Delphi: Das Orakel, die Pythia und der Nabel der Welt
Am Hang des Parnass sprach eine Frau auf einem Dreifuß für Apollon, und die Griechen sahen hier den Mittelpunkt der Welt. Was die antiken Quellen über Delphi wirklich sagen, was Geologen unter dem Tempel fanden und was erst später dazukam.
Delphi ist der Ort, an dem die Griechen den Mittelpunkt der Welt markierten, und der Ort, an dem eine Frau auf einem Dreifuß für Apollon sprach. Wer heute zwischen den Säulenstümpfen am Hang des Parnass steht, steht an einem der ältesten Kraftorte Europas. Was davon steht wirklich in den antiken Quellen, was hat die Forschung gefunden, und was ist erst später dazugekommen?
Inhalt
Delphi am Hang des Parnass war das wichtigste Orakelheiligtum Griechenlands. Dort sprach die Pythia, nach Diodor eine Frau über fünfzig im Mädchengewand, für Apollon; im Tempel lag der Omphalos, der „Nabel der Erde“. Die heutigen Tempelreste stammen von einem Bau, der 334/333 v. Chr. fertig wurde, nachdem ein Erdbeben 373 v. Chr. den Vorgänger zerstört hatte. Ob aus dem Boden ein berauschendes Gas aufstieg, ist offen: 2001 fanden Geologen zwei Verwerfungen und Ethylen im Quellwasser, 2006 widersprach eine zweite Gruppe. Seit 1987 ist Delphi UNESCO-Welterbe.
Die heute sichtbaren Reste des Apollontempels stammen von einem Bau, der 334/333 v. Chr. fertig wurde; sein Vorgänger wurde 373 v. Chr. durch ein Erdbeben zerstört.
Quelle/Tradition: Griechisches Kulturministerium, delphi.culture.gr (The Temple of Apollo); delphimuseum.gr, Zeittafel
1892 begann unter der Französischen Archäologischen Schule die „Große Ausgrabung“, für die Häuser des Dorfes Kastri enteignet und abgerissen wurden.
Quelle/Tradition: delphi.culture.gr (History of the excavations); National Geographic History
Delphi steht seit 1987 auf der UNESCO-Welterbeliste.
Quelle/Tradition: whc.unesco.org, Eintrag 393; worldheritagesite.org
Unter dem Tempel kreuzen sich die Delphi- und die Kerna-Verwerfung; in Travertin und Quellwasser wurden Methan und Ethan, im Wasser auch Ethylen nachgewiesen.
Quelle/Tradition: de Boer, Hale, Chanton, Geology 2001; Wesleyan University Magazine; GSA via ScienceDaily 07.08.2001
Herodot überliefert die Antwort an Kroisos, er werde bei einem Feldzug gegen die Perser „ein großes Reich zerstören“.
Quelle/Tradition: Herodot, Historien 1.53
Plutarch war Priester am Heiligtum von Delphi.
Quelle/Tradition: delphimuseum.gr, Zeittafel (95 n. Chr.); GSA-Mitteilung 2001
„Erkenne dich selbst“ und „Nichts im Übermaß“ standen im Vorraum des Tempels.
Quelle/Tradition: Pausanias 10.24.1; delphi.culture.gr
Zeus ließ zwei Adler fliegen, die sich in Delphi trafen; darum heißt der Ort Nabel der Erde.
Quelle/Tradition: Strabon, Geographika 9.3.6
Apollon tötete am Quell unter dem Parnass eine Drachin; daher die Namen Pytho und Pythios.
Quelle/Tradition: Homerischer Hymnus an Apollon
Ziegen entdeckten den Erdspalt; später sprach dort eine Frau von fünfzig Jahren im Gewand eines Mädchens.
Quelle/Tradition: Diodor 16.26
Besucher gehen heute mit einer vorher aufgeschriebenen Frage den Heiligen Weg hinauf und nehmen „Erkenne dich selbst“ als Haltung mit.
Quelle/Tradition: heutige Besucherpraxis, angelehnt an die Inschriften nach Pausanias 10.24.1
Ausströmendes Ethylen versetzte die Pythia in Trance.
Quelle/Tradition: Hypothese von de Boer u. a. 2001; Etiope u. a., Geology 2006, halten Ethylen in dieser Menge für unmöglich
Delphi liegt auf einer Ley-Linie.
Quelle/Tradition: keine antike Quelle; Ley-Linien sind eine Idee des 20. Jahrhunderts
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Die kurze Antwort
Auf einen Blick
Delphi war das wichtigste Orakelheiligtum Griechenlands: Am Hang des Parnass, etwa zehn Kilometer vom Golf von Korinth, sprach die Pythia für Apollon. Im Tempel lag der Omphalos, der „Nabel der Erde“. Die heutigen Tempelreste stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.; der Vorgängerbau fiel 373 v. Chr. einem Erdbeben zum Opfer.
Ob aus dem Boden ein berauschendes Gas aufstieg, wie Strabon und Plutarch schreiben, ist bis heute offen: 2001 fanden Geologen zwei Verwerfungen unter dem Tempel und Kohlenwasserstoffe im Quellwasser, 2006 widersprach eine zweite Gruppe beim entscheidenden Gas. Seit 1987 ist Delphi UNESCO-Welterbe.
Der Nabel der Welt: wie der Ort zu seinen Namen kam
Delphi hat in den Quellen mehr als einen Namen, und jeder Name erzählt eine eigene Schicht. Die älteste Schicht gehört nicht Apollon. Wenn Aischylos in den Eumeniden (458 v. Chr.) die Pythia ihr Gebet sprechen lässt, nennt sie zuerst die Erde: Ihr gebühre „unter den Göttern der höchste Rang“ als „erste Prophetin“. Apollon kommt in dieser Aufzählung erst später. Das Theaterstück ist kein Geschichtsbuch, aber es zeigt, was die Athener selbst über ihr Heiligtum erzählten: Der Gott hat den Ort übernommen, nicht gegründet.
Der Homerische Hymnus an Apollon erzählt die Übernahme als Kampf. Apollon kommt „nach Krisa unter dem schneebedeckten Parnass“, legt die Fundamente seines Tempels und tötet an der Quelle eine „große, aufgeblähte Drachin“. Weil das Ungeheuer dort in der Sonne verwest, heiße der Ort seitdem Pytho und der Gott „Pythios“. Darin steckt auch der Name der Pythia. Im selben Hymnus springt Apollon in Gestalt eines Delphins auf ein kretisches Schiff und holt sich so seine ersten Priester. Sie sollen zu ihm als „Apollon Delphinios“ beten, und auch der Altar soll so heißen. Ob der Ortsname Delphi wirklich vom Delphin kommt, entscheidet der Hymnus nicht; er verknüpft beides nur. Dass er es tut, ist der Punkt.
Die bekannteste Geschichte steht bei dem Geografen Strabon (um die Zeitenwende): Zeus habe zwei Adler freigelassen, „einen vom Westen, den anderen vom Osten“, und sie hätten sich genau hier getroffen. Deshalb habe man Delphi „den Nabel der Erde“ genannt. Den Nabel gab es als Gegenstand: Nach der Beschreibung des griechischen Kulturministeriums stand der Omphalos in der Cella des Apollontempels neben dem Götterbild.
Die Pythia: wer in Delphi sprach
Wie das Orakel entdeckt wurde, erzählt Diodor im 1. Jahrhundert v. Chr. Ziegen hätten an einem Erdspalt zu springen begonnen und seltsame Laute von sich gegeben. Der Hirte habe dasselbe erlebt, und bald seien so viele Menschen in Ekstase in den Spalt gesprungen und verschwunden, dass man eine einzige Prophetin bestimmte und ihr eine Vorrichtung baute, auf der sie sicher sitzen konnte. Sie hatte drei Stützen, „und deshalb nannte man sie Dreifuß“.
Diodor berichtet auch, wer dort saß. Früher hätten junge Mädchen die Sprüche verkündet. Nachdem der Thessalier Echekrates eine von ihnen entführt hatte, sei bestimmt worden, dass eine Frau von fünfzig Jahren spreche, gekleidet wie ein Mädchen. Strabon beschreibt den Ort der Weissagung als Höhle tief in der Erde mit enger Öffnung, über der ein hoher Dreifuß steht; aus ihr steige ein Atem auf, der in göttliche Raserei versetzt, und die Pythia empfange ihn und spreche. Pausanias, der Delphi im 2. Jahrhundert n. Chr. besuchte, fügt die Quelle Kassotis hinzu: Ihr Wasser versickere unter der Erde und begeistere „die Frauen im Heiligtum des Gottes“.
Befragt werden konnte die Pythia nach antiken Angaben am siebten Tag jedes Monats, ausgenommen die drei Wintermonate. Der Raum, in dem sie sprach, lag unter der Cella des Tempels, und nur Priester durften hinein. Einer dieser Priester war Plutarch, der Philosoph und Biograf. Er versah sein Amt in Delphi seit etwa 95 n. Chr. und schrieb mehrere Abhandlungen über das Orakel. Mit ihm schreibt ein Zeuge aus dem Inneren des Heiligtums.
Kroisos und das große Reich
Die berühmteste Orakelgeschichte steht bei Herodot. Der lydische König Kroisos wollte wissen, welchem Orakel er trauen könne, und stellte eine Probe: Seine Boten sollten am hundertsten Tag nach ihrer Abreise aus Sardes überall fragen, was er gerade tue. Er hatte eine Schildkröte und ein Lamm zerteilt und sie selbst zusammen in einem Bronzekessel gekocht. Nur die Antwort aus Delphi traf es, also schickte er nach Delphi seine Frage nach einem Krieg gegen die Perser. Die Antwort lautete, wenn er gegen die Perser ziehe, werde er „ein großes Reich zerstören“. Er zog, und das Reich, das unterging, war sein eigenes.
Aus dieser einen Geschichte ist das Bild vom „delphischen“, also absichtlich doppeldeutigen Orakel entstanden. Der Religionshistoriker Joseph Fontenrose hat 1978 alle überlieferten Orakelsprüche gesammelt und in historische, halbhistorische, legendäre und erfundene eingeteilt. Sein Befund, gegen die verbreitete Vorstellung: Die Pythia gab den Fragenden klare, zusammenhängende Antworten. Die Rätselsprüche, für die Delphi berühmt ist, stellt er als spätere Ausschmückung in Frage. Kroisos’ Orakel steht bei Herodot, ein Jahrhundert nach den Ereignissen.
Quellen-Check
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Die Dämpfe: zweitausend Jahre Streit um einen Spalt
Plutarch ist der Zeuge, auf den sich alle berufen. Er schreibt in seiner Schrift über das Verstummen der Orakel, der Raum, in dem die Fragenden sitzen, fülle sich bisweilen, nicht oft, mit einem Duft, wie ihn kein Parfum der Welt übertreffe, und er scheine aus dem Heiligtum aufzusteigen. Im selben Text erzählt er von einer Pythia, die man gegen die Zeichen zum Sprechen zwang. Sie sei widerwillig hinabgestiegen, ihre Stimme sei rau gewesen, sie sei schreiend zur Tür gestürzt und habe nur noch wenige Tage gelebt. Für Plutarch war der Hauch aus der Erde Teil des Wirkens, aber nicht das Ganze: Das Orakel lebte, solange Gott, Ort und Sprecherin zusammenpassten.
Die Archäologen des 19. Jahrhunderts fanden keinen Spalt. Der Engländer Adolphe Paul Oppé, der mit den französischen Ausgräbern gearbeitet hatte, nannte die antiken Gasberichte „reine, ungetrübte Fantasie“. Der französische Archäologe Pierre Amandry hielt 1950 dagegen, solche Gase könnten nur aus vulkanischer Tätigkeit stammen, und die gibt es in Delphi nicht. Damit schien die Sache für ein halbes Jahrhundert erledigt.
Wieder geöffnet hat sie ein Geologe, der eigentlich etwas anderes suchte. Jelle Zeilinga de Boer von der Wesleyan University prüfte 1981 für die griechische Regierung einen möglichen Kraftwerksstandort am Golf von Korinth, rund 40 Kilometer südlich von Delphi, und kam über die Verwerfungen dieser Bruchzone zum Orakel. Gemeinsam mit dem Archäologen John Hale, dem Geochemiker Jeffrey Chanton und dem Toxikologen Henry Spiller trug er die Befunde zusammen; 2001 erschienen sie in der Fachzeitschrift Geology: Unter dem Tempel kreuzen sich zwei Verwerfungen, die ost-westliche Delphi-Verwerfung und die nord-südliche Kerna-Verwerfung. Im bitumenhaltigen Kalkstein darunter liegen Kohlenwasserstoffe. In Travertin und Quellwasser fanden sie Methan und Ethan, im Wasser auch Ethylen. Ethylen wurde früher als Narkosemittel verwendet und riecht süßlich, wie der Duft bei Plutarch.
2006 widersprach eine Gruppe um Giuseppe Etiope vom italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie, ebenfalls in Geology. Ethylen in so hoher Konzentration komme in der Natur nicht vor. Sie fand Methan im Quellwasser und schlug vor, ein früher stärkerer Austritt von Methan mit etwas Kohlendioxid habe in dem schlecht belüfteten Raum zu Sauerstoffmangel geführt. De Boer antwortete, Sauerstoffmangel rieche nicht süß, und die Quellen berichteten nicht von häufigen Todesfällen; die Pythien „scheinen ein langes und gesundes Leben gehabt zu haben“. Der Streit ist nicht entschieden.
Drei Tempel, ein Erdbeben, eine Ausgrabung
Die Legende kennt vier Tempel: einen aus Lorbeerzweigen, einen aus Wachs und Federn, einen aus Bronze und zuletzt einen aus Stein. Nur der steinerne hat nach der Darstellung des griechischen Kulturministeriums tatsächlich existiert; er wurde um die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. zerstört. Den Nachfolger bezahlten griechische Städte unter der Aufsicht der athenischen Familie der Alkmeoniden. Er war 510 v. Chr. fertig und stand bis zum Erdbeben von 373 v. Chr.
Der Neubau, dessen Reste man heute sieht, zog sich hin. Die Arbeiten ruhten ab 356 v. Chr. wegen des Krieges um das Heiligtum und liefen um 343/342 wieder an. Fertig war der Tempel 334/333 v. Chr., die Giebelfiguren 327. Die Architekten hießen Spintharos, Xenodoros und Agathon. Kaiser Domitian ließ den Bau 84 n. Chr. instand setzen, im 3. Jahrhundert beschädigte ihn ein Brand, Kaiser Julian ließ ihn 363 teilweise wiederherstellen. Nach den Edikten Theodosius’ I. gegen die heidnischen Kulte, 391 und 392, wurde er offenbar aufgegeben.
Über den Ruinen wuchs das Dorf Kastri. Ein Erdbeben zerstörte 1870 einen großen Teil davon. 1892 begann unter der Französischen Archäologischen Schule die „Große Ausgrabung“: Die Häuser wurden enteignet und abgerissen, eine Feldbahn fuhr den Schutt ab. Mehr als ein Jahrzehnt lang legten die Ausgräber unter Théophile Homolle den Heiligen Weg, das Schatzhaus der Athener, den Wagenlenker und das Stadion frei. 1903 öffnete das Museum, 1987 nahm die UNESCO Delphi in die Welterbeliste auf.
Delphi als Kraftort heute
Was Delphi für viele Besucher zu einem Kraftort macht, steht nicht in einer Messung, sondern im Vorraum des Tempels. Pausanias überliefert, dass die griechischen Weisen dort ihre Sprüche Apollon weihten. Er nennt Thales von Milet, Bias von Priene, Pittakos von Mytilene, Kleobulos von Lindos, Solon von Athen, Chilon von Sparta und Myson von Chenai. Nach der Beschreibung des Kulturministeriums standen an den Wänden der Vorhalle die delphischen Maximen und der Buchstabe E.
Inschrift
„Erkenne dich selbst“
Inschrift
„Nichts im Übermaß“
Inschrift
Das E
In der gelebten Praxis heute nehmen viele Besucher genau diese Haltung mit: eine Frage, vorher aufgeschrieben, und der Gang den Heiligen Weg hinauf, bevor man eine Antwort erwartet. Das ist eine moderne Form, aber sie folgt der Reihenfolge, die der Ort selbst vorgab. Zuerst kommt die Frage, dann die Selbstprüfung und erst danach der Spruch. Wer mit Orakeln arbeitet, findet in unserem Text über das Knöchelorakel der Antike die einfachere Schwester der delphischen Befragung.
Tempel-Tipp
Delphi liegt rund 180 Kilometer von Athen entfernt am Steilhang. Geh den Heiligen Weg langsam und von unten nach oben, so wie die Fragenden es taten: an den Schatzhäusern vorbei zum Tempel und erst dann weiter zu Theater und Stadion. Schreib dir vorher eine einzige Frage auf, nicht fünf. Lies sie am Tempel noch einmal und frag dich, was die Inschrift „Erkenne dich selbst“ daran ändert. Die Antwort nimmst du mit, nicht ein Stein vom Gelände.
Stimmen aus den Quellen
Man nannte Delphi „den Nabel der Erde“, weil sich dort die zwei Adler trafen, die Zeus freigelassen hatte.
Wenn Kroisos gegen die Perser ziehe, werde er „ein großes Reich zerstören“.
Der Raum füllt sich bisweilen mit einem Duft, wie ihn kein Parfum der Welt übertrifft.
Was wir nicht behaupten
Was wir nicht behaupten
Wir behaupten nicht, dass in Delphi eine messbare Energie wirkt oder dass ein Besuch etwas heilt. Ob aus dem Boden ein Gas aufstieg und welches, ist in der Forschung umstritten; wir stellen beide Seiten dar und entscheiden nicht. Die Mythen um Gaia, die Drachin und die Adler sind Überlieferung, keine Ortsgeschichte. Eine Räuchermischung beantwortet keine Frage für dich; sie begleitet nur den Moment, in dem du sie stellst.
Häufige Fragen
Weiterlesen
Quellen
- Strabon, Geographika 9.3.5–6, übers. H. L. Jones (Loeb 1927), LacusCurtius
- Diodor, Bibliothek 16.26, Loeb-Übersetzung, LacusCurtius
- Pausanias, Beschreibung Griechenlands 10.24.1 und 10.24.7, übers. W. H. S. Jones, theoi.com
- Plutarch, De defectu oraculorum 50–51, übers. R. Midgley, hg. W. W. Goodwin (Boston 1874), Perseus/Perseids
- Herodot, Historien 1.46–53, übers. G. C. Macaulay, Project Gutenberg
- Homerischer Hymnus an Apollon, übers. H. G. Evelyn-White (1914), theoi.com
- Aischylos, Eumeniden 1–2, übers. H. W. Smyth (Loeb 1926), Perseus/Perseids
- J. Z. de Boer, J. R. Hale, J. Chanton: „New evidence for the geological origins of the ancient Delphic oracle“, Geology, August 2001; dazu GSA-Mitteilung (ScienceDaily, 07.08.2001) und Wesleyan University Magazine, „The Fault of Prophecy“
- G. Etiope u. a.: „The geological links of the ancient Delphic Oracle (Greece)“, Geology 2006; Bericht LiveScience, 31.10.2006
- J. Fontenrose: The Delphic Oracle. Its Responses and Operations, University of California Press 1978 (Verlagsbeschreibung)
- Griechisches Kulturministerium, delphi.culture.gr: „The Temple of Apollo“ und „History of the excavations at Delphi“
- UNESCO-Welterbe Nr. 393 „Archaeological Site of Delphi“ (whc.unesco.org; Aufnahmejahr 1987 nach worldheritagesite.org); National Geographic History, „Ancient Greece: ruins of Delphi“
Antike Texte wurden in den genannten englischen Übersetzungen eingesehen; deutsche Wiedergaben sind eigene Übertragungen.
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