Astralreisen: Was ist das & Wie es deine Spiritualität bereichert
Inhalt
Als Astralreise oder außerkörperliche Erfahrung (OBE) bezeichnet man das Erleben, dass sich das Bewusstsein vom physischen Körper zu lösen scheint und unabhängig bewegt; esoterisch wird das mit einem feinstofflichen Astralkörper erklärt. Ob dabei tatsächlich etwas den Körper verlässt oder es sich um einen besonderen Bewusstseinszustand handelt, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Zur Abgrenzung: Im luziden Traum weiß man, dass man träumt, und bleibt im Traum; bei der Astralreise erlebt man sich typischerweise zuerst im vertrauten realen Umfeld; die Nahtoderfahrung tritt in Extremsituationen auf und ist nicht willentlich herbeiführbar. Typische Begleiterscheinungen sind Vibrationen, Summen und Schlafparalyse – ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers im REM-Schlaf, der intensiv wirkt, aber medizinisch ungefährlich ist. Als Sicherheitsrahmen gelten Erdung, klare Intention, ein geschützter Raum und der Rückkehr-Anker: Der Gedanke an den physischen Körper beendet die Erfahrung sofort. Diese Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Bei einer Astralreise verlässt ein feinstofflicher Astralkörper den physischen Körper.
Quelle/Tradition: Esoterisches Modell; der Artikel benennt selbst, dass dies wissenschaftlich nicht geklärt ist.
Außerkörperliche Erfahrungen sind in nahezu allen Kulturen überliefert.
Quelle/Tradition: Religions- und ethnologische Quellen: Seelenreisen finden sich in schamanischen Traditionen, im tibetischen Buddhismus und in der westlichen Mystik.
Die Schlafparalyse ist ein natürlicher Schutzmechanismus im REM-Schlaf und medizinisch ungefährlich.
Quelle/Tradition: Schlafmedizin: Die REM-Atonie verhindert das Ausagieren von Träumen; isolierte Schlafparalyse gilt als harmlos.
Luzider Traum, Astralreise und Nahtoderfahrung sind unterschiedliche Zustände.
Quelle/Tradition: Gängige Unterscheidung in der Bewusstseinsforschung und Praxisliteratur; luzides Träumen ist im Schlaflabor nachgewiesen.
Erdung, Intention und ein Schutz-Objekt machen die Erfahrung sicherer.
Quelle/Tradition: Verbreitete Vorbereitungspraxis; der Artikel ordnet den Nutzen als inneres Sicherheitsgefühl ein, nicht als objektiven Schutz.
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Den eigenen Körper für einen Moment verlassen und das Bewusstsein frei bewegen – kaum eine spirituelle Erfahrung fasziniert so sehr wie die Astralreise. Berichte darüber finden sich in nahezu allen Kulturen, von schamanischen Traditionen bis zu modernen Bewusstseinsforschern. Doch was genau ist eine Astralreise, wie fühlt sie sich an, und wie gehst du sie sicher an? Dieser Leitfaden ordnet das Thema klar und bodenständig ein, ohne dir falsche Versprechungen zu machen – und zeigt dir einen behutsamen Einstieg.
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Was ist eine Astralreise?
Als Astralreise (auch außerkörperliche Erfahrung oder OBE, engl. out-of-body experience) bezeichnet man das Erleben, dass sich das Bewusstsein vom physischen Körper zu lösen scheint und sich unabhängig bewegt. In esoterischen Modellen wird das mit dem „Astralkörper“ erklärt – einem feinstofflichen Pendant des physischen Körpers, das an ihn gebunden bleibt. Ehrlich gesagt: Ob dabei tatsächlich „etwas“ den Körper verlässt oder es sich um einen besonderen Bewusstseinszustand handelt, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Für die persönliche Praxis ist das zweitrangig: Entscheidend ist die Erfahrung selbst und das, was du daraus lernst.
Astralreise, luzider Traum und Nahtoderfahrung
Diese drei Zustände werden oft verwechselt, unterscheiden sich aber deutlich. Beim luziden Traum bist du dir bewusst, dass du träumst, und kannst die Traumwelt aktiv gestalten – du bleibst aber im Traum. Bei der Astralreise erlebst du dich typischerweise im eigenen, vertrauten Umfeld (etwa deinem Schlafzimmer), bevor du dich entfernst. Die Nahtoderfahrung wiederum tritt in Extremsituationen wie Unfällen auf und ist nicht willentlich herbeiführbar. Viele Übende beginnen übrigens über den luziden Traum, weil der Einstieg leichter ist.
Wie sich eine Astralreise anfühlt
Häufig beschriebene Anzeichen sind eine zunehmende Vibration oder ein Summen im Körper, ein Gefühl von Schwere oder Lähmung (die sogenannte Schlafparalyse) und schließlich ein Eindruck des Schwebens oder Hinausgleitens. Diese Phase kann ungewohnt oder sogar beunruhigend sein – sie ist aber harmlos und vergeht von selbst. Wer weiß, was passiert, kann gelassen bleiben, statt in Panik zu erwachen. Ruhe und ein neutrales „Ach, jetzt geht es los“ sind hier die besten Begleiter.
Gut zu wissen: Die Schlafparalyse ist ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers im REM-Schlaf. Sie fühlt sich intensiv an, ist aber medizinisch ungefährlich.
Schutz und Sicherheit
Astralreisen gelten in der Praxis als ungefährlich – der Körper kommt nicht zu Schaden, und du kehrst jederzeit zurück, sobald du an ihn denkst. Dennoch ist ein klarer Rahmen sinnvoll, vor allem für die innere Sicherheit:
- Erdung vorher: Verbinde dich bewusst mit dem Boden, atme tief, spüre deinen Körper. Wer gut geerdet startet, kehrt leichter zurück.
- Klare Intention: Lege fest, warum du reist – etwa um zu lernen oder zu heilen. Intention gibt Halt.
- Geschützter Raum: Ein gereinigter Raum und ein symbolischer Schutz (z. B. ein Schutz-Objekt am Bett) stärken das Gefühl von Sicherheit.
- Rückkehr-Anker: Wisse, dass der Gedanke an deinen physischen Körper dich sofort zurückbringt. Das ist dein Notausgang – er funktioniert immer.
Eine einfache Technik für den Einstieg
- Timing: Versuche es nach 4–6 Stunden Schlaf, wenn du kurz aufwachst – der Körper ist entspannt, der Geist aber wach genug.
- Körper entspannen: Liege ruhig auf dem Rücken und entspanne nacheinander jeden Körperteil, bis sich der Körper „schwer“ anfühlt.
- Wachsein halten: Lass den Körper einschlafen, während dein Bewusstsein wach bleibt. Beobachte die inneren Bilder, ohne sie festzuhalten.
- Sanft lösen: Stell dir vor, du rollst dich aus dem Körper oder schwebst nach oben – ganz ohne körperliche Anstrengung.
- Nachbereiten: Schreibe sofort danach auf, was du erlebt hast. So schärfst du deine Wahrnehmung von Mal zu Mal.
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Wie gut bist du auf eine Astralreise vorbereitet?
Kreuze an, was bei dir schon stimmt. Die Auswertung zeigt dir, woran du noch arbeiten kannst.
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