Freund oder Feind? Der Umgang mit Wesenheiten auf DMT & Co.
Du hast gelernt, wie du mit Torping Geister vertreiben kannst und wie du deinen Guide zur psychischen Selbstverteidigung im Alltag anwendest. Aber was, wenn die Wesenheiten, denen du auf spirituellen Reisen oder in Meditationen begegnest, keine Feinde sind? Von "Maschinenelfen" bis zu "Trickstern" – dieser Guide hilft dir, im spirituellen Raum zu navigieren, Absichten zu erkennen und sicher zu interagieren...
Inhalt
Als Wesenheiten werden Präsenzen bezeichnet, denen Menschen in tiefer Meditation, Trance, Träumen oder veränderten Bewusstseinszuständen begegnen – gedeutet entweder als eigenständige geistige Wesen oder als Bilder des eigenen Unbewussten. Als wohlgesinnt gelten Erscheinungen, die sich warm und ruhig anfühlen, den freien Willen respektieren und Klarheit hinterlassen; als problematisch solche, die drängen, Angst machen, schmeicheln oder etwas fordern. Der verlässlichste Kompass ist die eigene Körperreaktion: Enge in Brust und Bauch ist ein Warnsignal, Weite und ruhiger Atem ein gutes Zeichen. Zum Umgang gehören Vorbereitung (Raum reinigen, klare Schutzabsicht), Zentrierung während der Begegnung sowie bewusstes Erden und Abschließen danach – und das Wissen, dass man jederzeit "Stopp" sagen darf. Der Artikel betrachtet das Thema rein spirituell, ist keine Aufforderung zum Substanzkonsum und ersetzt bei psychischer Belastung keine ärztliche oder fachliche Unterstützung.
Berichte über Begegnungen mit Wesenheiten in veränderten Bewusstseinszuständen sind kulturübergreifend und seit Jahrhunderten dokumentiert.
Quelle/Tradition: Schamanische Traditionen, mystische Literatur und religionswissenschaftliche Berichte
Wesenheiten lassen sich ebenso gut als Bilder des Unbewussten deuten wie als eigenständige Präsenzen.
Quelle/Tradition: Tiefenpsychologische Deutung in der Tradition C. G. Jungs
Raum reinigen, Schutzabsicht setzen, zentriert bleiben und bewusst abschließen ist die gängige Rahmenpraxis.
Quelle/Tradition: Verbreitete Praxis in Meditations-, Trance- und Ritualarbeit
Die Körperreaktion zeigt zuverlässig an, ob eine Präsenz wohlgesinnt ist.
Quelle/Tradition: Erfahrungswissen und spirituelle Deutung; wissenschaftlich nicht nachgewiesen
Räuchern und Schutzrituale wehren unerwünschte Wesenheiten ab.
Quelle/Tradition: Spirituelle Deutung; kein wissenschaftlicher Wirknachweis, ersetzt bei psychischer Belastung keine fachliche Hilfe
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
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Auf spirituellen Reisen – in tiefer Meditation, in Träumen, in schamanischer Trommelarbeit oder in veränderten Bewusstseinszuständen – berichten Menschen seit jeher von Begegnungen mit Wesenheiten. Mal wirken sie führend und lichtvoll, mal verwirrend oder unangenehm. Die wichtigste Frage lautet dann: Freund oder Feind? Dieser Guide hilft dir, Absichten zu erkennen, dein Energiefeld zu schützen und solchen Begegnungen mit innerer Klarheit zu begegnen – unabhängig davon, auf welchem Weg sie dir erscheinen.
Was sind „Wesenheiten“ überhaupt?
Der Begriff fasst sehr unterschiedliche Erfahrungen zusammen. Manche verstehen Wesenheiten als eigenständige geistige Präsenzen, andere als Bilder des eigenen Unbewussten – als Symbole verdrängter Anteile, Ängste oder Weisheit. Beide Sichtweisen sind hilfreich. Ob „real“ oder innerbildlich: Entscheidend ist, wie du in der Begegnung reagierst. In überlieferten Traditionen tauchen wiederkehrende Typen auf – von führenden „Lichtgestalten“ über neutrale Beobachter bis zu „Trickstern“, die prüfen und täuschen.
Freund oder Feind? Woran du die Absicht erkennst
Wohlgesinnte Präsenzen fühlen sich meist warm, ruhig und respektvoll an. Sie drängen nicht, achten deine Grenzen und hinterlassen ein Gefühl von Klarheit oder Frieden. Problematische Erscheinungen wirken oft schwer, fordernd oder schmeichelnd-manipulativ: Sie schränken deinen freien Willen ein, machen Angst oder verlangen etwas. Deine körperliche Reaktion ist ein verlässlicher Kompass – Enge in Brust und Bauch ist ein Warnsignal, Weite und Atemruhe ein gutes Zeichen.
Dein Energiefeld schützen – vor, während und danach
Schutz beginnt nicht in der Begegnung, sondern in der Vorbereitung. Wer geerdet, geschlossen und mit klarer Absicht in einen tiefen Zustand geht, ist deutlich weniger angreifbar.
Vorher: Raum & Feld reinigen
Reinige deinen Raum energetisch – wie das Schritt für Schritt geht, zeigt dir der digitale Guide Räucher-Rituale für Anfänger. Setze eine klare Absicht: „Nur das, was meinem höchsten Wohl dient, darf sich zeigen.“ Mehr Methoden findest du in unserem Guide zur spirituellen Schutzpraxis.
Während: zentriert bleiben
Atme tief und langsam. Stelle dir eine schützende Lichtkugel oder einen goldenen Mantel um dich vor. Du darfst jederzeit „Nein“ oder „Stopp“ sagen – das wirkt.
Danach: erden & abschließen
Trinke Wasser, berühre den Boden, iss etwas Erdendes. Räuchere erneut, um zu lösen, was nicht zu dir gehört. So schließt du das Feld sauber ab.
Sicher interagieren – oder klar abgrenzen
Nicht jede Präsenz ist zum Kontakt da. Du musst nichts beantworten und nichts annehmen. Wenn du dich auf einen Austausch einlassen willst, bleibe respektvoll, aber souverän: Stelle eine klare Frage, bedanke dich, und beende den Kontakt bewusst. Spürst du Unbehagen, richte deine Aufmerksamkeit weg – auf deinen Atem, deinen Körper, einen Anker im Raum. Energetische Selbstverteidigung ist kein Kampf, sondern eine Frage der Ausrichtung: Wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst, dorthin fließt deine Energie.
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Häufige Fragen zu Wesenheiten
Wie erkenne ich, ob eine Wesenheit freundlich ist?
Achte auf dein Körpergefühl: Warme, ruhige Präsenzen, die deine Grenzen achten und Klarheit hinterlassen, sind ein gutes Zeichen. Schwere, drängende oder schmeichelnd-manipulative Erscheinungen darfst du zurückweisen.
Kann ich mich vor unerwünschten Wesenheiten schützen?
Ja. Reinige deinen Raum, setze eine klare Schutz-Absicht, bleibe geerdet und zentriert und schließe deine Praxis bewusst ab. Du darfst jederzeit „Stopp“ sagen.
Sind Wesenheiten real oder nur Bilder des Unbewussten?
Beide Sichtweisen existieren. Für deine Sicherheit ist die Frage zweitrangig – entscheidend ist, geerdet, respektvoll und mit klaren Grenzen zu reagieren.
Was tue ich nach einer belastenden Begegnung?
Erde dich (Wasser, Essen, Bodenkontakt), räuchere zur Reinigung und sprich mit einer vertrauten Person. Hält die Belastung an, suche fachliche Unterstützung.
Hilft Räuchern wirklich beim energetischen Schutz?
Räuchern mit Salbei und Palo Santo ist eine jahrtausendealte Praxis, um Räume und das eigene Feld zu klären. Es wirkt vor allem als bewusstes Reinigungs- und Absichts-Ritual.
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