Erzengel Ariel: Bedeutung, Zeichen, Natur & wie du sie anrufst
Erzengel Ariel ist die Engelgestalt, die heute als Hüterin von Natur, Tieren und Erde angerufen wird – ihr Name heißt „Löwe Gottes“. Hier liest du, wo Ariel in Bibel, Magie und Dichtung wirklich vorkommt, was davon alt und was neu ist, und wie du sie draußen, mit den Füßen auf der Erde, anrufen kannst.
Inhalt
Erzengel Ariel gilt in der heutigen Engelpraxis als Hüterin von Natur, Tieren, Pflanzen und Wasser; der hebräische Name Ari’el bedeutet „Löwe Gottes“, in einer zweiten Lesart „Herd Gottes“. Die Bibel kennt Ariel nur als Name – für Jerusalem (Jesaja 29), den Opferherd (Ezechiel 43) und Menschen –, nicht als Engel. Als Geistwesen erscheint Ariel am deutlichsten bei Agrippa von Nettesheim (De occulta philosophia, 1533, Buch II, Kap. 7) als Herrscher des Elements Erde; Shakespeare machte ihn im „Sturm“ zum Luftgeist. Die Zuordnungen zu Tieren, zartem Rosa und Rosenquarz stammen aus der Engelliteratur seit den 1990er-Jahren. Eine Wirkung der Anrufung ist nicht belegt; sie ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Behandlung.
Der hebräische Name Ari’el bezeichnet in der Bibel Jerusalem (Jes 29,1–7), den Brandopferherd (Ez 43,15–16) und Menschen (2 Sam 23,20; Esra 8,16), aber keinen Engel.
Quelle/Tradition: Hebräische Bibel; Textbestand nachprüfbar
Agrippa von Nettesheim nennt Ariel in De occulta philosophia (1533), Buch II, Kap. 7, als Herrscher des Elements Erde neben Seraph, Cherub und Tharsis.
Quelle/Tradition: Agrippa, De occulta philosophia II,7
Shakespeares Der Sturm (um 1611) führt Ariel als Luftgeist; 1851 entdeckte William Lassell den Uranusmond Ariel.
Quelle/Tradition: The Tempest; Astronomiegeschichte
Die gnostische Schrift Vom Ursprung der Welt nennt den löwengestaltigen Weltschöpfer Ariael.
Quelle/Tradition: Nag Hammadi Codex II,5
Ariel wird heute als Hüterin von Natur und Tieren mit der Farbe Rosa und dem Rosenquarz angerufen.
Quelle/Tradition: Engelliteratur und Orakelkarten seit den 1990er-Jahren
Eine Anrufung Ariels führt Fülle, Erfolg oder Wohlstand herbei.
Quelle/Tradition: Kein Nachweis
Eine Anrufung Ariels heilt Menschen oder Tiere.
Quelle/Tradition: Kein Nachweis; ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Behandlung
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Erzengel Ariel ist die Engelgestalt, die heute als Hüterin von Natur, Tieren und Erde angerufen wird – ihr Name heißt „Löwe Gottes“. Hier liest du, wo Ariel in Bibel, Magie und Dichtung wirklich vorkommt, was davon alt und was neu ist, und wie du sie draußen, mit den Füßen auf der Erde, anrufen kannst.
Auf einen Blick
Name: hebräisch Ari’el – „Löwe Gottes“, in einer zweiten Lesart „Herd Gottes“.
Zuständig für: Natur, Tiere, Garten, Wasser und Wind; heute auch für Fülle aus eigener Kraft.
Ältester magischer Beleg: Agrippa von Nettesheim, 1533 – Ariel als Herrscher des Elements Erde.
Farbe & Stein (modern): zartes Rosa, Rosenquarz.
Was sie nicht ist: kein Erzengel der Bibel. Die Bibel kennt Ariel als Namen, nicht als Engel.
Wer ist Erzengel Ariel?
Wer heute nach Erzengel Ariel sucht, findet fast überall dasselbe Bild: eine Engelin mit Löwenkraft, die über Pflanzen und Tiere wacht, verletzten Vögeln hilft, Gärten gedeihen lässt und Menschen beisteht, die der Erde etwas zurückgeben wollen. Dieses Bild ist warm und schön, und es ist jung. Es stammt im Kern aus der Engelliteratur der letzten dreißig Jahre.
Das heißt nicht, dass Ariel erfunden wäre. Der Name ist alt, und er taucht an erstaunlich vielen Orten auf: in der hebräischen Bibel, in einer gnostischen Schrift aus dem Wüstensand Ägyptens, im wichtigsten Magiebuch der Renaissance, bei Shakespeare, bei Milton und sogar am Himmel, als Mond des Uranus. Wer Ariel anruft, ruft einen Namen mit langer Geschichte an – nur eben nicht mit der Geschichte, die meistens erzählt wird. Ich finde die echte spannender.
Der Name: Löwe Gottes und Herd Gottes
Ari’el setzt sich zusammen aus ari, Löwe, und El, Gott. In der hebräischen Bibel kommt das Wort mehrfach vor, aber nie als Engel:
- Jesaja 29,1–7 nennt Jerusalem „Ariel“: „Wehe Ariel, Ariel, du Stadt, wo David lagerte.“ Die Stadt selbst trägt den Namen.
- Ezechiel 43,15–16 bezeichnet den Brandopferherd des Tempels mit diesem Wort – daher die zweite Deutung: „Herd Gottes“, der Ort, an dem das Feuer brennt.
- 2. Samuel 23,20 erzählt, dass Benaja „zwei Ariel von Moab“ erschlug – gemeint sind wohl zwei Helden, zwei Löwen unter den Kriegern.
- Esra 8,16 kennt einen Ariel als Mann, einen der Familienhäupter, die Esra zu sich rief.
Löwe und Herd – diese beiden Bilder tragen Ariel bis heute: Mut, Wildheit, Kraft auf der einen Seite, Feuerstelle, Mitte, Zuhause auf der anderen. Die moderne Löwen-Engelin ist aus dem ersten Bild gewachsen. Das zweite wird fast immer vergessen, dabei passt es gut zu einer Engelin der Erde: Der Herd ist der Ort, an dem draußen zu drinnen wird.
Einordnung: Die Bibelstellen und die Wortbedeutung sind belegt. Einen Engel namens Ariel kennt die Bibel nicht. Auch in den kirchlichen Listen der Erzengel – Michael, Gabriel, Raphael, dazu in manchen Traditionen Uriel – kommt Ariel nicht vor.
Ariel in den alten Quellen der Magie
Als Geistwesen erscheint Ariel zuerst in Schriften, die am Rand der großen Traditionen stehen. In der gnostischen Schrift Vom Ursprung der Welt aus der Bibliothek von Nag Hammadi (Codex II) heißt es über den Weltschöpfer Jaldabaoth, die Vollkommenen nennten ihn „Ariael“, weil er einem Löwen glich. Hier ist der Name also kein freundlicher Engel, sondern die löwengestaltige Macht, die die Welt der Materie beherrscht.
Entscheidend für Ariels spätere Rolle ist aber ein anderes Buch: Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, De occulta philosophia, gedruckt 1533. Im zweiten Buch, Kapitel 7, stellt Agrippa Tabellen zur Vierzahl auf. Dort stehen neben den vier Engeln der Himmelsrichtungen auch vier Herrscher der Elemente: Seraph für das Feuer, Cherub für die Luft, Tharsis für das Wasser – und Ariel für die Erde. Das ist der älteste Beleg, der Ariel ausdrücklich mit dem Erdelement verbindet. Wer Ariel heute als Hüterin von Boden, Garten und Pflanzen anruft, steht – vermutlich ohne es zu wissen – auf Agrippas Tabelle.
Shakespeare, Milton, Pope: der Luftgeist und der gefallene Engel
Die Dichtung hat Ariel dann in eine ganz andere Richtung gezogen. In Shakespeares Der Sturm (um 1611) ist Ariel ein Luftgeist, den die Hexe Sycorax zwölf Jahre lang in eine gespaltene Kiefer sperrte und den der Zauberer Prospero befreit. Ariel dient ihm, lässt Stürme toben, Musik erklingen, und will nur eines: frei sein „wie die Bergwinde“. Diese Figur ist bis heute der berühmteste Ariel überhaupt.
John Milton macht in Das verlorene Paradies (1667, Buch VI) Ariel zu einem der rebellischen Engel, den der treue Abdiel in der Himmelsschlacht niederschlägt. Alexander Pope wiederum lässt in Der Lockenraub (1712/1714) einen Ariel als Anführer der Sylphen, der kleinen Luftgeister, über eine junge Frau wachen. Und 1851 entdeckte der Astronom William Lassell einen Mond des Uranus, der nach Popes und Shakespeares Figur den Namen Ariel bekam.
Luft bei Shakespeare und Pope, Erde bei Agrippa, Rebellion bei Milton: Ariel ist kein fester Charakter, sondern ein Name, den jede Zeit neu gefüllt hat. Das ist keine Schwäche. Es zeigt, wie lebendig er geblieben ist.
Ariel heute: Hüterin von Natur und Tieren
Die heutige Gestalt – weiblich, sanft und löwenstark, zuständig für Tiere, Pflanzen, Wasser und Umweltschutz – hat ihre Form vor allem in der englischsprachigen Engelliteratur um die Jahrtausendwende bekommen. Besonders prägend war die Autorin Doreen Virtue mit Büchern und Orakelkarten über Erzengel ab den späten 1990er-Jahren. Von dort stammen die Zuordnungen, die man heute überall liest: die Farbe zartes Rosa, der Rosenquarz, die Hilfe bei verletzten Tieren, bei Gartenarbeit und bei „Manifestation“ – Fülle, die aus eigener Kraft entsteht.
Ehrlich dazugesagt: Virtue hat sich 2017 öffentlich von ihren eigenen Engellehren losgesagt. Die Praxis, die sie mitgeprägt hat, lebt trotzdem weiter, in Kartendecks, Kursen und Gebeten. Wir halten sie für eine gelebte Praxis, die man ernst nehmen kann, ohne ihr ein Alter zu geben, das sie nicht hat.
Mir gefällt an dieser modernen Ariel etwas Einfaches: Sie holt die Engel aus dem Himmel zurück in den Garten. Sie ist eine Engelin, der man am besten begegnet, wenn man Erde unter den Fingernägeln hat.
Erzengel Ariel und der Stundenengel Ariel – nicht verwechseln
In der neuzeitlichen Liste der 72 Engel, die aus Buchstaben von Exodus 14,19–21 gebildet werden, gibt es ebenfalls einen Ariel: Nummer 46, zugeordnet den Minuten von 15:00 bis 15:20 Uhr und dem Vers aus Psalm 145,9, „Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke“. Dieser Ariel ist ein eigener Engel aus einem anderen System. Wir stellen ihn im Artikel zur Spiegelstunde 15:15 Uhr vor. Der Vers passt allerdings erstaunlich gut zur Naturhüterin: „aller seiner Werke“ – das schließt jeden Käfer ein.
Zeichen, die mit Ariel verbunden werden
In der heutigen Praxis werden bestimmte Erlebnisse als Hinweise auf Ariels Nähe gelesen. Sie sind keine Beweise, sondern Einladungen zum Hinschauen:
- Unerwartete Tierbegegnungen – ein Fuchs am helllichten Tag, ein Vogel, der sich nicht verscheuchen lässt, ein Igel im Garten.
- Löwenbilder, die sich häufen: auf Plakaten, in Büchern, im Traum.
- Wind, der im richtigen Moment aufkommt – ein Anklang an Shakespeares Luftgeist.
- Der Wunsch, draußen zu sein, Hände in Erde zu stecken, etwas zu pflanzen oder aufzuräumen.
- Zartes Rosa in der Natur: Morgenrot, Heckenrosen, ein Rosenquarz, den man findet.
Das stärkste Zeichen ist vermutlich das unscheinbarste: dass du plötzlich hinsiehst. Eine Engelin der Natur zeigt sich in einem Menschen, der wieder bemerkt, was um ihn herum lebt.
Dein Ariel-Naturgang
Ariel ist keine Engelin fürs Sofa. Wähle, was dich gerade beschäftigt und wo du draußen hinkommst – der Naturgang gibt dir eine kleine Übung für heute, 36 Kombinationen.
Ariel-Naturgang
Was bringst du mit nach draußen?
Zwei Angaben, eine Übung für heute.
Ariel anrufen: ein Naturgebet in vier Schritten
Für Ariel brauchst du weder Altar noch Räucherwerk. Was du brauchst, ist ein Stück Erde und ein bisschen Zeit. So mache ich es selbst:
- Geh hinaus. Garten, Park, Wegrand – egal. Wenn es gar nicht geht, ein offenes Fenster und eine Topfpflanze.
- Berühre die Erde. Hände auf den Boden oder an einen Baumstamm. Drei ruhige Atemzüge.
- Sprich deine Bitte in einem Satz. Zum Beispiel: „Ariel, Löwe Gottes, gib mir den Mut, für das einzustehen, was lebt.“ Oder für ein Tier: „Ariel, steh diesem Tier bei und mir, damit ich das Richtige tue.“
- Gib etwas zurück. Das ist der Teil, der Ariel von anderen Anrufungen unterscheidet: eine Schale Wasser für Vögel, eine Handvoll Müll vom Wegrand, ein Samen in der Erde. Die Gabe ist das eigentliche Gebet.
Wer mag, legt einen Rosenquarz dazu oder zündet eine rosafarbene Kerze an – beides gehört zur modernen Praxis, nicht zur alten Überlieferung. Wer gern zeichnet, kann den Löwen als eigenes Zeichen verwenden.

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Ariel im Kreis der Erzengel
| Erzengel | Element / Bereich | Unterschied zu Ariel |
|---|---|---|
| Michael | Schutz, Feuer, Kampf | Michael verteidigt – Ariel hütet und pflegt |
| Raphael | Heilung, Reise | Raphael gilt Menschen auf dem Weg – Ariel Tieren und Pflanzen |
| Uriel | Weisheit, bei Agrippa Erde (als Engel) | Uriel ist bei Agrippa der Engel der Erde, Ariel ihr Herrscher |
| Sandalphon | Erdung, Gebet, Musik | Sandalphon erdet das Gebet – Ariel die Hände |
Eine Übersicht über alle Namen findest du bei den Erzengeln und ihren Aufgaben, und wer die Naturwesen hinter der Engelin sucht, liest weiter bei den Naturgeistern.
Stimmen aus der Praxis
Aus dem Leserpostfach der Desire Diaries, gekürzt und ohne Namen – weil wir keine erfinden:
- Ariel wird uns am häufigsten im Zusammenhang mit Haustieren genannt: bei Krankheit, beim Abschied, bei der Suche nach einem entlaufenen Tier. Die Anrufung wird dabei als Halt beschrieben, nicht als Ersatz für die Tierarztpraxis.
- Viele berichten, dass sie mit Ariel „angefangen haben, draußen zu sein“ – ein Spaziergang pro Tag, ein Balkon voller Kräuter.
- Eine Rückmeldung, die wir besonders mögen: „Ich habe Ariel um Mut gebeten und am nächsten Morgen den Müll am Bach aufgesammelt. Das war die Antwort.“
Was wir nicht versprechen
- Keine Heilung. Weder bei Menschen noch bei Tieren ersetzt eine Anrufung ärztliche oder tierärztliche Behandlung.
- Kein Alter, das es nicht gibt. Die Naturhüterin Ariel ist eine moderne Gestalt; die Bibel kennt keinen Engel dieses Namens.
- Keine Fülle auf Bestellung. Dass eine Anrufung Geld, Erfolg oder Wohlstand herbeiführt, ist nicht belegt.
- Keine Zeichengarantie. Ein Löwenbild oder ein Fuchs ist kein Beweis für Ariels Nähe – aber ein guter Grund, hinzusehen.
Praktisch: so gehst du damit um
- Fang draußen an. Ariel ist die Engelin der Erde. Fünf Minuten im Freien sagen mehr als eine Stunde Gebet im Zimmer.
- Gib, bevor du bittest. Eine Schale Wasser, ein gepflanzter Samen – die Gabe öffnet die Tür.
- Führ Buch. Notiere Tierbegegnungen und Wetter. Nach ein paar Wochen siehst du Muster, wo vorher Zufall war.
- Trenn alt und neu. Agrippas Erdherrscher und die moderne Tierhüterin dürfen nebeneinander stehen, ohne dass du sie vermischen musst.
- Handle bei Tieren konkret. Ein verletztes Wildtier braucht eine Auffangstation, ein krankes Haustier die Praxis. Ariel begleitet, sie ersetzt nicht.
Häufige Fragen zu Erzengel Ariel
Was bedeutet der Name Ariel?
Ariel kommt aus dem Hebräischen und wird meist als „Löwe Gottes“ übersetzt. Eine zweite Lesart ist „Herd Gottes“, weil Ezechiel 43 den Brandopferherd des Tempels so nennt. Jesaja 29 verwendet Ariel als Name für Jerusalem.
Steht Erzengel Ariel in der Bibel?
Nein. Die Bibel kennt Ariel als Name einer Stadt, eines Opferherds und von Menschen, aber nicht als Engel. Als Geistwesen erscheint Ariel in gnostischen und magischen Schriften, am deutlichsten bei Agrippa von Nettesheim (1533) als Herrscher des Elements Erde.
Wofür ist Erzengel Ariel zuständig?
In der heutigen Engelpraxis gilt Ariel als Hüterin von Natur, Tieren, Pflanzen und Wasser, dazu als Helferin bei Mut und Fülle aus eigener Kraft. Diese Zuordnung stammt überwiegend aus der Engelliteratur seit den 1990er-Jahren.
Welche Farbe und welcher Stein gehören zu Ariel?
In der modernen Praxis ein zartes Rosa und der Rosenquarz. Beides ist eine neue Zuordnung ohne ältere Quelle – als Hilfe zur Sammlung aber gern genutzt.
Ist Erzengel Ariel derselbe wie der Luftgeist bei Shakespeare?
Nein, aber sie teilen den Namen. Shakespeares Ariel in „Der Sturm“ ist ein Luftgeist, den Prospero befreit. Die moderne Engelin ist eine Hüterin der Erde. Beide zeigen, wie viele Bedeutungen der Name im Lauf der Zeit angenommen hat.
Quellen & Weiterlesen
- Bibel: Jesaja 29,1–7; Ezechiel 43,15–16; 2. Samuel 23,20; Esra 8,16.
- Nag Hammadi: Vom Ursprung der Welt (NHC II,5), Name „Ariael“ für den löwengestaltigen Weltschöpfer.
- Agrippa von Nettesheim: De occulta philosophia (1533), Buch II, Kap. 7 – vier Herrscher der Elemente: Seraph, Cherub, Tharsis, Ariel.
- Dichtung: Shakespeare, The Tempest (um 1611); Milton, Paradise Lost (1667), Buch VI; Pope, The Rape of the Lock (1712/1714).
- Astronomie: Uranusmond Ariel, entdeckt 1851 von William Lassell.
- 72 Engel: Ariel Nr. 46, 15:00–15:20, Psalm 145,9 – neuzeitliche, nicht-kanonische Liste.
- Weiterlesen bei uns: Erzengel Sandalphon · Erzengel Uriel · Erzengel Raphael · 15:15 Uhr
Die spirituellen Deutungen in diesem Beitrag sind Überlieferung und gelebte Praxis, nicht wissenschaftlich belegt. Stand: 24.09.2026.
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