Nostradamus: Was in den Prophéties wirklich steht – und was ihm angedichtet wird
Die Verse des Nostradamus sind gedruckt, nummeriert und nachprüfbar. Wer nachschlägt, findet einen Arzt, der von der Universität flog, bei älteren Autoren abschrieb und selbst erklärte, absichtlich dunkel zu schreiben – und keinen einzigen Treffer, der vor dem Ereignis benannt wurde.
Kaum ein Unglück vergeht, ohne dass jemand schreibt: „Nostradamus hat es vorhergesagt.“ Der Mann, dem das zugeschrieben wird, war ein provenzalischer Arzt und Kalendermacher des 16. Jahrhunderts. Seine Verse sind gedruckt, nummeriert und in Bibliotheken einsehbar – man kann also nachschlagen. Wer das tut, findet einen anderen Nostradamus als den der Schlagzeilen: einen, der von der Universität flog, bei älteren Autoren abschrieb und selbst erklärte, er habe absichtlich dunkel geschrieben.
Inhalt
Nostradamus (Michel de Nostredame, 1503–1566) war ein französischer Apotheker, Arzt und Astrologe aus der Provence. Ab 1550 veröffentlichte er jährliche Almanache, 1555 die ersten 353 Vierzeiler seiner Prophéties; die vollständige Ausgabe mit 942 Vierzeilern erschien 1568 nach seinem Tod. Die Verse nennen fast nie Daten und sind nach eigener Aussage bewusst dunkel gehalten. Alle bekannten Treffer – Heinrich II., „Hister“, der 11. September – wurden nachträglich hineingelesen oder sind erfunden. Dass er die Zukunft sehen konnte, ist nicht belegt.
Nostradamus wurde im Dezember 1503 in Saint-Rémy-de-Provence geboren und starb in der Nacht zum 2. Juli 1566 in Salon-de-Provence.
Quelle/Tradition: Encyclopædia Britannica; Crouzet, Bibliothèque nationale de France (Geburtstag meist 14.12., vereinzelt 21.12.)
Die Prophéties erschienen 1555 in Lyon mit 353 Vierzeilern, 1557 mit 642 und 1568 postum mit 942.
Quelle/Tradition: Guinard, Corpus Nostradamus; Crouzet (BnF); erhaltene Drucke
Die Medizinische Fakultät Montpellier strich ihn 1529 aus dem Register, weil er Apotheker gewesen war.
Quelle/Tradition: BIU Montpellier, Register S 2, Bl. 87 (nach Lemesurier 2003)
Viele Vierzeiler verarbeiten ältere Texte, darunter den Mirabilis Liber (1522), Roussat (1549/50) und Crinitus (1504).
Quelle/Tradition: Brind’Amour, Nostradamus astrophile (1993); Lemesurier
„Hister“ in Vers II,24 ist der antike Name der unteren Donau, nicht Hitler.
Quelle/Tradition: Nickell, Skeptical Inquirer 2010; antiker Sprachgebrauch
Der nach dem 11. September 2001 verbreitete Vers von der „Stadt Gottes“ stammt nicht von Nostradamus, sondern von dem Studenten Neil Marshall.
Quelle/Tradition: Museum of Hoaxes; Nettime-Archiv, September 2001
Seine Gebeine wurden 1791 in die Stiftskirche Saint-Laurent in Salon überführt.
Quelle/Tradition: Ville de Salon-de-Provence
Er wurde 1532 in Montpellier zum Doktor der Medizin promoviert.
Quelle/Tradition: Traditionelle Biografie, so noch Crouzet (BnF); durch das Fakultätsregister von 1529 nicht gedeckt
Der Großvater konvertierte um 1459/60 vom Judentum zum Christentum und nahm den Namen Nostredame an.
Quelle/Tradition: Archivforschung nach Lemesurier; in Details umstritten
Jedes Jahr werden „Nostradamus-Prophezeiungen“ für das kommende Jahr veröffentlicht und gelesen.
Quelle/Tradition: Jährliche Medienberichte; GWUP-Prognosecheck (evangelisch.de, 14.12.2023)
Vers I,35 sagte den Tod König Heinrichs II. im Jahr 1559 voraus.
Quelle/Tradition: Zuordnung erst nachträglich, im Druck nach Lemesurier ab 1614; Details passen nicht (Nickell 2010)
Nostradamus hat Ereignisse für 2026, 2027 oder andere einzelne Jahre der Gegenwart vorhergesagt.
Quelle/Tradition: Die Verse nennen fast nie Jahreszahlen; Vers X,72 (1999) blieb ohne Ereignis
Nostradamus konnte die Zukunft sehen.
Quelle/Tradition: Kein überprüfbarer Nachweis; alle bekannten Treffer sind nachträgliche Deutungen
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Was dieser Artikel klärt
- Kurz gesagt
- Saint-Rémy, Montpellier, Salon: das belegte Leben
- Die Prophéties: drei Ausgaben, 942 Vierzeiler
- Woher die Verse stammen
- Drei berühmte „Treffer“ am Text geprüft
- Schon die Zeitgenossen spotteten
- Nostradamus auf Deutsch: Nürnberg, Goethe, Goebbels
- So prüfst du ein Nostradamus-Zitat
- Häufige Fragen
Kurz gesagt
Michel de Nostredame, latinisiert Nostradamus, wurde im Dezember 1503 in Saint-Rémy-de-Provence geboren und starb in der Nacht zum 2. Juli 1566 in Salon-de-Provence. Er arbeitete als Apotheker und Arzt, veröffentlichte ab 1550 jährliche Almanache und 1555 in Lyon die ersten 353 Vierzeiler seiner Prophéties. Die vollständige Sammlung mit 942 Vierzeilern erschien erst 1568, zwei Jahre nach seinem Tod.
Die Verse nennen fast nie ein Datum und selten einen Ort. Jede bekannte „eingetroffene“ Prophezeiung wurde erst nach dem Ereignis mit einem Vers verbunden. Ein Beleg, dass Nostradamus die Zukunft sehen konnte, existiert nicht. Was es gibt, ist ein gut erforschtes Werk – und eine Wirkungsgeschichte, die bis in die NS-Propaganda und in Kettenmails nach dem 11. September reicht.
Saint-Rémy, Montpellier, Salon: das belegte Leben
Die Familie war jüdischer Herkunft; der Großvater väterlicherseits ließ sich nach heutigem Forschungsstand um 1459/60 taufen und nahm den Namen Pierre de Nostredame an. Als Geburtstag nennen die Encyclopædia Britannica und die französische Nationalbibliothek den 14. Dezember 1503; in der Literatur findet sich auch der 21. Dezember. Solche Abweichungen gleichen wir nicht stillschweigend aus.
Das gilt auch für sein Studium. Die populäre Biografie – und noch der Historiker Denis Crouzet in seinem Dossier für die Bibliothèque nationale – lässt ihn 1532 in Montpellier zum Doktor der Medizin werden. Im Register der dortigen Fakultät (BIU Montpellier, Register S 2, Blatt 87) steht allerdings etwas anderes: Der Studentenprokurator Guillaume Rondelet strich ihn 1529 wieder aus der Liste, weil er Apotheker gewesen war, ein „Handwerk“, das die Statuten ausschlossen. Ob er später doch promoviert wurde, ist nicht gesichert.
Gut belegt sind die Stationen danach. In den 1540er-Jahren arbeitete er bei Pestausbrüchen in Marseille und Aix-en-Provence. 1547 heiratete er in Salon-de-Provence die Witwe Anne Ponsarde, mit der er sechs Kinder hatte, und bezog das Haus, in dem er bis zu seinem Tod lebte und schrieb. Neben den Almanachen veröffentlichte er eine Schrift über Schönheitsmittel und Konfitüren. Ein Prophet im Hauptberuf war er nie.
Berühmt machte ihn der Hof. Katharina von Medici ließ ihn 1555 nach Paris kommen; im Herbst 1564 besuchte sie ihn mit ihrem Sohn Karl IX. in Salon, und der junge König ernannte ihn zum Leibarzt und Rat. Ungefährlich war der Ruhm nicht: 1560 wurde er laut Crouzet bei einem katholischen Aufruhr in Salon bedroht, calvinistische Streitschriften nannten ihn „Monstradamus“.
Die Prophéties: drei Ausgaben, 942 Vierzeiler
Das Werk ist bibliografisch gut erschlossen. Wer wissen will, ob ein Vers echt ist, braucht nur diese drei Daten:
| Ausgabe | Drucker, Ort | Umfang |
|---|---|---|
| 4. Mai 1555 | Macé Bonhomme, Lyon | 353 Vierzeiler (Centurien I–III und IV,1–53) |
| 1557 | Antoine du Rosne, Lyon | 642 Vierzeiler (bis Centurie VII,42) |
| 1568 (postum) | Benoist Rigaud, Lyon | 942 Vierzeiler in zehn Centurien |
„Centurie“ heißt schlicht „Hundertschaft“ und hat nichts mit Jahrhunderten zu tun. Die siebte blieb unvollständig, daher 942 statt 1.000 Verse. Von der Erstausgabe sind nach dem Bibliografen Patrice Guinard nur drei Exemplare bekannt, zwei davon in Albi und Wien.
Dem Buch steht ein Brief an den kleinen Sohn César voran, datiert auf den 1. März 1555. Darin erklärt Nostradamus, seine Voraussagen reichten „von heute bis zum Jahr 3797“ – und er habe sie bewusst verhüllt abgefasst. Das ist keine Unterstellung seiner Kritiker, sondern seine eigene Auskunft: Die Dunkelheit ist Methode.
Die Bilderwelt, aus der Nostradamus kam
Astrologie – Bibliothek der Esoterik (TASCHEN)
Der Kompaktband erzählt die Bildgeschichte der westlichen Astrologie in Hunderten von Abbildungen – von ägyptischen Tempeln bis zur Gegenwartskunst. Ein kunsthistorischer Bildband zum Einordnen, kein Deutungshandbuch und kein Vorhersagewerkzeug.
15,00 €
Zum BildbandWoher die Verse stammen
Die Forschung der letzten Jahrzehnte – vor allem Pierre Brind’Amour (Nostradamus astrophile, 1993) und Peter Lemesurier – hat gezeigt, dass viele Vierzeiler keine Visionen sind, sondern umgearbeitete Lektüre. Drei Quellen stechen heraus: der Mirabilis Liber von 1522, eine Sammlung älterer Endzeitprophezeiungen; Richard Roussats Livre de l’estat et mutations des temps (1549/50), aus dem er astrologische Passagen fast wörtlich übernahm; und Petrus Crinitus’ De honesta disciplina (1504). Dazu kommen antike Historiker wie Livius, Sueton und Plutarch.
Das Verfahren dahinter: Was einmal geschehen ist, kann unter ähnlichen Sternen wieder geschehen. Viele „Zukunftsbilder“ sind deshalb erkennbar Vergangenheit – römische Vorzeichen, mittelalterliche Feldzüge – ohne Namen und Jahr in die Zukunft gesetzt. Crouzet liest Nostradamus entsprechend nicht als Wahrsager, sondern als „Seelenarzt“: einen frommen Humanisten, der am Vorabend der Religionskriege mit Schreckensbildern vor Hass und Spaltung warnen wollte.
Drei berühmte „Treffer“ am Text geprüft
Der Tod Heinrichs II. (Vers I,35)
„Le lyon jeune le vieux surmontera, / En champ bellique par singulier duelle, / Dans caige d’or les yeux luy crevera“ – der junge Löwe werde den alten besiegen, im Zweikampf auf dem Schlachtfeld, ihm im goldenen Käfig die Augen ausstechen. 1559 starb Heinrich II. nach einem Turnierunfall, als ihm ein Lanzensplitter durchs Visier drang. Der Skeptiker Joe Nickell hat 2010 im Skeptical Inquirer aufgelistet, was nicht passt: Ein Turnier ist kein Schlachtfeld, der Vers spricht von Augen in der Mehrzahl, ein goldener Helm ist nicht belegt. Vor allem wurde der Vers erst lange nach dem Unfall mit dem König verbunden – im Druck nach Lemesurier erstmals 1614, 55 Jahre später.
„Hister“ ist nicht Hitler (Vers II,24)
Im Vers heißt es, der größte Teil des Heeres werde „encontre Hister“ stehen. Hister oder Ister ist der antike Name der unteren Donau; so verwendet Nostradamus das Wort auch an anderer Stelle. Ein Fluss, kein Diktator.
Der „Schreckenskönig“ von 1999 (Vers X,72)
Einer der ganz wenigen Verse mit Jahreszahl: 1999, im siebten Monat, werde ein großer König des Schreckens vom Himmel kommen. Im Sommer 1999 geschah nichts, was Kommentatoren vorher benannt oder nachher einhellig erkannt hätten. Dort, wo der Text überprüfbar wird, trifft er nicht.
Schon die Zeitgenossen spotteten
Kritik ist kein Produkt der Aufklärung. Der Astrologe Laurens Videl aus Avignon warf ihm 1558 in einer eigenen Schrift vor, vom Handwerk der Sternberechnung nichts zu verstehen. Dem Dichter Étienne Jodelle wird ein lateinisches Wortspiel zugeschrieben: „Nostra damus, cum falsa damus, nam fallere nostrum est“ – wir geben das Unsere, wenn wir Falsches geben, denn Täuschen ist unsere Art. Verkauft haben sich die Almanache trotzdem glänzend.
Begraben wurde er in der Kirche des Franziskanerklosters von Salon. 1791 schändeten Nationalgardisten eines Marseiller Bataillons das Grab; der Bürgermeister ließ die Gebeine in die Stiftskirche Saint-Laurent überführen, wo sie nach Angaben der Stadt bis heute in der früheren Rochuskapelle ruhen. Das Wohnhaus ist seit 1992 Museum.
Nostradamus auf Deutsch: Nürnberg, Goethe, Goebbels
Im deutschen Sprachraum kam er früh an: Als erste bekannte Übersetzung gilt ein Nürnberger Druck von 1554 über ein „erschrecklich und wunderbarlich Zeychen“. Zur Chiffre für geheimes Wissen machte ihn Goethe. In der Szene „Nacht“ greift Faust nach einem „geheimnisvollen Buch, / Von Nostradamus’ eigner Hand“ – ein Buch, das es nie gab, aber den Namen im deutschen Gedächtnis verankerte.
Die dunkelste Episode fällt in den Zweiten Weltkrieg. Im Auftrag von Goebbels’ Propagandaministerium deutete der Schweizer Astrologe Karl Ernst Krafft die Vierzeiler prodeutsch um; die Broschüren wurden nach Ellic Howes Studie von 1967 zu Zehntausenden in mehreren Sprachen im Ausland verteilt. Krafft selbst wurde 1941 verhaftet und starb im Januar 1945 auf dem Transport nach Buchenwald. Wer wissen will, wie biegsam die Verse sind: Sie ließen sich auch dafür verwenden.
Heute erscheinen jeden Dezember „Nostradamus-Prophezeiungen“ für das neue Jahr, oft im selben Atemzug mit Baba Wanga. Wie solche Ketten entstehen, haben wir auch an den Drei Tagen Dunkelheit und am Solarflash nachgezeichnet.
So prüfst du ein Nostradamus-Zitat
Bei Nostradamus ist die Prüfung leichter als bei jedem anderen Seher, weil der Text feststeht. Die Liste ist unsere Einschätzung; jede Frage beruht auf einem dokumentierten Fall:
- Hat das Zitat eine Nummer? Echte Verse lassen sich mit Centurie und Vers angeben (etwa X,72). Ohne Nummer ist es eine Behauptung.
- Steht es in der Ausgabe von 1568? Das bekannteste Gegenbeispiel: Der Vers von der „Stadt Gottes“ und den „zwei Brüdern“, der nach dem 11. September 2001 per E-Mail um die Welt ging, stammt von dem kanadischen Studenten Neil Marshall. Er hatte ihn in den 1990er-Jahren selbst erfunden, um zu zeigen, wie leicht sich vage Sätze auf alles beziehen lassen.
- Nennt es moderne Dinge beim Namen? Die echten Verse kennen keine Staaten, Techniken oder Personen der Gegenwart.
- Wurde es vor dem Ereignis so gedeutet? Bisher in keinem einzigen bekannten Fall.
Stimmen zu Nostradamus
- Denis Crouzet, Historiker (Dossier der Bibliothèque nationale de France): Nostradamus sei ein „médecin des âmes“ gewesen, ein Arzt der Seelen.
- Joe Nickell, Skeptical Inquirer 2010: Keiner seiner Anhänger wolle die naheliegende Erklärung annehmen, dass er ein „failed seer“ war, ein gescheiterter Seher.
- Michael Kunkel, GWUP, über Nostradamus und Baba Wanga (evangelisch.de, Dezember 2023): „Beide können sich nicht wehren.“
- Goethe, Faust I: „Und dies geheimnisvolle Buch, / Von Nostradamus’ eigner Hand, / Ist dir es nicht Geleit genug?“
Was wir nicht behaupten
Wir behaupten nicht, dass Nostradamus die Zukunft sehen konnte, und nicht, dass er ein Betrüger war. Wir geben wieder, was über Leben und Werk belegt ist, und prüfen berühmte Deutungen am gedruckten Text. Astrologie und Orakel können Anlass zum Nachdenken sein; eine Vorhersage, einen Schutz oder einen Erfolg versprechen wir nicht.
Häufige Fragen
Wer war Nostradamus?
Michel de Nostredame (1503–1566) war ein französischer Apotheker, Arzt und Astrologe aus der Provence. Bekannt wurde er durch jährliche Almanache und die Prophéties, eine Sammlung von 942 gereimten Vierzeilern.
Was hat Nostradamus für 2026 oder 2027 vorhergesagt?
Nichts Bestimmtes. Seine Verse nennen fast nie Jahreszahlen; Listen mit Vorhersagen für einzelne Jahre sind moderne Deutungen ohne Grundlage im Text.
Hat Nostradamus den 11. September vorhergesagt?
Nein. Der nach den Anschlägen verbreitete Vers von der „Stadt Gottes“ stammt nicht aus den Prophéties, sondern aus einem Aufsatz des kanadischen Studenten Neil Marshall aus den 1990er-Jahren.
Hat Nostradamus Hitler vorhergesagt?
Nein. Das Wort „Hister“ in seinen Versen ist der antike Name der unteren Donau. Die Gleichsetzung mit Hitler entstand erst im 20. Jahrhundert.
Wie viele Prophezeiungen von Nostradamus sind eingetroffen?
Keine lässt sich belegen: Alle bekannten Treffer wurden erst nach dem jeweiligen Ereignis einem Vers zugeordnet. Der einzige berühmte Vers mit Jahreszahl (1999) blieb ohne erkennbares Ereignis.
Wo liegt Nostradamus begraben?
In der Stiftskirche Saint-Laurent in Salon-de-Provence. Dorthin wurden seine Gebeine 1791 überführt, nachdem das ursprüngliche Grab im Franziskanerkloster geschändet worden war.
Quellen: Denis Crouzet, „Nostradamus, prophète et homme de paix“, Les Essentiels, Bibliothèque nationale de France · Encyclopædia Britannica, „Nostradamus“ · Joe Nickell, „Nostradamus: A New Look at an Old Seer“, Skeptical Inquirer 34/5 (2010) · Patrice Guinard, Corpus Nostradamus Nr. 51 und „Les premières éditions des Prophéties 1555–1563“ (cura.free.fr) · Pierre Brind’Amour, Nostradamus astrophile (1993) und Peter Lemesurier, The Unknown Nostradamus (2003), nach dem Quellenregister der englischen Wikipedia · Ville de Salon-de-Provence, „La Collégiale Saint-Laurent“ · Office de Tourisme Salon-de-Provence, „The City of Nostradamus“ · Museum of Hoaxes, „Nostradamus Predicted 9/11“; Nettime-Archiv, September 2001 · Ellic Howe, Astrology and Psychological Warfare During World War II (1967), nach Wikipedia „Karl Ernst Krafft“ · Goethe, Faust I (Project Gutenberg #2229) · „Prophezeiungen trafen auch 2023 nicht zu“, evangelisch.de, 14.12.2023 · Wikipedia „Nostradamus“ (de/en, nur als Quellenregister).
Weiterlesen: Baba Wanga · Drei Tage Dunkelheit · Solarflash · Die Planeten in der Astrologie
Mehr aus Okkultes & verborgenes Wissen
Alle Artikel →
Geoffrey Drumm: Waren die Pyramiden Chemiefabriken?

Christspiracy: Kip Andersen über Jesus und die Tiere







