Alexander von Schlieffen: Maler, Astrologe, Luftzeitalter
Bei Gerhard Richter hat er Malerei studiert, beim Deutschen Astrologen-Verband seine Prüfung abgelegt, und 2021 rief er ein „Luftzeitalter“ aus. Wer Alexander Graf von Schlieffen ist, was an seinem Werdegang belegt ist und was an der Großen Konjunktion von 2020 Himmel ist und was Deutung.
Er hat bei Gerhard Richter Malerei studiert, 1996 die Prüfung des Deutschen Astrologen-Verbands abgelegt und 2021 ein Buch über ein „Luftzeitalter“ geschrieben, das am 21. Dezember 2020 begonnen haben soll. 2025 zeigte die Sammlung Feuerle in Berlin seine Bilder in vier Ausstellungen, jeweils mit einem astrologischen Vortrag zwischen den Gemälden. Wer Alexander Graf von Schlieffen ist, was an seinem Werdegang belegt ist und was an der These vom Luftzeitalter Himmel ist und was Deutung.
Inhalt
Alexander Graf von Schlieffen (geboren 1964) ist ein deutscher Maler und Astrologe aus Köln und Berlin. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter und A. R. Penck, legte 1996 die Prüfung des Deutschen Astrologen-Verbands ab und spricht seit 2020 wöchentlich im „AstroPod“. In „Das astrologische Luftzeitalter“ (Goldmann, 2021) deutet er die Jupiter-Saturn-Konjunktion vom 21. Dezember 2020 als Beginn einer rund 200-jährigen Epoche der Vernetzung. Die Konjunktion ist ein astronomischer Befund, das Zeitalter eine nicht überprüfbare astrologische Deutung. 2025 zeigte die Sammlung Feuerle in Berlin seine Bilder in vier Ausstellungen.
Alexander Graf von Schlieffen studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter und A. R. Penck.
Quelle/Tradition: Goldmann/Penguin Random House, Autorentext; The Feuerle Collection 2025; Berlin Art Week 2025
Er beschäftigt sich seit 1991 mit Astrologie und legte 1996 die Prüfung des Deutschen Astrologen-Verbands ab.
Quelle/Tradition: Goldmann/Penguin Random House, Autorentext; Jung Platform; The Feuerle Collection
„Das astrologische Luftzeitalter – eine neue Ära der Verbindung“ erschien am 18.10.2021 bei Goldmann (288 Seiten), dazu als Hörbuch bei Random House Audio.
Quelle/Tradition: Penguin Random House, Titeldaten (ISBN 978-3-442-22340-4); Deutsche Nationalbibliothek
Die Sammlung Feuerle zeigte 2025 in vier Ausstellungen mit Vorträgen seine Malerei („Malerei und Astrologie“, 13.03.–09.11.2025).
Quelle/Tradition: The Feuerle Collection; Finestre sull’Arte 22.03.2025; Berlin Art Week 20.08.2025
Seit Januar 2020 erscheint wöchentlich sein Podcast „AstroPod“.
Quelle/Tradition: Offizieller Podcast-Feed bei Acast (Folge 1 vom 10.01.2020)
Am 21.12.2020 standen Jupiter und Saturn von der Erde aus nur etwa 0,1 Grad auseinander; so nah und sichtbar zuletzt im März 1226.
Quelle/Tradition: AP, veröffentlicht von PBS NewsHour, 21.12.2020
Die Bezeichnung „Astrologe“ ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt; das DAV-Diplom ist ein Verbandszertifikat.
Quelle/Tradition: EZW Materialdienst 8/2008 (Pöhlmann)
Von 2001 bis 2012 war er Tutor am Centre for Psychological Astrology in London; Liz Greene war seine Mentorin.
Quelle/Tradition: Biografie der Jung Platform — nicht unabhängig bestätigt; belegt ist sein CPA-Buch „When Chimpanzees Dream Astrology“
Frühe Ausstellungen: Gruppenausstellung im Museum Ludwig Köln 1989, Galerie Feuerle 1991.
Quelle/Tradition: Eigene Angabe im Interview mit der Berlin Art Week (2025)
Jupiter-Saturn-Konjunktionen bleiben rund 200 Jahre in einem Element; mit 0 Grad Wassermann begann 2020 eine Luft-Serie.
Quelle/Tradition: Konjunktionslehre seit Abū Maʿschar (Albumasar); Astrodienst, Newsletter Dezember 2020
Mit dem 21.12.2020 hat eine Epoche der Vernetzung begonnen („Luftzeitalter“).
Quelle/Tradition: Astrologische Deutung (Schlieffen, Goldmann 2021); nicht überprüfbar
Planetenstellungen bewirken oder sagen gesellschaftliche Entwicklungen vorher.
Quelle/Tradition: Kein wissenschaftlicher Nachweis; die für 1583 erwartete Zeitenwende blieb aus
BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Wer Alexander von Schlieffen ist, kurz gesagt
Die kurze Antwort
Alexander Graf von Schlieffen, geboren 1964, ist Maler und Astrologe und lebt in Köln und Berlin. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter und A. R. Penck, beschäftigt sich seit 1991 mit Astrologie und legte 1996 die Prüfung des Deutschen Astrologen-Verbands ab. Seit Januar 2020 spricht er jede Woche im „AstroPod“.
Bekannt wurde er mit dem Buch Das astrologische Luftzeitalter (Goldmann, 2021): Mit der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020 beginne eine Epoche der Vernetzung. Die Konjunktion selbst ist ein astronomischer Befund. Das Zeitalter ist eine astrologische Deutung, die sich weder beweisen noch widerlegen lässt.
Im deutschsprachigen Raum gibt es nicht viele Astrologen, die ein großer Publikumsverlag wie Goldmann druckt und deren Gemälde gleichzeitig in einer Berliner Privatsammlung hängen. Schlieffen ist beides, und er trennt die beiden Tätigkeiten ausdrücklich: In einem Gespräch mit der Berlin Art Week sagte er, seine Malerei und seine Astrologie beeinflussten sich nicht gegenseitig im Sinne von Ursache und Wirkung. Beides seien Arten, Zusammenhänge zu erkunden.
Das macht ihn zu einem ungewöhnlichen Porträtgegenstand. Hier geht es nicht um einen Social-Media-Star mit Millionenpublikum, sondern um jemanden, der seit drei Jahrzehnten in zwei Welten arbeitet, die sich normalerweise misstrauisch beäugen: dem Kunstbetrieb und der Verbandsastrologie.
Der Maler: Düsseldorf, Richter, Penck
Die Malerei kam zuerst. Schlieffen studierte an der Kunstakademie Düsseldorf; seine Lehrer waren Gerhard Richter und A. R. Penck. So steht es übereinstimmend im Autorentext seines Verlags, in der Ankündigung der Sammlung Feuerle und im Gespräch mit der Berlin Art Week. Die Biografie bei der Jung Platform nennt zusätzlich die Akademie in Wien. In dem Interview beschreibt er, was er von beiden mitnahm: von Richter das technisch Solide, von Penck die Freiheit.
Ab 1989 entstanden Bilder, die Motive der italienischen Renaissance mit der amerikanischen Farbfeldmalerei verbinden. Seit 1989 stellt er in Deutschland und der Schweiz aus, nach Angabe der Sammlung Feuerle vor allem Porträts. Im Interview nennt er weitere Phasen: ab 1994 mit Gaze überzogene Porträts, ab 2014 Pilze als Hauptmotiv, ab 2022 das Wasser, zuletzt die Rückkehr zum Porträt in Öl.
Was in den Quellen auffällt: Die Ausstellungsgeschichte vor 2025 ist dünn dokumentiert. Im Interview nennt er eine große Gruppenausstellung im Museum Ludwig in Köln 1989 und eine Ausstellung 1991 in der Galerie Feuerle. Unabhängige Kataloge oder Rezensionen dazu haben wir nicht gefunden. Das ist kein Vorwurf, sondern bei Malern außerhalb des großen Marktes normal. Es heißt nur: Für diese frühen Stationen gibt es derzeit nur seine eigene Darstellung.
Der Astrologe: Köln, London, Kopfhörer
Zur Astrologie kam Schlieffen 1991, nach eigener Angabe über die Schriften des Astrologen Thomas Ring. 1996 legte er die Prüfung des Deutschen Astrologen-Verbands (DAV) ab und wurde im selben Jahr Lehrer am Astrologie-Zentrum Köln. Heute unterrichtet er laut Sammlung Feuerle an DAV-Schulen in Berlin und Köln sowie an Instituten in Salzburg und Wien.
Wichtig für die Einordnung: Ein DAV-Diplom ist ein Verbandszertifikat, kein staatlicher Abschluss. Die Bezeichnung „Astrologe“ ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt; jeder darf sie führen. Das Diplom sagt also, dass jemand eine verbandsinterne Prüfung bestanden hat, nicht, dass Astrologie funktioniert.
Die internationale Station ist London. Nach der Biografie der Jung Platform war Schlieffen von 2001 bis 2012 regelmäßig Tutor am Centre for Psychological Astrology (CPA), das Liz Greene und Howard Sasportas gegründet haben; Greene sei seine Mentorin gewesen. Belegbar ist die Verbindung über ein Buch: Sein erstes, When Chimpanzees Dream Astrology, ist ein Titel des CPA. Es fasst zwei Seminare zu den Quadranten des Horoskops zusammen, mit vielen Beispielen für Sonne-Mond-Kombinationen.
Auf Deutsch folgten Astrologie & Leben: Mit den Sternen leben (Headroom, 2009) und Im Netz der Beziehungen (Chiron, 2013). Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet außerdem eine Reihe von Hörbüchern bei Headroom in Köln: „Das große Jahreshoroskop“ für die Jahre 2010 bis 2016, darunter der Titel „2012: eine neue Welt?“. Ein kleines Detail zur Quellenkritik: Die Sammlung Feuerle verortet den Chiron Verlag in München, die Nationalbibliothek in Tübingen. Solche Abweichungen entstehen, wenn Ankündigungstexte voneinander abgeschrieben werden.
Seit Januar 2020 erscheint jeden Freitag der „AstroPod“, nach dem offiziellen Feed bis Oktober 2026 rund 237 Folgen. Er bespricht darin die astrologische Wetterlage der Woche mit einer Gesprächspartnerin; über die Jahre waren das Kathie Kleff, die auch das Hörbuch zum Luftzeitalter mitgesprochen hat, und Ricarda Berlage.
Die These vom Luftzeitalter
Das astrologische Luftzeitalter – eine neue Ära der Verbindung erschien am 18. Oktober 2021 als Originalausgabe bei Goldmann, 288 Seiten, dazu als Hörbuch bei Random House Audio. Die These in der Fassung des Verlags: Am 21. Dezember 2020 löse das Reich der Luft das Reich der Erde ab. Mit der Konjunktion von Jupiter und Saturn ende das lineare Denken im Sinne von „Höher, Schneller, Weiter“, die alte Fortschrittsidee habe sich überlebt. Prägend für die neue Zeit seien Verbindung und Austausch.
Dahinter steht eine sehr alte Rechnung. Jupiter holt Saturn etwa alle 20 Jahre ein, im Mittel alle 19,86 Jahre. Weil der Treffpunkt jedes Mal rund 120 Grad weiterwandert, liegen aufeinanderfolgende Konjunktionen über lange Zeit in Zeichen desselben Elements. Nach etwa 200 bis 240 Jahren kippt die Serie ins nächste Element. Mittelalterliche Astrologen rechneten für den vollen Umlauf durch alle vier Elemente mit 960 Jahren, Johannes Kepler mit 794. In Europa verbreitet hat diese Lehre vor allem Abū Maʿschar (lateinisch Albumasar), dessen Buch über die Konjunktionen im 12. Jahrhundert übersetzt wurde.
Neu an Schlieffens Buch ist also nicht die Rechnung, sondern ihre Ausdeutung für die Gegenwart. Das Leitmotiv ist das Myzel der Pilze, ein unterirdisches Geflecht, das Organismen verbindet. Im Interview mit der Berlin Art Week ergänzt er Pluto im Wassermann: Diese Stellung werde mitentscheiden, ob Netzwerke dem konstruktiven Austausch dienen oder der Manipulation. Große Aufgaben der Zukunft, so seine Erwartung, ließen sich nur gemeinsam lösen.
Stimmen zum Luftzeitalter
Mit der Konjunktion ende das lineare Denken im Sinne von „Höher, Schneller, Weiter“.
Der Pilz sei „das stärkste Symbol des Luftzeitalters“.
„Am seltensten ist eine enge Konjunktion, die an unserem Nachthimmel stattfindet.“
Was am 21. Dezember 2020 am Himmel geschah
Der Anlass des Buches ist real und war spektakulär. Am Abend des 21. Dezember 2020 standen Jupiter und Saturn von der Erde aus gesehen nur etwa ein Zehntel Grad auseinander, ungefähr ein Fünftel der Breite des Vollmonds. Tatsächlich trennten sie mehr als 700 Millionen Kilometer. Noch enger standen die beiden zuletzt im Juli 1623, damals aber so nah an der Sonne, dass kaum jemand es sehen konnte. So nah und gut sichtbar war das Paar zuletzt im März 1226. Die nächste vergleichbar enge Begegnung folgt am 15. März 2080.
Ein Detail wird in fast allen Texten zum Luftzeitalter übergangen. Astrologisch fand die Konjunktion auf 0 Grad Wassermann statt, also im ersten Luftzeichen. Diese Angabe bezieht sich auf den tropischen Tierkreis, mit dem westliche Astrologie rechnet: zwölf gleich große Abschnitte, gezählt ab dem Frühlingspunkt. Am Himmel selbst standen die beiden Planeten vor dem Sternbild Steinbock. Zeichen und Sternbild sind durch die Präzession der Erdachse seit der Antike gegeneinander verschoben. Für die Astrologie ist das kein Widerspruch, sondern ihre Konvention. Es zeigt nur, dass „Luft“ eine Festlegung ist und kein Messwert.
Luftzeitalter ist nicht Wassermannzeitalter
In Gesprächen über das Luftzeitalter taucht fast immer das „Wassermannzeitalter“ auf. Es sind zwei verschiedene Konzepte. Das Wassermannzeitalter bezieht sich auf die Präzession: Der Frühlingspunkt wandert langsam rückwärts durch die Sternbilder, ein astrologisches Zeitalter dauert nach üblicher Rechnung etwa 2.150 Jahre. Wann das Wassermannzeitalter beginnt, ist unter Astrologen völlig offen; die Vorschläge reichen vom Jahr 1447 bis 3597. Weltbekannt wurde es 1967 mit dem Song „Aquarius“ aus dem Musical Hair.
Das Luftzeitalter im Sinne Schlieffens hängt dagegen an den Jupiter-Saturn-Konjunktionen und hat ein festes Datum. Es dauert nach der Konjunktionslehre rund 200 Jahre, nicht 2.000. Wer beides gleichsetzt, vermischt zwei Zeitskalen, die sich um den Faktor zehn unterscheiden. Mehr zur Geschichte des Wassermann-Gedankens steht in unserem Artikel über die New-Age-Bewegung.
Pilze, Myzel und vier Ausstellungen in Berlin
Wo Maler und Astrologe sich treffen, wachsen Pilze. Im Interview erzählt Schlieffen, er sei bei einer Bildersuche zufällig auf das Motiv gestoßen und habe bemerkt, dass Pilze in der Kunstgeschichte fast immer nur Nebensache sind. Er machte sie zum Hauptmotiv und malte sie nach eigener Aussage sieben Jahre lang intuitiv, bevor er verstand, was ihn daran interessierte: das Myzel, das unter der Erde Leben verbindet und Nährstoffe teilt. In der Beschreibung einer Podcastfolge vom Juni 2022 heißt es, er male seit über sieben Jahren Pilze.
2025 brachte die Sammlung Feuerle beide Seiten in einen Raum. Die Reihe „Malerei und Astrologie“ im Seidensaal, kuratiert von Désiré Feuerle, bestand aus vier Ausstellungen; zu jeder Eröffnung hielt Schlieffen zwischen seinen Bildern einen Vortrag. Themen waren der Übergang vom Erd- zum Luftzeitalter, die philosophische Deutung astrologischer Zyklen und die Pilze als vernetzte Organismen. Nach Angabe der Sammlung war es das erste Mal, dass sie sich in ihrem Programm mit Astrologie befasste. Feuerle sammelt Schlieffens Werk seit den Anfängen; die beiden kennen sich seit den 1980er-Jahren.
I
13. März 2025
Erste Ausstellung
II
2. Mai 2025
Zweite Ausstellung
III
12. Juni 2025
Dritte Ausstellung
IV
11. September 2025
Vierte Ausstellung
Einordnung: was die These leistet und wo sie schwach ist
Als Zeitdiagnose ist das Luftzeitalter lesbar. Dass Vernetzung, Plattformen und Kooperation die Gegenwart prägen, würde kaum jemand bestreiten, und das Bild des Myzels ist anschaulich. Schlieffen verkauft auch keine Vorhersage einzelner Ereignisse, sondern eine Deutung von Epochen. Das macht ihn vorsichtiger als viele Jahreshoroskope.
Gerade darin liegt aber die Schwäche. Eine These über kollektiven Wandel, die nach einer Pandemie formuliert wird, passt fast zwangsläufig. Was würde sie widerlegen? Mehr Abschottung statt Austausch ließe sich als „Schattenseite“ derselben Epoche lesen, die Frage nach Pluto im Wassermann ist im Interview bereits offen formuliert. Eine Aussage, die jeden Ausgang zulässt, ist keine Prognose.
Die Geschichte der Konjunktionslehre liefert dazu ein Lehrstück. 1583 fand die letzte Konjunktion der Wasser-Serie statt, und viele Zeitgenossen erwarteten einen Umsturz von apokalyptischem Ausmaß. 1586 folgte eine päpstliche Bulle gegen die Wahrsagerei. Als bis 1603 nichts Entsprechendes geschehen war, ließ das öffentliche Interesse nach.
Unsere Einschätzung
Schlieffen ist ein seriös arbeitender Vertreter der deutschen Verbandsastrologie mit einer echten künstlerischen Biografie. Sein Luftzeitalter ist ein Deutungsangebot, keine Entdeckung: Die Konjunktion ist gemessen, die Zuordnung zur Luft eine Rechenregel, die Epoche eine Erzählung.
Dass Planetenstellungen gesellschaftliche Entwicklungen bewirken oder vorhersagen, ist wissenschaftlich nicht belegt. Wer das Buch liest, liest am besten eine Kulturkritik in astrologischer Sprache.
Was wir nicht behaupten
Dieser Artikel beschreibt einen Menschen, sein Werk und eine These. Er behauptet nicht, dass Astrologie Ereignisse vorhersagt oder dass mit dem 21. Dezember 2020 messbar eine neue Epoche begonnen hat. Über Schlieffens Privatleben und seine Familie schreiben wir nichts, auch nicht über mögliche Verbindungen seines Namens zu historischen Personen. Das gehört nicht in ein Porträt seiner Arbeit.
Astrologie ersetzt keine medizinische, psychologische, rechtliche oder finanzielle Beratung.
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Quellen
- Penguin Random House / Goldmann: Das astrologische Luftzeitalter – Titeldaten, Verlagstext, Autorentext (ISBN 978-3-442-22340-4)
- The Feuerle Collection: Alexander Graf von Schlieffen – Malerei und Astrologie, 2025 (Termine, Kurzbiografie)
- Berlin Art Week: Questions to Alexander Graf von Schlieffen, 20.08.2025
- Finestre sull’Arte: Alexander Graf von Schlieffen in der Sammlung Feuerle, 22.03.2025
- Jung Platform: Alexander von Schlieffen – Biografie (Thomas Ring, DAV 1996, CPA 2001–2012; Eigenangaben)
- Centre for Psychological Astrology: When Chimpanzees Dream Astrology
- Deutsche Nationalbibliothek, Katalogabfrage vom 20.10.2026 (Goldmann 2021, Chiron Tübingen 2013, Headroom-Hörbücher 2010–2016, Random House Audio 2021)
- AstroPod – Der Astrologie Podcast, offizieller Feed bei Acast (Folge 119 „Die Pilze“, 10.06.2022)
- Marcia Dunn (AP): Jupiter, Saturn will appear to merge in night sky, PBS NewsHour, 21.12.2020
- Astrodienst: Newsletter Dezember 2020 (0° Wassermann, Element-Serien)
- Wikipedia: „Great conjunction“ und „Age of Aquarius“ – als Quellenregister genutzt (Etz 2000; Aston, Isis 1970; Thomas 1971)
- Matthias Pöhlmann, Materialdienst der EZW 8/2008 – zur Berufsbezeichnung „Astrologe“
Übersetzungen englischsprachiger Zitate: Redaktion. Stand der Angaben: 20. Oktober 2026.
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