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Arbatel: Das Zauberbuch der sieben Olympischen Geister erklärt

Kein Höllenfürst, kein Pakt: Das Arbatel von 1575 ist das frömmste unter den großen Zauberbüchern. Es lehrt Schweigen, Gebet und die richtige Stunde, und es kennt sieben Geister, die den Planeten und den Zeitaltern vorstehen.

Altes Lederbuch auf dunklem Stein, davor die sieben Planetenmetalle Blei, Zinn, Eisen, Gold, Kupfer, Quecksilber und Silber im Kerzenlicht

Basel, 1575. In der Druckerei, die Paracelsus und die Ketzer ihrer Zeit verlegt, erscheint ein schmales lateinisches Büchlein ohne Autorennamen: Arbatel de magia veterum, „Arbatel, über die Magie der Alten“. Es enthält keine Dämonenlisten und keine Flüche, sondern 49 kurze Lehrsätze und sieben Geister, die über die Welt regieren sollen. Dieser Guide erklärt, was im Arbatel steht, wer die Olympischen Geister sind, wie das Buch aufgebaut ist und warum ausgerechnet dieser kleine Text Begriffe wie „Theosophie“ in die Welt gebracht hat.

Schnellantwort

Das Arbatel de magia veterum ist ein lateinisches Zauberbuch, 1575 anonym in Basel gedruckt, mit großer Wahrscheinlichkeit bei Pietro Perna. Gedruckt wurde nur der erste von neun geplanten Teilen, die Isagoge mit 49 Aphorismen. Bekannt ist es für die sieben Olympischen Geister Aratron, Bethor, Phaleg, Och, Hagith, Ophiel und Phul, je einem Planeten zugeordnet und an dessen Tag und Stunde zu rufen. Der Verfasser ist unbekannt; die Zuschreibung an Paracelsus ist nicht belegt.

Einordnung
Belegt

Das Arbatel wurde 1575 in Basel gedruckt, mit großer Wahrscheinlichkeit bei Pietro Perna.

Quelle/Tradition: Erstdruck Basel 1575; Peterson 2009

Belegt

Gedruckt wurde nur die Isagoge mit 49 Aphorismen, der erste von neun angekündigten Teilen.

Quelle/Tradition: Titelblatt und Text des Arbatel, 1575

Belegt

Robert Turner veröffentlichte 1655 in London die erste englische Übersetzung.

Quelle/Tradition: Turner, Arbatel of Magick, London 1655

Überliefert

Sieben Olympische Geister regieren 196 Provinzen und lösen einander alle 490 Jahre in der Weltherrschaft ab.

Quelle/Tradition: Arbatel, Aphorismus 16, 1575

Gelebte Praxis

Wer mit den Olympischen Geistern arbeitet, ruft sie an ihrem Planetentag und in ihrer Planetenstunde, oft beginnend mit Och am Sonntag.

Quelle/Tradition: Heutige zeremonielle Praxis nach Arbatel, Aph. 16–17

Nicht belegt

Paracelsus ist der Verfasser des Arbatel.

Quelle/Tradition: Nur spätere Handschriften-Zuschreibung, ohne Beleg (Peterson 2009)

BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Was das Arbatel ist

Auf einen Blick

Das Arbatel ist ein lateinisches Zauberbuch der Renaissance, gedruckt 1575 in Basel, mit großer Wahrscheinlichkeit bei Pietro Perna. Der Verfasser ist unbekannt. Erhalten ist nur der erste von neun geplanten Teilen, die „Isagoge“ mit 49 Aphorismen.

Berühmt ist es für die sieben Olympischen Geister, je einem Planeten zugeordnet. Anders als die meisten Grimoires ist das Arbatel fromm, bibelnah und frei von Schadenszauber. Arthur Edward Waite nannte es „frei von schwarzer Magie“.

Wer an Zauberbücher denkt, denkt an Beschwörungskreise, Höllenfürsten und Pakte. Das Arbatel ist das Gegenteil. Sein Ton ist der eines Lehrers, nicht eines Beschwörers: Gott soll in allem angerufen werden, die Bibel ist die meistzitierte Quelle, und wer Geheimnisse erfahren will, muss zuerst lernen, sie zu bewahren. Der erste Aphorismus lautet sinngemäß: Wer Geheimes wissen will, soll Geheimes geheim halten können.

Dazu kommt ein Gedanke, der in der Literatur der Grimoires selten ist. Der Magier soll nicht weltfern leben. Er soll für sich und die Musen leben und die Gunst der Menge meiden, aber allen Menschen nützlich sein. Den Nächsten, heißt es im 14. Aphorismus, schulde man die Dienste der Menschlichkeit. Magie ist hier keine Abkürzung zur Macht, sondern eine Lebensform.

Basel 1575: Druck und Autorfrage

Der Erstdruck erschien 1575 in Basel, frühere Ausgaben sind nicht nachweisbar. Als Verleger gilt mit großer Wahrscheinlichkeit Pietro Perna, ein italienischer Glaubensflüchtling, der in Basel die Werke des Paracelsus herausbrachte. Den letzten Schliff gab vermutlich der Basler Arzt Theodor Zwinger.

Wer das Buch geschrieben hat, weiß niemand. Einige deutsche Handschriften kurz nach dem Druck schreiben es Paracelsus zu, ohne Beleg. Der amerikanische Herausgeber Joseph H. Peterson, der den lateinischen Text 2009 neu ediert hat, hält den französischen Gelehrten Jacques Gohory (1520–1576) für den wahrscheinlichsten Kandidaten. Textliche Hinweise legen eine Abfassung zwischen 1536 und 1583 nahe.

Auch der Titel ist ein Rätsel. Arthur Edward Waite verband „Arbatel“ mit einem hebräischen Engelsnamen, Adolf Jacoby mit dem Tetragrammaton, dem vierbuchstabigen Gottesnamen. Gesichert ist nur, dass der Name im Buch selbst nirgends erklärt wird.

Ein Büchlein wandert Senkrechter Zeitstrahl: 1575 Erstdruck Basel; 1655 englisch von Robert Turner; 1686 deutsch von Andreas Luppius in Wesel; 1855 deutsch bei Johann Scheible in Stuttgart; 2009 lateinisch-englische Ausgabe von Joseph Peterson.Ein Büchlein wandertDrucke und Übersetzungen des Arbatel1575Erstdruck Baselwohl bei Pietro Perna1655Robert Turnerenglisch, London1686Andreas Luppiusdeutsch, Wesel1855Johann Scheibledeutsch, Stuttgart2009Joseph PetersonLatein und Englisch
Fast jede bekannte Fassung geht auf den Basler Druck zurück; die englische von Turner wurde die meistgelesene.

Neun Bücher geplant, eines gedruckt

Das Titelblatt kündigt ein großes Werk an: neun Bücher und sieben Septenare, also Siebenergruppen, von Aphorismen. Die neun Teile sollten die Magie in ihrer ganzen Breite behandeln:

I

Isagoge

Die Einführung mit den allgemeinen Lehrsätzen. Der einzige Teil, der gedruckt wurde.

II

Mikrokosmische Magie

Die Magie des Menschen als kleiner Welt.

III

Olympische Magie

Der Umgang mit den Olympischen Geistern.

IV–IX

Weitere sechs

Hesiodische und homerische, römische oder sibyllinische, pythagoreische, apollonische, hermetische und prophetische Magie.

Erschienen ist nur die Isagoge mit 49 Aphorismen, sieben mal sieben. Ob die übrigen Bücher je geschrieben wurden, ist unbekannt. Das macht das Arbatel zu einem Torso: Es verspricht ein System und liefert eine Einführung, die trotzdem für sich steht.

Die ersten Septenare handeln von Frömmigkeit, Schweigen und dem richtigen Leben. Erst im dritten Septenar treten die Olympischen Geister auf, ab dem 16. Aphorismus. Wer das Arbatel liest, um schnell an die Geister zu kommen, überspringt also genau das, was der Verfasser für das Wichtigste hielt.

Die sieben Olympischen Geister

Der Begriff „olympische Geister“ stammt aus dem Umfeld des Paracelsus. Gemeint sind Geister des Firmaments, der Sternenwelt, nicht der Unterwelt. Das Arbatel nennt sieben, je einem der klassischen Planeten zugeordnet. Zusammen regieren sie nach dem Text 196 Provinzen des Universums.

Die sieben Olympischen Geister Zuordnungsraster: Aratron, Saturn, Samstag; Bethor, Jupiter, Donnerstag; Phaleg, Mars, Dienstag; Och, Sonne, Sonntag; Hagith, Venus, Freitag; Ophiel, Merkur, Mittwoch; Phul, Mond, Montag.Die sieben Olympischen GeisterGeist, Planet und Wochentag laut ArbatelGeistPlanetTagAratronSaturnSamstagBethorJupiterDonnerstagPhalegMarsDienstagOchSonneSonntagHagithVenusFreitagOphielMerkurMittwochPhulMondMontag
Jeder Geist erscheint nach dem Arbatel an „seinem“ Tag und in seiner Planetenstunde; Aratron eröffnet mit der ersten Stunde des Samstags.

Aratron · Saturn

Regiert 49 Provinzen. Ihm werden Alchemie, Magie und Heilkunst zugeschrieben, dazu langes Leben und die Kunst, unsichtbar zu werden.

Bethor · Jupiter

42 Provinzen. Schätze, Edelsteine, Arzneien und die Geister der Luft; er soll das Leben bis auf 700 Jahre verlängern können.

Phaleg · Mars

35 Provinzen. Zuständig für kriegerische Ehre.

Och · Sonne

28 Provinzen. Weisheit, Arzneien, die Verwandlung von Stoffen in Metalle und Edelsteine; Leben bis 600 Jahre.

Hagith · Venus

21 Provinzen. Schönheit, treue Geister und die Verwandlung von Kupfer in Gold.

Ophiel · Merkur

14 Provinzen. Er lehrt die Künste und soll Quecksilber in den Stein der Weisen verwandeln können.

Phul · Mond

7 Provinzen. Silber, Heilung der Wassersucht, die Geister des Wassers; Leben bis 300 Jahre.
196 Provinzen Balkendiagramm der Provinzen: Aratron 49, Bethor 42, Phaleg 35, Och 28, Hagith 21, Ophiel 14, Phul 7; zusammen 196.196 ProvinzenWie viele Provinzen jeder Geist regiertAratron49Bethor42Phaleg35Och28Hagith21Ophiel14Phul7
Die Zahlen fallen in Siebenerschritten: 7 × 7 für Saturn bis 1 × 7 für den Mond. Das ganze Buch denkt in Siebenen.

Die Versprechen klingen nach Märchen, und sie sind auch so zu lesen: als Bildsprache einer Zeit, in der Alchemie, Medizin und Sternkunde noch eine Wissenschaft waren. Auffällig ist, wie stark die Gaben der Geister um Heilung, Wissen und Verwandlung kreisen. Kriegsglück hat nur einer, Schadenszauber keiner.

Die Lehre von den 490 Jahren

Eine der eigenwilligsten Ideen des Arbatel ist eine Weltgeschichte nach Planetengeistern. Jeder Olympische Geist regiert danach 490 Jahre, sieben mal siebzig. Der 16. Aphorismus nennt die Reihenfolge: Bethor beginnt im Jahr 60 vor Christi Geburt und regiert bis etwa 430, dann folgt Phaleg bis etwa 920, danach Och bis 1410. Seither, so der Text, herrscht Hagith, bis zum Jahr 1900.

Die Weltalter der Geister Senkrechter Zeitstrahl: 60 vor Christus beginnt Bethor; um 430 Phaleg; um 920 Och; 1410 Hagith; 1900 endet nach dem Text die Herrschaft Hagiths.Die Weltalter der GeisterJe 490 Jahre Herrschaft, wie das Arbatel sie nennt60 v. Chr.Bethor beginntJupiterum 430PhalegMarsum 920OchSonne1410HagithVenus1900Ende der ListeText nennt keinen Nachfolger
Überlieferung, keine Geschichtsschreibung: Das Arbatel ordnet die Weltgeschichte nach den Planetengeistern, die Liste endet im Jahr 1900.

Wer heute regiert, sagt das Arbatel nicht; seine Liste endet 1900. Manche Leser setzen die Reihe fort und lassen danach Ophiel folgen, den Geist des Merkur, und deuten das als Zeitalter der Kommunikation. Das ist eine moderne Weiterdeutung, keine Aussage des Buches.

Siegel, Tage und Stunden

Jeder Geist hat im Arbatel ein eigenes Zeichen, einen Charakter, den der Magier kennen soll. Gerufen wird er an seinem Tag und in seiner Stunde: Aratron erscheint in der ersten Stunde des Samstags, die übrigen „in ihrer Ordnung, an ihren Tagen und Stunden“. Ein Zeichen, das man von einem Geist erhalten hat, soll man am selben Tag und in derselben Planetenstunde gebrauchen.

Damit steht das Arbatel in der Tradition der Planetenstunden und Wochentage, die auch hinter der Lehre von den sieben Planetenmetallen steht. Was das Buch nicht hat, ist ein ausgefeiltes Zeremoniell. Es gibt keine Kreise mit Gottesnamen, keine Räucherrezepte, keine Drohformeln. Gebet, rechte Haltung und Zeitwahl genügen.

Selbsttest

Welcher Zugang zum Arbatel passt zu dir?

Drei Wege, mit dem Buch umzugehen. Wähle den, der dich am meisten anspricht.

Was reizt dich am Arbatel am meisten?

Theosophie und Anthroposophie

Eine überraschende Spur führt vom Arbatel in die Moderne. Das Buch gilt als einer der ersten Texte, die das Wort Theosophie in einem okkulten Sinn gebrauchen. Es unterscheidet göttliches Wissen, theosophia, von menschlichem, anthroposophia.

Der Engländer Thomas Vaughan stieß im 17. Jahrhundert auf den Begriff Anthroposophie, Jahrhunderte später wurde er zum Namen einer ganzen Bewegung. Wer wissen will, was Rudolf Steiners Anthroposophie daraus gemacht hat, liest dort weiter. Eine direkte Linie von Basel nach Dornach lässt sich nicht ziehen, aber die Wörter haben hier eine ihrer frühesten Wurzeln.

Wirkung: von John Dee bis zum Buch Mosis

Für ein so schmales Buch war das Echo enorm. Der Arzt Johann Weyer, der sonst gegen die Hexenverfolgung schrieb, verurteilte es als „voll magischer Gottlosigkeit“. Andere lasen es begeistert: Valentin Weigel, Heinrich Khunrath, Johann Arndt, Gerhard Dorn, Adam Haslmayr und Robert Fludd wurden von ihm angeregt. John Dee studierte es und rief den Sonnengeist Och an.

In England machte es die Übersetzung von Robert Turner 1655 bekannt, abgedruckt zusammen mit dem unechten „Vierten Buch“ der okkulten Philosophie, das man Agrippa unterschob. Im deutschen Sprachraum druckte Andreas Luppius 1686 eine Fassung, Johann Scheible nahm das Arbatel 1855 in seine Sammlungen auf.

Und Elemente des Arbatel tauchen in Fassungen des Sechsten und Siebenten Buchs Mosis auf, des bekanntesten deutschen Volkszauberbuchs. Einen Überblick über die Familie dieser Bücher gibt unser Beitrag zu den Grimoires.

Stimmen aus der Praxis

Das Arbatel sei frei von schwarzer Magie und habe mit den Schlüsseln Salomos nichts zu tun.

Arthur Edward Waite, The Book of Ceremonial Magic, 1911 (sinngemäß)

Ein Buch voll magischer Gottlosigkeit.

Johann Weyer, 16. Jahrhundert (sinngemäß)

Viele, die mit dem Arbatel arbeiten, beginnen mit Och, dem Sonnengeist, an einem Sonntag, und berichten vor allem von der Ruhe, die die Vorbereitung mit Gebet und Zeitwahl mit sich bringt.

Typische Erfahrung heutiger Leserinnen und Leser

Was wir nicht versprechen

Was wir nicht behaupten

Wir versprechen weder Reichtum noch langes Leben durch die Olympischen Geister. Die Gaben, die das Arbatel ihnen zuschreibt, sind Überlieferung einer Zeit, in der Alchemie und Heilkunst ineinander übergingen. Die Herrschaft der Geister über 490-Jahr-Epochen ist eine Lehre des Buches, keine historische Tatsache. Und wer das Arbatel Paracelsus zuschreibt, folgt einer Legende ohne Beleg.

Praktisch: so gehst du damit um

1

Zuerst die Lehrsätze

Lies die ersten drei Septenare, bevor du dich mit den Geistern befasst. Das Buch ist so gebaut.

2

Eine gute Ausgabe

Greif zur lateinisch-englischen Edition von Joseph Peterson (2009); Turners Übersetzung enthält Fehler.

3

Tag und Stunde kennen

Wer mit einem Geist arbeiten möchte, rechnet Wochentag und Planetenstunde aus, wie das Buch es verlangt.

4

Mit Och beginnen

Viele wählen den Sonnengeist am Sonntag als ersten, weil er im Buch mit Weisheit und Heilkunst verbunden ist.

Häufige Fragen zum Arbatel

Was ist das Arbatel?

Das Arbatel de magia veterum ist ein lateinisches Zauberbuch der Renaissance, 1575 in Basel gedruckt. Es enthält 49 Aphorismen über die Magie und beschreibt sieben Olympische Geister, die den sieben Planeten zugeordnet sind.

Wer hat das Arbatel geschrieben?

Das ist unbekannt. Einige deutsche Handschriften nennen Paracelsus, wofür es keinen Beleg gibt. Der Herausgeber Joseph Peterson hält den Franzosen Jacques Gohory für den wahrscheinlichsten Kandidaten.

Wie heißen die sieben Olympischen Geister?

Aratron (Saturn), Bethor (Jupiter), Phaleg (Mars), Och (Sonne), Hagith (Venus), Ophiel (Merkur) und Phul (Mond).

Ist das Arbatel schwarze Magie?

Nein. Das Buch zitiert vor allem die Bibel, verlangt Frömmigkeit und Nächstenliebe und enthält keinen Schadenszauber. Arthur Edward Waite nannte es frei von schwarzer Magie.

Was bedeutet Arbatel?

Die Bedeutung ist ungeklärt. Waite brachte den Namen mit einem hebräischen Engelsnamen in Verbindung, Adolf Jacoby mit dem Tetragrammaton; Peterson hält auch ein Pseudonym für möglich.

Gibt es das Arbatel auf Deutsch?

Ja. Andreas Luppius druckte 1686 in Wesel eine deutsche Fassung, Johann Scheible 1855 in Stuttgart eine weitere. Beide weichen an Stellen vom lateinischen Original ab.

Weiterlesen

Quellen

  1. Arbatel de magia veterum. Basel 1575 (Erstdruck, wohl bei Pietro Perna).
  2. Joseph H. Peterson (Hg.): Arbatel. Concerning the Magic of the Ancients. Ibis Press/Nicolas-Hays 2009; Text online in den Esoteric Archives (seit 1997).
  3. Robert Turner (Übers.): Arbatel of Magick. London 1655, im Band „Henry Cornelius Agrippa his Fourth Book of Occult Philosophy“.
  4. Andreas Luppius (Hg.): deutsche Ausgabe, Wesel 1686; Johann Scheible, Stuttgart 1855.
  5. Arthur Edward Waite: The Book of Ceremonial Magic. London 1911.

Die Aphorismen werden sinngemäß nach dem lateinischen Text und Turners Übersetzung wiedergegeben.

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