie ist aber harmlos und vergeht von selbst. Wer weiß, was passiert, kann gelassen bleiben, statt in Panik zu erwachen. Ruhe und ein neutrales „Ach, jetzt geht es los“ sind hier die besten Begleiter.

Gut zu wissen: Die Schlafparalyse ist ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers im REM-Schlaf. Sie fühlt sich intensiv an, ist aber medizinisch ungefährlich.

Schutz und Sicherheit

Astralreisen gelten in der Praxis als ungefährlich – der Körper kommt nicht zu Schaden, und du kehrst jederzeit zurück, sobald du an ihn denkst. Dennoch ist ein klarer Rahmen sinnvoll, vor allem für die innere Sicherheit:

  • Erdung vorher: Verbinde dich bewusst mit dem Boden, atme tief, spüre deinen Körper. Wer gut geerdet startet, kehrt leichter zurück.
  • Klare Intention: Lege fest, warum du reist – etwa um zu lernen oder zu heilen. Intention gibt Halt.
  • Geschützter Raum: Ein gereinigter Raum und ein symbolischer Schutz (z. B. ein Schutz-Objekt am Bett) stärken das Gefühl von Sicherheit.
  • Rückkehr-Anker: Wisse, dass der Gedanke an deinen physischen Körper dich sofort zurückbringt. Das ist dein Notausgang – er funktioniert immer.

Eine einfache Technik für den Einstieg

  1. Timing: Versuche es nach 4–6 Stunden Schlaf, wenn du kurz aufwachst – der Körper ist entspannt, der Geist aber wach genug.
  2. Körper entspannen: Liege ruhig auf dem Rücken und entspanne nacheinander jeden Körperteil, bis sich der Körper „schwer“ anfühlt.
  3. Wachsein halten: Lass den Körper einschlafen, während dein Bewusstsein wach bleibt. Beobachte die inneren Bilder, ohne sie festzuhalten.
  4. Sanft lösen: Stell dir vor, du rollst dich aus dem Körper oder schwebst nach oben – ganz ohne körperliche Anstrengung.
  5. Nachbereiten: Schreibe sofort danach auf, was du erlebt hast. So schärfst du deine Wahrnehmung von Mal zu Mal.

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Wie gut bist du auf eine Astralreise vorbereitet?

Kreuze an, was bei dir schon stimmt. Die Auswertung zeigt dir, woran du noch arbeiten kannst.

Häufige Fragen zu Astralreisen

Sind Astralreisen gefährlich?

In der Praxis gelten sie als ungefährlich. Der Körper kommt nicht zu Schaden, und der Gedanke an ihn bringt dich sofort zurück. Ungewohnte Empfindungen wie Vibrationen sind harmlos.

Was ist der Unterschied zum luziden Traum?

Im luziden Traum weißt du, dass du träumst, und gestaltest die Traumwelt. Bei der Astralreise erlebst du dich typischerweise zuerst in deinem realen Umfeld, bevor du dich entfernst.

Kann jeder Astralreisen lernen?

Grundsätzlich ja, aber es braucht Geduld und Übung. Manche erleben schnell erste Anzeichen, andere brauchen Wochen oder Monate. Entspannung und Regelmäßigkeit sind wichtiger als Talent.

Wie komme ich sicher zurück?

Der Gedanke an deinen physischen Körper oder eine kleine körperliche Bewegung beendet die Erfahrung sofort. Dieser Rückkehr-Anker funktioniert zuverlässig.

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