Matcha Hana no Shiro auf einen Blick
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Warentyp: Matcha-Pulver in Zeremonienqualität
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Herkunft: Kagoshima, Japan
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Kultivar: Saemidori Blend
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Ernte: Frühjahr, Zeremonienqualität
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Verwendung: Teezeremonie (Usucha)
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Menge: 20 g
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Marke: Bamboo Tea Room
Geschmacksprofil:
Matcha Hana no Shiro ist ein Matcha in Zeremonienqualität, dessen Name auf Japanisch „Weiß der Blumen“ bedeutet – ein Symbol für Reinheit und florale Eleganz. In Deutschland sind Matcha-Tees mit einem ausgeprägteren nussigen Geschmacksprofil oft besonders beliebt. In Japan hingegen schätzt man bei hochwertigstem Matcha vor allem ein ausgewogenes Profil – einen sanften Blumenduft, reiches Umami, einen leichten Hauch von Röstaromen und einen klaren, anhaltenden Abgang.
Diese Balance spiegelt das Konzept des Zen wider – die alte japanische Lebensauffassung, die Harmonie, Feinheit und Tiefe schätzt. Ein solches Geschmacksprofil zu erreichen ist selten und erfordert die Meisterschaft eines erfahrenen Matcha-Mischers, der Tencha mit besonderen Eigenschaften sorgfältig auswählt und so lange kombiniert, bis eine harmonische Komposition entsteht. Es ist die Kunst des Matcha in einer Chawan.
Wir empfehlen, diesen außergewöhnlich ausgewogenen Matcha pur als Usucha zu genießen, um seine Reinheit und harmonische Ausgewogenheit voll zu erleben.
Beschattung:
Etwa drei Wochen vor der Ernte werden die Teepflanzen mit speziellen Netzen beschattet. Dies reduziert das Sonnenlicht und erhöht den Gehalt an Aminosäuren (insbesondere L-Theanin) sowie Chlorophyll – für intensives Umami, leuchtend grüne Farbe und elegante Süße.
Farbe:
Ein leuchtendes, sanftes Grün mit seidigem Schimmer.
Textur:
Sehr fein und samtig, mit einer leichten, cremigen Konsistenz.
Besonderheiten:
Floraler Duft, elegante Süße, feine Röstaromen und reiches Umami in perfekter Harmonie – das Ergebnis meisterlicher Mischungskunst und jahrhundertealter Teetradition.
So bereitest du Hana no Shiro als Usucha zu
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Dosieren: 2 g Matcha in die Schale sieben – Sieben verhindert Klümpchen zuverlässiger als jedes Aufschlagen.
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Wasser: 60–70 ml bei 75 °C. Diese Temperatur ist bei Zeremonienqualität entscheidend – heißer zerstört die feine Süße.
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Aufschlagen: Mit dem Chasen zügig in W-Bewegungen aufschlagen, bis ein feiner, cremiger Schaum entsteht.
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Pur trinken: Dieser Matcha ist für Usucha gemacht. Milch überdeckt genau die Balance, wegen der er ausgewählt wurde.
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Lagern: Nach dem Öffnen dicht verschlossen, kühl und dunkel – Matcha verliert Farbe und Aroma an Licht und Luft.
Die Matcha-Sorten im Vergleich
| Sorte |
Herkunft |
Charakter |
Ideal für |
| Hana no Shiro |
Kagoshima, Saemidori Blend |
floral, Umami, elegant süß |
Usucha pur |
| Kogen |
Ujitawara, Kyoto, First Flush |
mild, schokoladig |
Usucha, Latte, Desserts |
| Yabukita |
Single Cultivar Yabukita |
frisch, nussig, dezent grasig |
Usucha, kreative Zubereitungen |
✨ Tempel-Tipp
Die drei Wochen Beschattung sind der eigentliche Trick hinter jedem guten Matcha: Unter dem Netz produziert die Pflanze mehr L-Theanin und Chlorophyll und baut weniger Bitterstoffe auf. Deshalb ist leuchtendes Grün kein Kosmetikmerkmal, sondern ein direkter Hinweis auf die Anbaumethode. Wie du Sorten, Zubehör und Ablauf zusammenbringst, steht hier: Matcha richtig zubereiten – Sorten, Zubehör & die Zeremonie
Häufige Fragen
Was bedeutet Usucha?
Usucha ist der „dünne“ Matcha der japanischen Teezeremonie – aufgeschlagen mit vergleichsweise viel Wasser und feinem Schaum. Das Gegenstück ist Koicha, der dickflüssige, stark dosierte Matcha.
Warum nur 75 °C und nicht heißer?
Zu heißes Wasser löst Bitterstoffe und zerstört die feine Süße. Gerade bei Zeremonienqualität ist die Temperatur der größte einzelne Hebel für den Geschmack.
Eignet er sich für Matcha Latte?
Möglich, aber schade. Hana no Shiro ist auf Balance gezüchtet und getrunken – Milch überdeckt sie. Für Latte ist Matcha Kogen mit seinem schokoladigen Profil die bessere Wahl.
Was ist ein Saemidori Blend?
Saemidori ist ein japanischer Kultivar, der für leuchtende Farbe und milde Süße geschätzt wird. „Blend“ bedeutet, dass mehrere Tencha-Partien zu einer ausgewogenen Komposition gemischt wurden.
Wie lange hält eine 20-g-Dose?
Bei 2 g pro Schale sind das rund zehn Zubereitungen. Nach dem Öffnen sollte Matcha innerhalb weniger Wochen getrunken werden, da er schnell an Aroma verliert.
„Weiß der Blumen“ – ein Name, der mehr über den Duft verrät als über die Farbe.
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