Mabon Ritual 2026: Herbst-Equinox – Balance, Ernte, Loslassen
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Mabon ist das Erntedankfest des Jahreskreises – der Moment, in dem sich Licht und Dunkelheit die Waage halten. Es lädt dich ein, dankbar zu ernten, was du gesät hast, und loszulassen, was nicht mehr trägt. Dieser Guide zeigt dir Bedeutung, Datum 2026 und ein vollständiges Ritual zum Nachmachen.
Was ist Mabon? Das zweite Erntefest im Jahreskreis
Mabon ist eines der acht Jahreskreisfeste und markiert die Herbst-Tagundnachtgleiche (Herbst-Equinox). Es ist das zweite von drei Erntefesten – zwischen Lughnasadh (erste Ernte) und Samhain (letzte Ernte). Symbolisch geht es um Dankbarkeit, Bilanz und das bewusste Annehmen der dunkler werdenden Jahreshälfte.
Mabon 2026: Datum & astronomischer Hintergrund
2026 fällt die Herbst-Tagundnachtgleiche auf den 23. September. An diesem Tag steht die Sonne genau über dem Äquator, Tag und Nacht sind nahezu gleich lang. Danach werden die Nächte spürbar länger – die Natur zieht sich zurück, und auch wir dürfen nach innen gehen. Viele feiern Mabon am Tag selbst oder am Wochenende davor bzw. danach.
Mabon-Mythologie: Woher kommt der Name?
Der Name „Mabon“ ist vergleichsweise jung: Er wurde in den 1970er Jahren popularisiert und bezieht sich auf Mabon ap Modron, eine Figur aus der walisischen Mythologie – wörtlich „Sohn der Mutter“. In den Erzählungen wird der junge Mabon kurz nach seiner Geburt entführt und später befreit, ein Motiv von Verlust und Wiederkehr, das gut zur dunkler werdenden Jahreszeit passt. Wichtig: Historische keltische Völker feierten die Tagundnachtgleiche nicht zwingend als großes Fest – das heutige Mabon ist eine moderne Schöpfung des Neopaganismus.
Die Bedeutung: Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit
Mabon ist das Fest der Balance. Wie Tag und Nacht im Gleichgewicht stehen, so lädt es uns ein, Geben und Nehmen, Aktivität und Ruhe, Festhalten und Loslassen auszubalancieren. Es ist eine Einladung, das vergangene Jahr zu reflektieren: Was ist gewachsen? Was darf geerntet, was darf kompostiert werden?
Mabon-Korrespondenzen auf einen Blick:
Farben: Gold, Braun, Tiefgrün, Burgunderrot · Kräuter: Salbei, Beifuß, Eichenlaub · Kristalle: Citrin, Bernstein, Rauchquarz · Speisen: Äpfel, Trauben, Nüsse, Kürbis, Brot.
Dein Mabon-Ritual: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Raum schaffen: Schmücke einen kleinen Altar mit Herbstfrüchten, Blättern und einer Kerze.
- Kerze entzünden: Eine grüne Kerze steht für Dankbarkeit und Fülle, eine goldene für die Ernte.
- Dankbarkeit: Schreibe drei Dinge auf, für die du dankbar bist – sprich sie laut aus.
- Loslassen: Notiere, was du gehen lassen möchtest. Verbrenne den Zettel sicher oder vergrabe ihn.
- Teilen & abschließen: Genieße eine saisonale Speise, danke der Erde und lasse die Kerze sicher abbrennen.
Nutze die interaktive Checkliste unten, um nichts zu vergessen.
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Mabon allein oder in der Gruppe feiern
Mabon lässt sich wunderbar solo begehen – als stille Stunde mit Kerze, Tagebuch und Tee. Allein gefeiert wird das Fest besonders introspektiv. In der Gruppe entfaltet Mabon eine andere Kraft: Ein gemeinsames Erntemahl, bei dem jede Person etwas Selbstgemachtes mitbringt, betont das Teilen und die Dankbarkeit für die Gemeinschaft. Beides ist richtig – wähle, was zu deinem Leben passt. Wichtig ist die bewusste Absicht: innehalten, danken, in Balance kommen.
Dankbarkeit & Loslassen: Die innere Arbeit zu Mabon
Das äußere Ritual entfaltet seine Kraft erst durch die innere Arbeit. Mabon ist eine Einladung, ehrlich Bilanz zu ziehen – ohne Härte gegen dich selbst. Dankbarkeit richtet den Blick auf das, was bereits da ist; Loslassen schafft Raum für das, was kommen will. Wer beides bewusst übt, geht gestärkt und geerdet in die dunkle Jahreshälfte.
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Häufig gestellte Fragen zu Mabon
Wann ist Mabon 2026?
Mabon 2026 fällt auf die Herbst-Tagundnachtgleiche am 23. September. Viele feiern das Fest am Tag selbst oder am umliegenden Wochenende.
Was bedeutet Mabon?
Mabon ist das zweite Erntefest im keltisch geprägten Jahreskreis und steht für Dankbarkeit, Ernte und das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit zur Herbst-Tagundnachtgleiche.
Wie feiere ich Mabon zu Hause?
Schmücke einen kleinen Altar mit Herbstfrüchten, entzünde eine Kerze, drücke Dankbarkeit aus, lasse symbolisch los, was nicht mehr trägt, und teile eine saisonale Speise.
Welche Farben und Symbole gehören zu Mabon?
Typisch sind Gold, Braun, Tiefgrün und Burgunderrot sowie Äpfel, Trauben, Nüsse, Kürbisse und Eichenlaub.
Welche Kerze eignet sich für ein Mabon-Ritual?
Eine grüne Kerze für Dankbarkeit und Fülle oder eine goldene für die Ernte passt besonders gut.
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