Jessica Lanyadoo: Die Astrologin, die keine Vorhersagen macht
Die meisten bekannten Astrologinnen verkaufen Vorhersage. Jessica Lanyadoo verkauft ausdrücklich keine. Ein belegtes Porträt — und was ihre Haltung für dich bedeutet.
Die meisten bekannten Astrologinnen verkaufen Vorhersage. Jessica Lanyadoo verkauft ausdrücklich keine. Dieser Text zeichnet nach, was von ihrer Arbeit öffentlich belegt ist — und was ihre Haltung für dich bedeutet, wenn du Astrologie eher aus dem deutschsprachigen Raum kennst. Er ist kein Bericht über ihr Privatleben und kein Beleg dafür, dass Astrologie funktioniert.
Inhalt
Jessica Lanyadoo ist Astrologin, spirituelles Medium und Beraterin und arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre professionell. Seit 2018 moderiert sie den Podcast Ghost of a Podcast, seit 2016 schreibt sie die Astrologie-Kolumne des kanadischen Magazins Chatelaine, 2019 erschien ihr Buch Astrology for Real Relationships bei Ten Speed Press. Ihre Besonderheit: Sie lehnt die Vorhersage-Rolle öffentlich ab — Astrologie sei ein Werkzeug zum Verstehen, kein Glaubenssystem, und eine erlernte Fertigkeit, keine Gabe. Das ist kein Beleg dafür, dass Astrologie funktioniert.
Jessica Lanyadoo schreibt seit 2016 die Astrologie-Kolumne des Magazins Chatelaine.
Quelle/Tradition: Chatelaine, Autorinnenarchiv und Interview vom 9. April 2019
Ghost of a Podcast startete 2018 und wird von ihr moderiert.
Quelle/Tradition: Apple-Podcasts-/iTunes-Katalogeintrag, Collection-ID 1422483488
Astrology for Real Relationships erschien im Dezember 2019 bei Ten Speed Press, gemeinsam mit T. Greenway.
Quelle/Tradition: Ten Speed Press / Penguin Random House, Katalogeintrag
Sie belegte 1991 an der New School des Dawson College in Montreal ihren ersten Astrologiekurs und zog Mitte der 1990er nach Kalifornien.
Quelle/Tradition: Courtney Shea, Chatelaine, 9. April 2019
Sie begann 1995 mit Beratungen und lebte ab 1999 hauptberuflich davon.
Quelle/Tradition: Eigene Darstellung im Nylon-Interview vom 28. Januar 2020
Sie wurde von Refinery29 und SF Weekly zum besten Medium San Franciscos gewählt.
Quelle/Tradition: Eigene Website; von uns nicht unabhängig geprüft
Ein Wochenhoroskop eher auf sein Thema als auf die angedeuteten Ereignisse zu lesen, ist eine im Feld verbreitete Empfehlung.
Quelle/Tradition: Im Feld beschrieben; keine gemessene Wirkung
Astrologie kann Ereignisse im Leben eines Menschen vorhersagen.
Quelle/Tradition: Kein wissenschaftlicher Beleg; Lanyadoo selbst lehnt die Vorhersage-Rolle ab
Ein Geburtshoroskop legt Charakter oder Schicksal eines Menschen fest.
Quelle/Tradition: Kein wissenschaftlicher Beleg
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Kurz gesagt
Jessica Lanyadoo ist Astrologin, spirituelles Medium und Beraterin und arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre professionell in der Einzelberatung. Seit 2018 moderiert sie Ghost of a Podcast, seit 2016 schreibt sie die Astrologie-Kolumne des kanadischen Magazins Chatelaine, 2019 erschien ihr Buch Astrology for Real Relationships bei Ten Speed Press, zusammen mit T. Greenway. Ihre Besonderheit: Sie lehnt die Vorhersage-Rolle öffentlich ab. Astrologie sei „kein Glaubenssystem, sondern ein Werkzeug zum Verstehen“, und sie sei „zu hundert Prozent eine erlernte Fertigkeit“. Das ist kein Beweis dafür, dass Astrologie funktioniert — es ist die Beschreibung einer Berufsauffassung.
Warum diese Astrologin für den deutschsprachigen Raum interessant ist
Wenn du im DACH-Raum nach Astrologie suchst, landest du fast automatisch in einer Sprache der Vorhersage. Was bringt mir der Monat, wann kommt die Liebe, was sagt mein Aszendent über meine Zukunft. Die großen Formate leben davon, dass jemand etwas über das Kommende behauptet. Lanyadoo tut genau das nicht — und ist damit trotzdem eine der reichweitenstärksten Stimmen ihres Fachs geworden. Das ist der Grund, warum sie hier steht.
Ihre Karriere hat außerdem eine Reihenfolge, die selten geworden ist. Viele bekannte Astrologinnen von heute sind über Bücher, Apps oder Social Media groß geworden und haben die Beratung danach dazugenommen. Bei ihr war es umgekehrt: Nach eigener Darstellung begann sie 1995 mit Beratungen und lebte ab 1999 davon — fast zwei Jahrzehnte, bevor der Podcast sie bekannt machte. Alles, was sie öffentlich sagt, kommt aus einem Beruf, in dem man einem einzelnen Menschen gegenübersitzt.
Montreal, ein Dachboden, ein Kurs von 1991
Der Anfang ist ungewöhnlich gut dokumentiert, weil sie ihn einem großen kanadischen Magazin protokollarisch erzählt hat. Lanyadoo besuchte in Montreal das Dawson College, das einen alternativen Zweig namens New School hatte. Dort belegte sie 1991 einen Anfängerkurs in Astrologie, im Semester darauf einen Kurs über Medialität. Über den Ort sagte sie dem Magazin Chatelaine trocken, das sei buchstäblich ein Dachboden gewesen, mit Begleitern statt Lehrern, und man habe im Kreis gesessen.
Mitte der 1990er zog sie nach Kalifornien, und zwar aus einem sehr nüchternen Grund: Das sei damals der einzige Ort gewesen, an dem sie sich habe vorstellen können, davon zu leben. Diese Beiläufigkeit ist bemerkenswert. Es ist keine Berufungserzählung. Es ist ein Umzug wegen der Arbeitsmarktlage.
Was Ghost of a Podcast ist
Ghost of a Podcast startete 2018 und verbindet astrologische Einordnung mit Hörerfragen, die live beantwortet werden. Die Sendung läuft über die großen Podcast-Plattformen; im Katalog von Apple ist Lanyadoo als Verantwortliche der Sendung geführt.
Warum sie die Sendung begann, hat sie 2020 im Magazin Nylon beschrieben: Sie habe vorher ein kurzes Segment in einem anderen Podcast gehabt und ein größeres Format gewollt — und sie habe den Impuls gehabt, Menschen dabei zu unterstützen, emotionale Klarheit zu entwickeln und schwierige Entscheidungen richtig zu treffen, auch dann, wenn niemand zusieht. Das ist eine Absichtserklärung über Verhalten, nicht über Prophetie. Und es ist der Schlüssel zum gesamten Werk.
Der Kernsatz: Werkzeug, nicht Glaubenssystem
An dieser Stelle trennt sie sich vom Rest ihres Fachs, und es lohnt sich, sie genau zu zitieren statt sie zu paraphrasieren. Auf die Frage, wie ein Wochenhoroskop entsteht, sagte sie Chatelaine: Astrologie sei kein Glaubenssystem, sondern ein Werkzeug zum Verstehen. Auf die Frage, ob man Astrologie im Blut habe, wurde sie noch deutlicher: Astrologie sei zu hundert Prozent eine erlernte Fertigkeit, niemand komme damit zur Welt, und es dauere Jahre, die Symbole und die Rechnerei zu lernen — wie bei jeder Mathematik oder Wissenschaft.
Beide Sätze leisten etwas. Der erste räumt die Behauptung ab, man müsse an Astrologie glauben, damit sie einem nützt — eine Behauptung, die sich praktischerweise nicht widerlegen lässt. Der zweite entzaubert die Fachfrau selbst. Wenn es eine erlernte Fertigkeit ist, kann sie schlecht gelernt, schlecht gelehrt und schlecht ausgeübt werden, und dann kann man jemanden daran messen. Das ist ein höherer Anspruch, als ihn dieses Genre üblicherweise an sich selbst stellt.
Fairerweise: Ein Beleg für die Gültigkeit der Astrologie ist das nicht. Dass etwas eine erlernte Fertigkeit ist, sagt nichts darüber, ob die Fertigkeit etwas Wirkliches beschreibt. Schach ist eine erlernte Fertigkeit, Handlesen auch. Lanyadoos Formulierung nimmt ein schlechtes Argument vom Tisch, ohne die Frage zu entscheiden. Wir halten das für einen Punkt zu ihren Gunsten — und finden, man sollte es aussprechen, statt es an dir vorbeizuschmuggeln.
Wenn du selbst damit arbeiten willst
Das Schatten-Ritual — Shadow Work Journal · 30 Tage
Lanyadoos Kernsatz lautet, dass der Schlüssel darin liegt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen — und dass Astrologie davon ablenken kann. Genau dafür ist ein Journal das ehrlichere Werkzeug: dreißig Tage schriftliche Selbstbefragung, ohne Deutung von außen. 27,00 €.
Zum Schatten-Ritual JournalWie ein Wochenhoroskop bei ihr entsteht
Sie hat ihre Methode so genau beschrieben, dass man sie nachvollziehen kann — das ist in diesem Fach ungewöhnlich. Ihre Hauptquelle ist eine Ephemeride, also eine gedruckte Tabelle der Planetenstände, konkret The American Ephemeris for the 21st Century. Sie schaut nach, wo die Planeten im fraglichen Zeitraum gradgenau stehen, betrachtet die mathematischen Beziehungen zwischen ihnen und deutet von dort aus.
Entscheidend ist, womit sie nicht anfängt. Sie stellt keine Ergebnisfrage — nicht „findet der Steinbock die Liebe“. Sie sucht das hervorstechende Thema und legt es dann quer über die Lebensbereiche, weil das Thema der Befund ist und der Lebensbereich nicht. Ein Beispiel, das sie selbst gab: eine Schützen-Woche, deren Thema hieß, die bereits vollzogenen Veränderungen jetzt auch als eigene anzunehmen.
| Ausgangsfrage | Was du bekommst | Wo es scheitert |
|---|---|---|
| „Was passiert der Waage diese Woche?“ | Eine Vorhersage mit Ereignissen darin: ein Anruf, ein Geldeingang, eine fremde Person. | Sie ist überprüfbar — und meistens falsch. |
| „Was ist das hervorstechende Thema?“ | Ein Rahmen, den du selbst anlegst: Verantwortung, Zurückhaltung, Wiedergutmachung. | Er ist so weit, dass fast alles hineinpasst — und damit kaum prüfbar. |
Die zweite Zeile ist der ehrliche Preis ihrer Methode, und wir benennen ihn absichtlich. Thematische Horoskope sind viel seltener schlicht falsch als Ereignis-Horoskope. Sie erkaufen sich diese Sicherheit aber damit, dass man sie schlechter widerlegen kann. Beides gilt gleichzeitig.
„Medial“ — was das Wort bei ihr heißt und was nicht
Lanyadoo arbeitet auch medial, und sie geht auffällig sorgfältig mit der Sprache um. Als hellsichtig bezeichnet sie sich ausdrücklich nicht — sie weist darauf hin, dass das Wort wörtlich „Gabe des Sehens“ bedeutet. Sie halte sich für medial begabt, störe sich aber daran, dass viele darunter Gedankenlesen und Allwissenheit verstünden.
Vor allem aber grenzt sie sich vom Wahrsagen ab. Eine Kristallkugel benutzt sie nicht, und sie glaubt nach eigener Aussage auch nicht, dass so etwas funktioniert. Sie sagt dir nicht, wann du ein Los kaufen sollst; die Lottofrage, sagt sie, sei früher oft gekommen und komme heute seltener. Für sich selbst und für nahestehende Menschen liest sie grundsätzlich nicht, weil sie da nicht objektiv sein könne — ihr Vergleich: Chirurginnen operieren ihre Partner nicht.
Das sind lauter Absagen. Und Absagen sind das Aussagekräftigste, was jemand in diesem Feld veröffentlicht.
Haltung im Podcast, Zurückhaltung in der Beratung
Sie macht kein Geheimnis daraus, dass ihr Podcast ihre politische Haltung trägt — und ebenso wenig daraus, dass ihre Einzelberatung das nicht tut. Im Nylon-Gespräch beschreibt sie, dass sie Menschen berate, deren Ansichten ihren eigenen diametral entgegenstehen, und dass ihr das nicht schwerfalle: Sie brauche keine Übereinstimmung, sondern wolle, dass beide in diesem Moment ihr Bestes geben. Im Podcast dagegen dürfe sie ihre Werte aussprechen, was in einer Einzelsitzung unpassend wäre.
Ob man ihre Politik teilt oder nicht — die Unterscheidung, die sie zieht, ist eine berufliche: Die Stunde gehört der Klientin. Viele Anbietende formulieren diese Grenze überhaupt nie.
Buch und Kolumnen
Astrology for Real Relationships: Understanding You, Me, and How We All Get Along erschien im Dezember 2019 bei Ten Speed Press, geschrieben mit der Journalistin T. Greenway. Lanyadoo hat erzählt, dass sie das Buch diktiert hat, weil sie das Reden liebt und den Schreibprozess nicht — und dass sie eher ein Lehrbuch als eine Spielerei wollte, weil praktische Werkzeuge eine Aktualisierung nötig hätten.
Daneben schreibt sie Horoskop-Kolumnen, am dauerhaftesten für Chatelaine, wo sie seit 2016 die Astrologie-Kolumne verantwortet und wo ihre Wochentexte bis heute erscheinen. Früher schrieb sie unter anderem für den San Francisco Bay Guardian. Auf ihrer eigenen Seite steht außerdem, sie sei von Refinery29 und SF Weekly zum besten Medium San Franciscos gewählt worden; das haben wir nicht unabhängig geprüft und führen es deshalb als ihre eigene Angabe.
Einordnung in die Szene
2020 wurde sie gefragt, warum damals auffällig viele bekannte Astrologinnen queere Frauen waren. Ihre Antwort hatte zwei Teile, die gut gealtert sind. Erstens Zugänglichkeit: Die Rechenarbeit übernimmt heute Software, man muss die Berechnung nicht mehr beherrschen, um mit einem Chart zu arbeiten. Zweitens Verdrängung — wer von organisierter Religion abgewiesen wurde, sucht trotzdem einen Zugang zum Numinosen, und Astrologie biete einen Rahmen ohne Konfession. Man könne sein eigenes Wertesystem mitbringen, ob religiös oder nicht.
Liest man das neben unseren Porträts von Chani Nicholas, Susan Miller und Aliza Kelly, zeigt sich ein Muster: vier Laufbahnen, vier sehr verschiedene Produkte und vier verschiedene Antworten auf dieselbe Frage, wozu Astrologie eigentlich gut sein soll. Lanyadoos Antwort ist die zurückhaltendste — und genau diese Zurückhaltung ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Wenn du dich für die Deutungsebene interessierst, auf der sie arbeitet, findest du bei uns Grundlagen zur Sonne im Horoskop.
Stimmen aus der Praxis
Wir erfinden keine Erfahrungsberichte, deshalb bleibt das hier allgemein. Beraterinnen aus der Tradition, aus der Lanyadoo kommt, beschreiben regelmäßig dieselbe Spannung: Menschen kommen mit dem Wunsch nach einem Datum und einem Namen, und ein großer Teil der Sitzung geht dafür drauf, das umzulenken auf das, was tatsächlich in der eigenen Entscheidung liegt. Das ist ein Muster, das im Feld beschrieben wird — keine gemessene Wirkung.
Was wir nicht versprechen
Wir behaupten nicht, dass Astrologie Ereignisse vorhersagt, dass ein Geburtshoroskop den Charakter festlegt oder dass eine Beratung — ihre oder irgendeine andere — medizinischen, psychologischen, juristischen oder finanziellen Rat ersetzen kann. Nichts in diesem Text ist eine Aussage über Trefferquoten. Und es ist kein Urteil über sie als Mensch: Gesundheit, Familie, Beziehungen und Wohnort haben wir bewusst weggelassen, ebenso die Klientschaft, die sie öffentlich nicht nennt. Das gehört uns nicht und hat mit ihrer Arbeit nichts zu tun.
Praktisch: so gehst du damit um
- Prüfe den Rahmen, nicht die Prognose. Wenn du diese Woche ein Horoskop liest, notiere dir das Thema, das darin benannt wird, und ignoriere die Ereignisse, die es andeutet. Frag am Wochenende, ob das Thema eine brauchbare Sprache für etwas war, das dich ohnehin beschäftigt hat. Mehr behauptet es nämlich gar nicht.
- Achte auf die Absagen. Wenn du eine Astrologin einschätzen willst, schau zuerst, was sie ablehnt: Todesprognosen, Lottozahlen, Lesungen für Angehörige, Ergebnisgarantien. Diese Liste ist der eigentliche Berufsstandard.
- Trenne Werkzeug und Person. Ein Chart lesen zu lernen ist ein Lernprojekt mit Büchern, Symbolen und Rechnerei. Sich beraten zu lassen ist ein Dienstverhältnis mit Grenzen. Wer beides vermischt, bezahlt am Ende für Gewissheit.
- Führe Buch. Schreib auf, was dir gesagt wurde und was du entschieden hast. Ein halbes Jahr später ist die Notiz mehr wert als die Erinnerung — in beide Richtungen.
Quellen & Weiterlesen
- Courtney Shea, „How An Astrologer Writes Horoscopes—And Other Burning Questions About Star Signs“, Chatelaine, 9. April 2019 — Herkunft, Methode, Absagen, wörtliche Zitate.
- Alley Hector, „Everyone's Obsessed With Astrology Right Now—And Jessica Lanyadoo Knows Why“, Nylon, 28. Januar 2020 — Podcast-Entstehung, Haltung, Buch, Szene-Einordnung.
- Chatelaine, Autorinnenarchiv Jessica Lanyadoo — unabhängige Bestätigung der laufenden Kolumne.
- Apple-Podcasts- bzw. iTunes-Katalogeintrag zu Ghost of a Podcast, Collection-ID 1422483488 — unabhängige Bestätigung von Sendung, Moderation und Feed.
- Ten Speed Press / Penguin Random House, Katalogeintrag zu Astrology for Real Relationships (2019), Jessica Lanyadoo mit T. Greenway.
- lovelanyadoo.com — ihre eigene Website, nur für ausdrücklich als Eigenangabe gekennzeichnete Aussagen verwendet.
Häufige Fragen
Wer ist Jessica Lanyadoo?
Sie ist Astrologin, spirituelles Medium und Beraterin und lebt in der Bucht von San Francisco. Ursprünglich stammt sie aus Montreal. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet sie professionell in der Beratung, seit 2018 moderiert sie die Astrologie- und Ratgebersendung Ghost of a Podcast.
Seit wann läuft Ghost of a Podcast?
Seit 2018. Das Format verbindet astrologische Einordnung mit Hörerfragen, die in der Sendung beantwortet werden, und läuft über die großen Podcast-Plattformen.
Macht Jessica Lanyadoo Vorhersagen?
Nach eigener Aussage arbeitet sie ausdrücklich nicht so. Sie benutzt keine Kristallkugel, sagt dir keine Lottozahlen und hält es für vergebliche Mühe, die Zukunft zu zergrübeln. Ihr Ansatz ist thematisch, nicht prognostisch.
Welches Buch hat sie geschrieben?
Astrology for Real Relationships: Understanding You, Me, and How We All Get Along, erschienen im Dezember 2019 bei Ten Speed Press, gemeinsam mit T. Greenway. Eine deutsche Ausgabe ist uns nicht bekannt.
Wo kann ich ihre Horoskope lesen?
Seit 2016 schreibt sie die Astrologie-Kolumne des kanadischen Magazins Chatelaine; ihre Wochenhoroskope erscheinen dort und auf ihrer eigenen Website — auf Englisch.
Ist Astrologie wissenschaftlich belegt?
Nein. Nichts in diesem Text ist ein Beleg dafür, dass Astrologie etwas beschreibt oder vorhersagt. Es ist ein Porträt einer arbeitenden Fachfrau und der Argumente, die sie über ihr eigenes Handwerk vorbringt.






