Rauhnächte 2026/2027 vom 24. Dezember bis 6. Januar: alle 12 Nächte mit Datum, Monat und Ritual
Die Rauhnächte 2026/27 beginnen am Donnerstag, 24. Dezember 2026, und enden mit der Dreikönigsnacht auf den 6. Januar 2027. Alle zwölf Nächte mit Wochentag und Monat, was dieses Jahr anders ist (Supermond, Schwendtage, keine Portaltage), die Rituale und ein Begleiter zum Abhaken.
Die Rauhnächte 2026/2027 beginnen am Abend des Donnerstag, 24. Dezember 2026, und enden mit der Dreikönigsnacht vom 5. auf den 6. Januar 2027. Zwölf Nächte „zwischen den Jahren“, in denen nach altem Volksglauben die Zeit stillsteht. Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres. Hier findest du alle Nächte mit Wochentag und Monat, was in diesem Winter am Himmel und im Kalender anders ist, die Rituale Schritt für Schritt und einen Begleiter zum Abhaken.
Inhalt
Die Rauhnächte 2026/2027 beginnen nach der verbreitetsten Zählung am Abend des Donnerstag, 24. Dezember 2026: Die erste Rauhnacht (24./25.12.) steht für den Januar 2027, die zwölfte (4./5.1.2027) für den Dezember 2027. Abgeschlossen wird die Zeit in der Dreikönigsnacht vom 5. auf den 6. Januar 2027. Andere Zählungen beginnen am 25. Dezember oder schon mit der Thomasnacht am 21. Dezember. 2026/27 beginnen die Rauhnächte mit einem Supermond (24.12., 02:28 Uhr MEZ), der Mond nimmt durch alle zwölf Nächte ab, Neumond ist am 7. Januar. Die Schwendtage 2., 3. und 4. Januar fallen in die Rauhnächte, Portaltage gibt es keine. Die verbreiteten Rituale sind Räuchern, die 13 Wünsche, das Traumtagebuch und die Innenschau – Brauchtum, keine Vorhersage.
Vollmond am 24. Dezember 2026 um 02:28 Uhr MEZ, rund 356.700 km entfernt (Supermond); letztes Viertel 30.12.2026, Neumond 07.01.2027 um 21:24 Uhr MEZ.
Quelle/Tradition: sterngucker.de, Vollmond im Dezember 2026; vollmond-info.de, Mondkalender 2026/2027
Heiligabend 2026 ist ein Donnerstag, Dreikönig 2027 ein Mittwoch; Wintersonnenwende am 21.12.2026 um 21:50 Uhr MEZ.
Quelle/Tradition: Kalender; timeanddate.de, Winteranfang 2026
Die zwölf Rauhnächte liegen zwischen Weihnachten und Dreikönig; Zählung regional unterschiedlich (ab 21., 24. oder 25. Dezember).
Quelle/Tradition: Mitteleuropäisches Brauchtum; Wikipedia: Raunacht
Die zwölf Nächte erklären sich aus der Differenz zwischen Mondjahr (354 Tage) und Sonnenjahr (365 Tage).
Quelle/Tradition: Gängige kalenderkundliche Erklärung der Zwölfnächte
Wilde Jagd, Frau Holle und die Percht ziehen in diesen Nächten durch die Häuser.
Quelle/Tradition: Alpenländische und mitteleuropäische Sagenüberlieferung; Perchtenläufe als lebendiges Brauchtum
Räuchern, die 13 Wünsche und das Traumtagebuch sind die verbreiteten Rauhnacht-Rituale.
Quelle/Tradition: Lebendiges Brauchtum; das Ritual der 13 Wünsche ist eine moderne Ausprägung
Jede Rauhnacht spiegelt einen Monat des kommenden Jahres, Träume zeigen die Zukunft; Portaltage und Schwendtage haben eine Wirkung.
Quelle/Tradition: Volksglaube und Orakelpraxis; Dreamspell nach José Argüelles (1987); keine Vorhersagekraft nachgewiesen
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Rauhnächte 2026/27 auf einen Blick
- Beginn: Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember 2026, mit Einbruch der Dunkelheit (Sonnenuntergang in Berlin gegen 15:55 Uhr MEZ)
- Erste Rauhnacht: 24./25. Dezember 2026 – steht für den Januar 2027
- Zwölfte Rauhnacht: 4./5. Januar 2027 – steht für den Dezember 2027
- Abschluss: Dreikönigsnacht 5./6. Januar 2027 (Mittwoch, 6. Januar, Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Österreich)
- Andere Zählung: manche zählen vom 25./26. Dezember bis 5./6. Januar, manche beginnen schon mit der Thomasnacht am 21. Dezember
- Mond: Vollmond am 24. Dezember um 02:28 Uhr MEZ (Supermond im Krebs) · letztes Viertel 30. Dezember, 19:59 Uhr · Neumond 7. Januar 2027, 21:24 Uhr
- Schwendtage in den Rauhnächten: 2., 3. und 4. Januar 2027
- Portaltage: keine – der letzte Portaltag 2026 ist der 19. Dezember, der nächste der 19. Januar 2027
- Dauer: zwölf Nächte, elf Tage – die Lücke zwischen Mondjahr (354 Tage) und Sonnenjahr (365 Tage)
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Wann beginnen die Rauhnächte 2026?
Die verbreitetste Zählung beginnt mit der Heiligen Nacht: Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2026. Heiligabend fällt 2026 auf einen Donnerstag. Wer nach dieser Zählung geht, hat die zwölfte Rauhnacht in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2027 und beschließt die Zeit in der Dreikönigsnacht vom 5. auf den 6. Januar mit dem letzten Räuchergang.
Daneben gibt es zwei weitere Zählungen, die beide genauso alt sind. In manchen Regionen beginnen die Rauhnächte erst am 25. Dezember und enden mit der Nacht auf den 6. Januar. Andere nehmen die Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember als Auftakt, die längste Nacht des Jahres. 2026 fällt die Wintersonnenwende auf Montag, den 21. Dezember, um 21:50 Uhr MEZ. Mehr dazu steht im Artikel zur Wintersonnenwende 2026. Es gibt keine „richtige“ Zählung: Entscheide dich vor dem 24. Dezember für eine und bleib dabei, damit die Zuordnung der Monate stimmt.
Alle zwölf Rauhnächte 2026/27 mit Wochentag und Monat
Die Tabelle folgt der Zählung ab Heiligabend. Jede Nacht wird in der Reihenfolge einem Monat des neuen Jahres zugeordnet. Der Wochentag bezieht sich auf den Abend, an dem die Nacht beginnt.
| Nacht | Datum | Monat 2027 | Thema |
|---|---|---|---|
| 1. | Do 24./Fr 25. Dez | Januar | Neubeginn und Stille |
| 2. | Fr 25./Sa 26. Dez | Februar | Klärung und Reinigung |
| 3. | Sa 26./So 27. Dez | März | Aufbruch und Lebenskraft |
| 4. | So 27./Mo 28. Dez | April | Wurzeln und Familie |
| 5. | Mo 28./Di 29. Dez | Mai | Herz und Begegnung |
| 6. | Di 29./Mi 30. Dez | Juni | Heilung und Versöhnung |
| 7. | Mi 30./Do 31. Dez | Juli | Loslassen des Alten |
| 8. | Do 31. Dez/Fr 1. Jan | August | Schwelle und Neuausrichtung |
| 9. | Fr 1./Sa 2. Jan | September | Vision und Ernte |
| 10. | Sa 2./So 3. Jan | Oktober | Wandlung und Tiefe |
| 11. | So 3./Mo 4. Jan | November | Ahnen und Dankbarkeit |
| 12. | Mo 4./Di 5. Jan | Dezember | Segen und Abschluss |
Die Nacht vom Dienstag, 5., auf Mittwoch, 6. Januar 2027 ist die Dreikönigsnacht oder Perchtennacht. Sie gehört nach dieser Zählung nicht mehr zu den zwölf, schließt sie aber ab: mit einem letzten Räuchergang und dem Haussegen über der Tür.
Was 2026/27 anders ist
Die Rauhnächte beginnen mit einem Supermond. Der Vollmond steht am 24. Dezember 2026 um 02:28 Uhr MEZ im Krebs, nur rund 356.700 Kilometer von der Erde entfernt. Er ist damit noch etwas näher als der Supermond am 24. November. Am Abend des Heiligabends ist der Mond noch fast voll und geht gegen 16 Uhr auf, die erste Rauhnacht ist also hell. In der Volkskunde hieß der Dezembermond Julmond oder Christmond.
Der Mond nimmt durch alle zwölf Nächte ab. Das letzte Viertel fällt auf Mittwoch, den 30. Dezember, um 19:59 Uhr, also in die siebte Rauhnacht, die dem Juli und dem Loslassen gewidmet ist. Der Neumond folgt erst am 7. Januar 2027 um 21:24 Uhr, einen Tag nach dem Ende der Rauhnächte. Wer mit Mondphasen arbeitet, hat in diesem Jahr ein klares Bild: Die ganze Zeit zwischen den Jahren steht im abnehmenden Licht.
Drei Schwendtage liegen mitten in den Rauhnächten. Der 2., 3. und 4. Januar sind nach der alten Bauernregel Schwendtage, an denen man nichts Neues beginnen soll. Sie fallen 2027 auf die zehnte, elfte und zwölfte Rauhnacht. Für die Praxis heißt das: Neuanfänge gehören in die Wünsche und ins Traumtagebuch, nicht in Verträge. Die Übersicht aller Termine steht bei den Schwendtagen 2026.
Keine Portaltage. Nach der Dreamspell-Zählung endet der lange Block im Dezember am 19. Dezember 2026, der nächste Portaltag ist erst der 19. Januar 2027. Die Rauhnächte sind in diesem Winter portalfrei. Die Termine davor und danach stehen bei den Portaltagen Dezember 2026 und den Portaltagen Januar 2027.
Der Kalender ist günstig verteilt. Heiligabend und Silvester fallen auf einen Donnerstag, Neujahr auf einen Freitag, Dreikönig auf einen Mittwoch. Wer zwischen den Jahren frei hat, bekommt mit den Wochenenden 26./27. Dezember und 2./3. Januar zwei ruhige Doppelnächte, ohne dass der Alltag dazwischenfunkt.
Was sind die Rauhnächte?
Die Rauhnächte, auch Raunächte, Zwölfnächte oder „die Zeit zwischen den Jahren“ genannt, sind die Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig. Die gängige Erklärung kommt aus dem Kalender: Ein Mondjahr aus zwölf Mondmonaten hat 354 Tage, ein Sonnenjahr 365. Die elf Tage und zwölf Nächte dazwischen galten als Zeit außerhalb der Ordnung, in der die gewohnten Regeln ruhen.
Für den Namen gibt es zwei Erklärungen. Die eine führt ihn auf das mittelhochdeutsche rûch zurück, „haarig, rau“, nach den Fellgestalten der Perchtenläufe. Die andere auf das Räuchern, mit dem Haus, Stall und Hof in diesen Nächten gereinigt wurden. Beide Wurzeln passen zusammen: eine wilde, ungeordnete Zeit, durch die man mit Rauch, Ritual und Innenschau geht.
Ursprung und Sagen: Wilde Jagd, Percht und Frau Holle
Die Rauhnächte stammen aus dem alpenländischen und mitteleuropäischen Brauchtum. Erzählt wurde, dass in diesen Nächten die Wilde Jagd über den Himmel zieht, ein Geisterheer, das je nach Gegend von Wotan oder einer winterlichen Frauengestalt angeführt wird. Frau Holle und die Percht gehen durch die Häuser und schauen nach, ob Ordnung herrscht. Wer fleißig war, wird belohnt, wer schlampig war, bestraft. Aus diesen Gestalten kommen die Perchtenläufe, die in Bayern, Salzburg und Tirol bis heute mit Fellmasken und Glocken durch die Orte ziehen.
Hinter den Schauergeschichten steht eine einfache Regel: Die Zeit zwischen den Jahren gehört nicht dem Lärm. Wäsche aufhängen, Streit anfangen, Geld verleihen und hektisch arbeiten galten als verboten. Stattdessen wurde geräuchert, gedeutet, gedankt und geträumt. Die dunkle Orakelzeit knüpft an Samhain an und schließt den Kreis der acht Jahreskreisfeste.
Die vier Rauhnacht-Rituale
1. Räuchern
Das Räuchern hat den Rauhnächten den Namen gegeben. Klassisch wird an drei Abenden geräuchert: an Heiligabend, an Silvester und in der Dreikönigsnacht. Verwendet werden Weihrauch, Beifuß, Salbei oder Wacholder. Geh mit der Räucherschale im Uhrzeigersinn durch jeden Raum, beginne an der Eingangstür und ende dort wieder. Öffne danach die Fenster, damit der Rauch abziehen kann. Eine ausführliche Anleitung mit Kräuterkunde steht im Guide Räucher-Rituale für Anfänger. Achte auf Rauchmelder, Kinder und Haustiere und lass die Kohle nie unbeaufsichtigt.
2. Die 13 Wünsche
Schreib vor der ersten Rauhnacht 13 Wünsche auf 13 gleich große Zettel, falte sie und leg sie in eine Schale. In jeder der zwölf Nächte ziehst du einen Zettel und verbrennst ihn ungelesen. Diese Wünsche gibst du ab. Der dreizehnte Zettel, der am 6. Januar übrig bleibt, ist dein Auftrag: Um diesen Wunsch kümmerst du dich im neuen Jahr selbst. Das Ritual ist eine moderne Ausprägung und erst seit einigen Jahrzehnten verbreitet, gehört heute aber zu den bekanntesten Rauhnacht-Bräuchen.
3. Das Traumtagebuch
Die Träume der Rauhnächte gelten in der Überlieferung als Vorschau: Der Traum der ersten Nacht steht für den Januar, der der zweiten für den Februar. Leg Heft und Stift neben das Bett und schreib direkt nach dem Aufwachen auf, was du noch weißt, auch Bruchstücke. Bewerte nichts. Erst am 6. Januar liest du alle zwölf Einträge am Stück.
4. Innenschau und Jahresrückblick
Die Rauhnächte sind gute Abende für Fragen an sich selbst: Was nehme ich mit ins neue Jahr, was darf gehen? Wer tiefer gehen will, findet im Schatten-Ritual Journal 30 Tage geführte Selbstreflexion, die sich gut zwischen den Jahren beginnen lässt. Eine ausführliche Anleitung für jede einzelne Nacht steht in den Rauhnacht-Ritualen Schritt für Schritt.
Dein Rauhnächte-Begleiter: 12 Nächte abhaken
Hake jede Rauhnacht ab, die du bewusst begangen hast – mit Räuchern, Wunschzettel oder Traumnotiz.
Alle zwölf Nächte vollendet ✨
Du hast die Rauhnächte bewusst durchschritten. Lies jetzt dein Traumtagebuch im Zusammenhang und nimm deinen 13. Wunsch als Auftrag mit ins Jahr 2027.
Quiz: Welcher Rauhnacht-Weg passt zu dir?
Vier Fragen, ein Plan für zwölf Nächte
Keine Vorhersage. Nur eine Sortierung, wie viel Zeit und Ritual du dir zwischen den Jahren vornehmen willst.
Die zwölf Nächte deuten
Für die Deutung gilt eine einfache Regel: Beobachten statt erzwingen. Notiere in jeder Nacht drei Dinge: deinen Traum, die Stimmung des Tages und eine Begegnung oder ein Zeichen, das dir aufgefallen ist. Wiederkehrende Bilder wie Tiere, Farben, Personen oder Wetter sind das, worauf es ankommt. Am 6. Januar liest du deine zwölf Notizen nebeneinander: Nacht eins gibt dem Januar seine Färbung, Nacht zwei dem Februar, und so weiter.
Wichtig ist die Haltung dabei. Die Überlieferung spricht von Vorzeichen, nicht von Urteilen. Eine unruhige Nacht bedeutet keinen schlechten Monat, sie ist ein Hinweis, worauf du achten willst. Wer die Deutungsarbeit mit einem Schutzritual beginnen möchte, findet die Grundlagen beim energetischen Schutz.
Praktisch: so nutzt du die Rauhnächte 2026/27
- Bis 20. Dezember: Räucherwerk, Kohle, feuerfeste Schale und ein Heft besorgen. Entscheiden, nach welcher Zählung du gehst.
- Montag, 21. Dezember (Wintersonnenwende, 21:50 Uhr): Wer mit der Thomasnacht beginnt, räuchert heute zum ersten Mal.
- Mittwoch, 23. Dezember: Die 13 Wünsche schreiben. Wohnung aufräumen, offene Kleinigkeiten erledigen, Geliehenes zurückgeben.
- Donnerstag, 24. Dezember: Erster Räuchergang am frühen Abend, solange der fast volle Mond aufgeht. Erster Wunschzettel. Heft neben das Bett.
- 25. bis 30. Dezember: Jeden Morgen drei Notizen, jeden Abend ein Zettel. Am 30. Dezember, zum letzten Viertel, bewusst etwas loslassen.
- Donnerstag, 31. Dezember: Zweiter großer Räuchergang vor Mitternacht.
- 2. bis 4. Januar (Schwendtage): Nichts Neues anfangen, nur notieren und ruhen.
- Dienstag, 5. Januar, abends: Letzter Räuchergang in der Dreikönigsnacht, Haussegen über die Tür.
- Mittwoch, 6. Januar: Alle Notizen lesen, den 13. Wunschzettel öffnen.
Stimmen aus der Praxis
Wer die Rauhnächte mehrere Jahre hintereinander begeht, berichtet oft dasselbe Muster: Im ersten Jahr wird fast nur das Räuchern durchgehalten, das Traumtagebuch reißt um Silvester ab. Ab dem zweiten Jahr werden die Notizen kürzer und regelmäßiger, und gerade dann tauchen beim Nachlesen im Lauf des Jahres Bilder wieder auf, die man längst vergessen hatte.
Häufig ist auch die Erfahrung, dass das Ritual der 13 Wünsche beim dreizehnten Zettel am meisten bewegt. Viele schreiben, dass genau der Wunsch übrig blieb, den sie insgeheim am wichtigsten fanden, und dass ihn als eigene Aufgabe zu sehen mehr verändert hat als die zwölf verbrannten.
Familien mit Kindern erzählen oft, dass ein einfacher, kurzer Räuchergang mit Glocke und Fensteröffnen besser trägt als ein langes Programm. Zehn Minuten, die jedes Jahr gleich sind, werden zum Brauch.
Was wir nicht versprechen
Die Rauhnächte sind ein überliefertes Brauchtum, keine Vorhersagetechnik. Dass Träume in diesen Nächten künftige Monate zeigen, ist Volksglaube und nicht belegt. Verbrannte Wunschzettel erfüllen keine Wünsche, sie helfen dir, deine Wünsche zu sortieren. Räuchern verbessert die Luft nicht, es belastet sie: lüfte danach gründlich und verzichte darauf, wenn jemand im Haushalt Asthma hat oder Schwangere und Kleinkinder mitleben. Wenn dich die dunkle Jahreszeit stark belastet, ist ein Ritual kein Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe.
Häufige Fragen zu den Rauhnächten 2026/2027
Wann beginnen die Rauhnächte 2026?
Nach der verbreitetsten Zählung beginnt die erste Rauhnacht am Abend des Donnerstag, 24. Dezember 2026. Manche zählen ab dem 25. Dezember, andere beginnen schon mit der Thomasnacht am 21. Dezember zur Wintersonnenwende.
Wann enden die Rauhnächte 2027?
Die zwölfte Rauhnacht ist die Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2027. Abgeschlossen wird die Zeit in der Dreikönigsnacht vom 5. auf den 6. Januar 2027, einem Mittwoch.
Welche Rauhnacht steht für welchen Monat?
Die Nächte werden der Reihe nach zugeordnet: die erste (24./25. Dezember) dem Januar 2027, die zweite dem Februar, bis zur zwölften (4./5. Januar), die für den Dezember 2027 steht.
Ist in den Rauhnächten 2026 Vollmond?
Der Vollmond fällt auf den 24. Dezember 2026 um 02:28 Uhr MEZ, einen Supermond im Krebs. Die erste Rauhnacht ist also noch hell, danach nimmt der Mond ab. Das letzte Viertel ist am 30. Dezember, der Neumond am 7. Januar 2027.
Was darf man in den Rauhnächten nicht tun?
Nach altem Brauch hängt man keine Wäsche auf, streitet nicht, verleiht nichts und lässt keine Unordnung liegen. Dahinter steht die Einladung, den Alltag ruhen zu lassen. 2027 fallen außerdem die Schwendtage 2., 3. und 4. Januar in die Rauhnächte.
Kann ich später in die Rauhnächte einsteigen?
Ja. Wer erst an Silvester beginnt, nutzt die verbleibenden Nächte und ordnet sie trotzdem ihren Monaten zu. Wichtiger als Vollständigkeit ist, dass du die Nächte bewusst begehst.
Quellen und Weiterlesen
- Sterngucker.de: Vollmond im Dezember 2026 – Datum, Uhrzeit und Entfernung (abgerufen Oktober 2026)
- vollmond-info.de: Mondkalender 2026 und Mondkalender 2027, Zeitzone Europe/Berlin (abgerufen September 2026)
- timeanddate.de: Winteranfang 2026, Sonnenauf- und -untergang Berlin Dezember 2026
- Wikipedia: Raunacht – Zählweisen, Namensherkunft und Brauchtum (Stand 2026)
- Schwendtage: astrowoche.de und die-rauhnaechte.com, feste Kalenderdaten (abgerufen September 2026)
Lies weiter: Wintersonnenwende am 21. Dezember 2026 · Portaltage Dezember 2026 · Portaltage Januar 2027 · Rauhnacht-Rituale Schritt für Schritt






