Freitag, der 13. November 2026: Bedeutung, Herkunft und was an diesem Tag wirklich passiert
Am 13. November 2026 steht der dritte und letzte Freitag, der 13., des Jahres im Kalender. Hier liest du, woher die Scheu vor diesem Datum kommt, was die Zahlen dazu sagen und warum der Tag in diesem Jahr mit einer Wende am Himmel zusammenfällt.
Inhalt
Der nächste Freitag, der 13., ist der 13. November 2026. Es ist der dritte und letzte in diesem Jahr nach dem 13. Februar und dem 13. März; danach folgt erst wieder der 13. August 2027. Der Aberglaube verbindet zwei ältere Vorstellungen: die Dreizehn als Unglückszahl (dreizehn Personen beim Abendmahl) und den Freitag als Tag der Kreuzigung. Die Kombination ist erst seit dem 19. Jahrhundert belegt und wurde durch einen Roman von 1907 und spätere Filme populär. Statistisch passiert an diesem Tag nicht mehr als an anderen Freitagen; der ADAC zählte 2024 einen Freitag, den 13., über und einen unter dem Durchschnitt. Am 13. November 2026 wird Merkur um 16:53 Uhr MEZ wieder direktläufig, Venus folgt am 14. November. Der Mond steht als zunehmende Sichel im Steinbock. Der Tag ist weder Portaltag noch Schwendtag.
Der 13. November 2026 ist ein Freitag; 2026 fällt der 13. dreimal auf einen Freitag (Februar, März, November), 2027 nur im August.
Quelle/Tradition: Gregorianischer Kalender
An einem durchschnittlichen Freitag 2024 wurden bundesweit 653 Unfälle gezählt, am 13. September 2024 waren es 732, am 13. Dezember 2024 611; das Unfallrisiko ist an einem Freitag, dem 13., nicht höher.
Quelle/Tradition: ADAC Hessen-Thüringen, Pressemitteilung vom 12.02.2026
Über 400 Jahre fällt der 13. eines Monats 688-mal auf einen Freitag, häufiger als auf jeden anderen Wochentag.
Quelle/Tradition: B. H. Brown, American Mathematical Monthly 40 (1933)
Merkur wird am 13. November 2026 um 16:53 Uhr MEZ direktläufig, Venus am 14. November 2026; der Mond steht als zunehmende Sichel (rund 17 Prozent) im Steinbock.
Quelle/Tradition: Ephemeriden 2026; Nachrechnung mit PyEphem für Berlin
Die Dreizehn gilt wegen des Abendmahls als Unglückszahl, der Freitag als Tag der Kreuzigung als ungünstig; die Verbindung beider ist seit 1869 (Rossini-Biografie) belegt.
Quelle/Tradition: Christliche Überlieferung; H. S. Edwards, The Life of Rossini (1869)
Der Aberglaube geht auf die Verhaftung der Templer am 13. Oktober 1307 zurück.
Quelle/Tradition: Zuschreibung des späten 20. Jahrhunderts, keine zeitnahen Quellen
Den Freitag, den 13., als Venustag oder Glückstag zu begehen, etwa mit Kerze und Dankbarkeitsliste, ist verbreitete Praxis.
Quelle/Tradition: Ritualpraxis im deutschsprachigen Raum
Dass ein Freitag, der 13., Unglück oder Glück bringt, ist nicht belegt.
Quelle/Tradition: Kein bekannter Wirkmechanismus; Unfall- und Schadenstatistiken ohne Auffälligkeit
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Freitag, der 13. November 2026 auf einen Blick
- Datum: Freitag, 13. November 2026
- Wie oft 2026: dritter und letzter Freitag, der 13., in diesem Jahr (nach 13. Februar und 13. März)
- Nächster Termin: Freitag, 13. August 2027, danach erst wieder am 13. Oktober 2028
- Am Himmel: Merkur wird um 16:53 Uhr MEZ wieder direktläufig, Venus folgt am Samstag, 14. November
- Mond: zunehmende Sichel im Steinbock, rund 17 Prozent beleuchtet, vier Tage nach dem Neumond
- Sichtbarkeit DACH: Sichel nach Sonnenuntergang (Berlin 16:17 Uhr MEZ) tief im Südwesten, Monduntergang gegen 18:40 Uhr
- Portaltag oder Schwendtag: weder noch. Der Portaltag ist der 11., der Schwendtag der 12. November
Wann ist Freitag, der 13., im Jahr 2026?
Der nächste Freitag, der 13., fällt auf den 13. November 2026. Es ist der dritte in diesem Jahr: Schon der 13. Februar und der 13. März waren Freitage. Drei solche Tage in einem Kalenderjahr sind das Maximum, das der gregorianische Kalender hergibt. In einem Jahr ohne Schalttag, das wie 2026 an einem Donnerstag beginnt, kommt es immer zu genau dieser Dreierfolge Februar, März, November.
Danach wird es ruhiger. 2027 gibt es nur einen einzigen Freitag, den 13., nämlich am 13. August 2027. 2028 fällt er auf den 13. Oktober. Wer den Tag für ein kleines Ritual nutzen oder ihm einfach bewusst begegnen will, hat im November also die letzte Gelegenheit für neun Monate.
Der Novembertermin liegt in einer dichten Woche. Am Montag, 9. November, ist Neumond im Skorpion, am Mittwoch folgt das 11/11-Portal, am Donnerstag der einzige Schwendtag des Monats. Der Freitag schließt diese Reihe ab, und er tut es mit einer astronomischen Pointe, zu der wir gleich kommen.
Woher kommt die Angst vor Freitag, dem 13.?
Die kurze Antwort: Der Aberglaube ist viel jünger, als die meisten denken. Die Dreizehn und der Freitag hatten jeweils für sich einen schlechten Ruf. Dass erst beide zusammen den Unglückstag ergeben, lässt sich vor dem 19. Jahrhundert nirgends belegen.
Die Dreizehn. Im christlichen Europa galt es lange als schlechtes Zeichen, zu dreizehnt am Tisch zu sitzen. Die Vorstellung knüpft an das Abendmahl an, bei dem mit Judas der Verräter als Dreizehnter dabei war. Die Zwölf stand dagegen für Vollständigkeit: zwölf Monate, zwölf Apostel, zwölf Tierkreiszeichen, zwölf Stunden. Was über die Zwölf hinausgeht, stört die Ordnung. Aus dieser Tischregel wurde im 18. und 19. Jahrhundert eine allgemeine Scheu vor der Zahl.
Der Freitag. Der Freitag ist in der christlichen Überlieferung der Tag der Kreuzigung und war deshalb Fasttag. In England und Frankreich galt es bis in die Neuzeit als unklug, an einem Freitag eine Reise anzutreten, ein Schiff vom Stapel zu lassen oder zu heiraten. Dabei trägt der Tag eigentlich einen freundlichen Namen. Er ist nach der Göttin Frigg oder Freya benannt, die Römer nannten ihn dies Veneris, Tag der Venus.
Beides zusammen. Ein früher Beleg stammt aus dem Jahr 1869. Der Biograf des Komponisten Gioachino Rossini hielt fest, Rossini habe wie viele Italiener den Freitag für einen Unglückstag und die Dreizehn für eine Unglückszahl gehalten, und er sei an einem Freitag, dem 13., gestorben. Das Datum war der 13. November 1868. Der Tag, der uns jetzt bevorsteht, ist also so etwas wie der Jahrestag dieses Aberglaubens.
Richtig populär wurde die Kombination erst im 20. Jahrhundert. 1907 erschien in den USA der Börsenroman „Friday, the Thirteenth“ von Thomas W. Lawson, in dem ein Makler an diesem Tag eine Panik auslöst. In Deutschland drehte Richard Oswald 1916 einen Film mit dem Titel „Freitag, der 13.“, 1944 folgte ein zweiter von Erich Engels. Am Freitag, dem 13. Mai 1927, brachen an der Berliner Börse die Kurse ein, was dem Datum hierzulande zusätzlichen Schrecken gab. Seit 1980 sorgt die amerikanische Horrorfilmreihe dafür, dass der Ausdruck niemandem mehr erklärt werden muss.
Templer, Loki, Hexenzirkel: Was an den bekannten Erklärungen dran ist
Im Netz kursieren drei Herkunftsgeschichten, die besser klingen, als sie belegt sind.
Die Templer. Am Freitag, dem 13. Oktober 1307, ließ der französische König Philipp IV. die Tempelritter im ganzen Land verhaften. Das Datum stimmt. Dass der Aberglaube daher rührt, ist aber eine Zuschreibung aus dem späten 20. Jahrhundert, die vor allem durch Romane verbreitet wurde. Zwischen 1307 und dem 19. Jahrhundert findet sich kein Text, der den Tag deshalb fürchtet.
Loki. In der nordischen Mythologie stört Loki ein Gelage der Götter, in dessen Folge Balder stirbt. In populären Nacherzählungen ist er der dreizehnte Gast. Die Quellen selbst zählen die Gäste nicht so, die Zahl wurde später hineingelesen, vermutlich in Anlehnung an das Abendmahl.
Der Hexenzirkel. Die Vorstellung, ein Zirkel bestehe aus zwölf Hexen und einem Dreizehnten, geht auf die Ägyptologin Margaret Murray zurück, die sie in den 1920er-Jahren aus Prozessakten ableitete. Ihre These gilt in der Geschichtsforschung als widerlegt. In der modernen Hexenkunst hat sich die Dreizehn trotzdem gehalten, und zwar als gute Zahl.
Wie wenig selbstverständlich der Freitag, der 13., ist, zeigt der Blick über die Grenze. In Spanien, Griechenland und großen Teilen Lateinamerikas gilt der Dienstag, der 13., als Unglückstag. In Italien ist es der Freitag, der 17., weil sich die römische XVII zu VIXI umstellen lässt, lateinisch für „ich habe gelebt“. Derselbe Schrecken, ein anderes Datum.
Passiert an diesem Tag wirklich mehr?
Nein. Das ist der am besten untersuchte Teil des Themas. Der ADAC Hessen-Thüringen hat im Februar 2026 Zahlen des Jahres 2024 ausgewertet: An einem durchschnittlichen Freitag wurden bundesweit 653 Unfälle gezählt. Am Freitag, dem 13. September 2024, waren es 732, am Freitag, dem 13. Dezember 2024, nur 611. Der eine Tag lag über dem Schnitt, der andere darunter. Das Fazit des Clubs: Das Unfallrisiko ist an einem Freitag, dem 13., nicht höher als an anderen Tagen. Entscheidend ist die Verkehrsdichte, nicht das Datum.
Versicherer kommen seit Jahren zum selben Ergebnis. In ihren Schadenstatistiken liegt der Tag im Rahmen gewöhnlicher Freitage, in manchen Jahren sogar darunter. Dass der Freitag insgesamt der unfallträchtigste Wochentag ist, liegt am Berufs- und Wochenendverkehr.
Bleibt eine hübsche Kuriosität aus der Mathematik. Über einen vollen Kalenderzyklus von 400 Jahren fällt der 13. eines Monats 688-mal auf einen Freitag und damit häufiger als auf jeden anderen Wochentag. Der Unterschied ist winzig, aber er ist da. Der gefürchtete Tag ist rechnerisch der normalste von allen. Jedes Jahr hat mindestens einen, höchstens drei.
Warum hält sich das Gefühl trotzdem? Weil wir Missgeschicke an einem markierten Tag anders abspeichern. Der verschüttete Kaffee am Donnerstag ist vergessen, der am Freitag, dem 13., wird zur Geschichte. Für die Scheu vor dem Datum gibt es sogar ein Fachwort, Paraskavedekatriaphobie. Wer sich an dem Tag ernsthaft unwohl fühlt, ist damit nicht allein und muss sich dafür nicht schämen.
Was am 13. November 2026 am Himmel passiert
Hier wird der Novembertermin interessant, denn er fällt mit einer Wende zusammen. Merkur ist seit dem 24. Oktober rückläufig. Am Freitag, 13. November, um 16:53 Uhr MEZ erreicht er seinen Stillstand und läuft danach wieder vorwärts durch den Tierkreis. Astronomisch ist die Rückläufigkeit eine Perspektivwirkung: Die Erde wird vom schnelleren Merkur auf der Innenbahn überholt, und von uns aus gesehen scheint er eine Schleife zu ziehen. Alle Daten und Schattenphasen stehen in unserem Artikel Merkur rückläufig.
Nur einen Tag später, am Samstag, 14. November, endet auch die Rückläufigkeit der Venus, die seit dem 3. Oktober anhält. Und der Freitag ist, wie oben erwähnt, dem Namen nach der Tag der Venus. Zwei Planeten, die innerhalb von gut 24 Stunden wieder Fahrt aufnehmen: Eine passendere Kulisse für einen angeblichen Unglückstag lässt sich kaum denken.
Der Mond ist an diesem Abend vier Tage alt. Er steht als zunehmende Sichel im Steinbock, etwa 17 Prozent seiner Scheibe sind beleuchtet. In Berlin geht die Sonne um 16:17 Uhr unter, der Mond folgt gegen 18:40 Uhr. Dazwischen hängt er gut sichtbar tief im Südwesten, in Wien und Zürich etwas länger und höher. Die Sonne steht bei 21 Grad im Skorpion.
Ein Portaltag ist der 13. November nach der Dreamspell-Zählung nicht. Die Portaltage im November 2026 fallen auf den 3., 6., 11., 19., 22., 27. und 30. In derselben Zählung trägt der Tag Kin 79, den Blauen Magnetischen Sturm, mit dem eine neue Dreizehn-Tage-Welle beginnt. Auch dort steht die Dreizehn also für einen vollständigen Durchlauf und nicht für ein Unglück.
Die andere Dreizehn: Warum die Zahl auch als Glückszahl gilt
In vielen Überlieferungen hat die Dreizehn einen guten Klang. Ein Sonnenjahr enthält zwölf bis dreizehn Vollmonde, weshalb Mondkalender oft mit dreizehn Monaten rechnen. Der Tzolkin der Maya besteht aus dreizehn Zahlen und zwanzig Zeichen, zusammen 260 Tage. Im Judentum wird ein Junge mit dreizehn Jahren religiös mündig, und die Tradition kennt dreizehn Eigenschaften der göttlichen Barmherzigkeit. Im Tarot trägt die Karte XIII den Tod, der dort für Wandlung steht und nicht für ein Ende.
Die spirituelle Deutung liest die Dreizehn deshalb als Zahl des Übergangs: Die Zwölf ist rund und fertig, die Dreizehn ist der erste Schritt darüber hinaus. In der Numerologie wird sie zur Vier zusammengezogen (1 + 3), der Zahl für Fundament und Ordnung. Wer die 13 häufig auf der Uhr oder auf Kassenzetteln sieht, findet die ausführliche Lesart bei der Engelszahl 1313.
Für den 13. November 2026 ergibt sich daraus ein Bild, das viele Deutungen teilen. Die Woche begann mit einem Neumond im Skorpion, der für Loslassen steht. Am Freitag dreht Merkur. Der Tag markiert in dieser Lesart den Punkt, an dem das Aufräumen endet und das Vorwärtsgehen beginnt. Ob man das so sehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Als Bild für einen Wendepunkt ist es jedenfalls freundlicher als die schwarze Katze.
Quiz: Wie stehst du zu Freitag, dem 13.?
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Wir drucken an dieser Stelle keine Zitate, die wir nicht belegen können. Stattdessen drei Haltungen, die uns in Gesprächen über diesen Tag immer wieder begegnen.
Die Umdeutung. Viele, die mit Jahreskreis und Mondkalender arbeiten, haben den Freitag, den 13., zu ihrem Tag gemacht. Sie zünden eine Kerze für Freya oder Venus an, tragen bewusst etwas Schönes und nehmen sich abends Zeit für sich. Aus dem Unglückstag wird ein Tag für Selbstachtung.
Die leise Vorsicht. Andere sagen offen, dass sie nicht abergläubisch sind und trotzdem keinen Vertrag auf dieses Datum legen. Sie beschreiben das weniger als Angst und mehr als Gewohnheit, so wie man nicht unter einer Leiter durchgeht, wenn daneben Platz ist.
Das Achselzucken. Und es gibt die, denen der Tag erst auffällt, wenn jemand im Büro darüber spricht. Sie berichten, dass an ihren Freitagen, den 13., schlicht nichts Besonderes passiert ist. Auch das ist eine Erfahrung, und sie deckt sich mit den Zahlen.
Was wir nicht versprechen
Wir sagen dir nicht, dass am 13. November ein Unglück auf dich wartet. Dafür gibt es keinen Beleg, und die Unfallzahlen sprechen dagegen.
Wir sagen dir auch nicht das Gegenteil, dass der Tag dir Glück bringt, wenn du nur das richtige Ritual machst. Ein Ritual kann dir helfen, dich zu sammeln. Es ändert nichts am Kalender.
Wir sagen dir nicht, dass mit Merkurs Richtungswechsel um 16:53 Uhr schlagartig alles leichter wird. Die Rückläufigkeit ist eine Frage der Perspektive von der Erde aus. Was du daraus machst, ist deine Deutung.
Und wenn dir der Tag echte Angst macht: Das ist kein Charakterfehler. Sprich mit jemandem darüber, dem du vertraust.
Praktisch: so nutzt du diesen Tag
Plane ganz normal. Arzttermin, Zugfahrt, Vorstellungsgespräch: Es gibt keinen sachlichen Grund, etwas zu verschieben. Wer sich mit einem anderen Datum wohler fühlt, darf das trotzdem tun, ohne sich rechtfertigen zu müssen.
Dreizehn Dinge aufschreiben. Nimm dir morgens fünf Minuten und notiere dreizehn Dinge, die in diesem Jahr gut gelaufen sind. Das dreht die Zahl um und ist nach einer Woche mit Neumond und Schwendtag ein guter Abschluss.
Um 16:53 Uhr kurz innehalten. Wenn Merkur dreht, kannst du eine Sache benennen, die in den letzten drei Wochen liegen geblieben ist und die du jetzt wieder aufnimmst. Eine einzige reicht.
Den Freitag als Venustag nehmen. Etwas Schönes kochen, ein Bad, eine Kerze, Musik. Die Tradition ordnet dem Freitag Genuss und Zuneigung zu, lange bevor ihm jemand das Unglück anhängte.
Nach Sonnenuntergang nach Südwesten schauen. Zwischen etwa 16:45 und 18:15 Uhr steht die schmale Mondsichel tief über dem Horizont. Wer alle Mondtermine des Jahres auf einem Blatt haben möchte, findet sie im Mondphasen Kraft-Kalender.
Den nächsten Termin vormerken. Der nächste Portaltag ist der 19. November, der nächste Freitag, der 13., erst der 13. August 2027.
Häufige Fragen
Wann ist der nächste Freitag, der 13.?
Am 13. November 2026. Es ist der dritte und letzte in diesem Jahr nach dem 13. Februar und dem 13. März. Danach folgt erst wieder der 13. August 2027.
Wie oft gibt es 2026 einen Freitag, den 13.?
Dreimal: im Februar, im März und im November. Mehr als drei sind in einem Kalenderjahr nicht möglich, mindestens einer kommt in jedem Jahr vor.
Warum gilt Freitag, der 13., als Unglückstag?
Die Dreizehn galt wegen des Abendmahls mit dreizehn Personen als Unglückszahl, der Freitag als Tag der Kreuzigung als ungünstiger Tag. Die Verbindung beider ist erst seit dem 19. Jahrhundert belegt und wurde im 20. Jahrhundert durch Romane und Filme populär.
Passieren an einem Freitag, dem 13., mehr Unfälle?
Nein. Nach einer ADAC-Auswertung von 2026 lag 2024 ein Freitag, der 13., über und einer unter dem Durchschnitt gewöhnlicher Freitage. Das Unfallrisiko hängt von der Verkehrsdichte ab, nicht vom Datum.
Ist der 13. November 2026 ein Portaltag?
Nein. Die Portaltage im November 2026 sind der 3., 6., 11., 19., 22., 27. und 30. November. Der 13. ist auch kein Schwendtag, das ist im November nur der 12.
Was hat Merkur mit dem 13. November 2026 zu tun?
Merkur beendet an diesem Freitag um 16:53 Uhr MEZ seine Rückläufigkeit, die am 24. Oktober begonnen hat. Venus wird einen Tag später, am 14. November, wieder direktläufig.
Quellen & Weiterlesen
- Unfallzahlen: ADAC Hessen-Thüringen, Pressemitteilung „Unglückszahlen & Aberglaube im Straßenverkehr“ vom 12. Februar 2026, presseportal.de.
- Zur Herkunft des Aberglaubens und zu den Filmen von 1916 und 1944: Sonntagsblatt, „Freitag, der 13.“ (2024); Henry Sutherland Edwards, „The Life of Rossini“ (1869); Thomas W. Lawson, „Friday, the Thirteenth“ (1907).
- Zur Häufigkeit des 13. als Freitag: B. H. Brown, „Solution to Problem E36“, American Mathematical Monthly 40 (1933).
- Mondphase, Mondstand und Auf- und Untergangszeiten für Berlin am 13. November 2026: eigene Nachrechnung mit PyEphem (2026); Neumond 9. November 2026 nach timeanddate.de, Mondphasen 2026.
- Merkur rückläufig 24. Oktober bis 13. November 2026, Venus rückläufig 3. Oktober bis 14. November 2026: Ephemeriden 2026, zusammengefasst in Merkur rückläufig und Venus rückläufig 2026.
- Portaltage nach der Dreamspell-Zählung von José Argüelles: Portaltage November 2026.







