Astrologie & Sternzeichen

Annabel Gat: Die Astrologin, die nicht an Astrologie glaubt

Zehn Jahre verantwortete sie die Horoskope von VICE, heute schreibt sie für die britische Vogue – und sagt offen, dass sie nicht an Astrologie glaubt, ihr aber vertraut. Wer Annabel Gat ist, was an ihrer Laufbahn belegt ist und wie man ihre Haltung einordnet.

Runde Tierkreisscheibe aus dunklem Schiefer mit Reliefs von Widder, Stier, Waage und Fischen im Kerzenlicht

„Glaube ich an Astrologie? Nein.“ Das sagt eine Frau, die zehn Jahre lang sämtliche Horoskope von VICE verantwortet hat und heute die Wochenhoroskope der britischen Vogue schreibt. Der zweite Halbsatz gehört dazu: „aber ich vertraue ihr.“ Annabel Gat ist in Deutschland kaum bekannt – ihre Bücher gibt es nicht auf Deutsch –, in der englischsprachigen Astrologie-Welt aber eine der Stimmen, die das Genre zwischen Nischenhobby und Massenmedium geprägt haben. Ein Porträt nach öffentlichen Quellen, mit Einordnung.

Schnellantwort

Annabel Gat ist eine US-amerikanische Astrologin und Autorin. Nach eigener Angabe war sie von 2014 bis 2024 Senior Astrologer bei VICE und hat dort das Horoskop-Angebot aufgebaut; seit Januar 2026 schreibt sie die Wochenhoroskope der britischen Vogue. Bei Chronicle Books erschienen The Astrology of Love & Sex (2019) und The Moon Sign Guide (2022); deutsche Ausgaben gibt es nicht. Sie ist nach ISAR-Standard zertifiziert, berät und unterrichtet. Bekannt ist ihre Haltung: Sie glaube nicht an Astrologie, vertraue ihr aber, und schreibe Horoskope nach der Ephemeride, ohne Intuition. Dass Astrologie Charakter, Beziehungen oder Ereignisse vorhersagt, ist wissenschaftlich nicht belegt.

Einordnung
Belegt

Annabel Gat schreibt seit Januar 2026 die Wochenhoroskope von British Vogue.

Quelle/Tradition: vogue.co.uk, Horoskopseite (Autorin Annabel Gat, Stand 27.09.2026); Substack-Beitrag vom 25.01.2026

Belegt

Bei Chronicle Books erschienen The Astrology of Love & Sex (Juli 2019) und The Moon Sign Guide (3. Mai 2022).

Quelle/Tradition: Titeldaten Google Books und Apple Books; Bitch Media 2019

Belegt

Sie war als Astrologin für VICE bzw. Broadly tätig und trat als VICE Senior Astrologer auf.

Quelle/Tradition: VICE-Porträt 03.08.2018; VICE-Autorenseite; Ways We Work

Belegt

Deutsche Ausgaben ihrer Bücher gibt es nicht.

Quelle/Tradition: Deutsche Nationalbibliothek, SRU-Abfrage 29.09.2026: 0 Treffer

Überliefert

Sie hat nach eigener Aussage die ISAR-Zertifizierungsprüfung als Beste von fünf Bestandenen unter 25 Teilnehmenden abgelegt und zuvor rund zehn Jahre studiert, u. a. bei Anne Ortelee.

Quelle/Tradition: Eigendarstellung im VICE-Porträt 2018 und auf annabelgat.com — nicht unabhängig bestätigt

Überliefert

Sie verantwortete 2014 bis 2024 das gesamte Horoskop-Angebot von VICE.

Quelle/Tradition: Eigendarstellung annabelgat.com/about

Gelebte Praxis

Horoskope werden auf Grundlage der Ephemeride, also der Planetenstände, für jedes der zwölf Zeichen geschrieben.

Quelle/Tradition: Gelebte Praxis im Genre; Gats Schilderung bei Ways We Work

Belegt

Die Bezeichnung Astrologe ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt.

Quelle/Tradition: EZW Materialdienst 8/2008 (Pöhlmann); DAV zum Siegel geprüft

Nicht belegt

Dass Sternzeichen über die Qualität einer Beziehung entscheiden, ist nicht belegt.

Quelle/Tradition: Kein Wirksamkeitsnachweis; Gat selbst: kein schlechtes Match

Nicht belegt

Dass Astrologen aus dem Horoskop Persönlichkeit besser als zufällig ablesen können, ist nicht belegt.

Quelle/Tradition: Carlson, Nature 318 (1985), S. 419–425

BELEGT = wissenschaftlich oder amtlich nachprüfbar · ÜBERLIEFERT = historisch/traditionell dokumentiert · GELEBTE PRAXIS = verbreitete Anwendung, Erfahrungswerte · NICHT BELEGT = spirituelle Deutung, wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Was dich in diesem Artikel erwartet

  • Kurz gesagt
  • Vom Sternzeichenbuch zur Prüfung
  • Zehn Jahre VICE: Horoskope als Handwerk
  • „Nicht glauben, aber vertrauen“
  • Zwei Bücher: Liebe und Mond
  • Vogue, Substack und die nächste Generation
  • Zertifikat ohne Titelschutz: der Blick nach Deutschland
  • Was davon belegt ist – und was nicht
  • Häufige Fragen

Kurz gesagt

Annabel Gat ist eine US-amerikanische Astrologin und Autorin. Nach eigener Angabe war sie von 2014 bis 2024 Senior Astrologer bei VICE und hat dort das gesamte Horoskop-Angebot aufgebaut; seit Januar 2026 schreibt sie die Wochenhoroskope für British Vogue. Bei Chronicle Books erschienen The Astrology of Love & Sex (2019) und The Moon Sign Guide (2022). Sie ist nach dem Standard der International Society for Astrological Research (ISAR) zertifiziert, bietet Einzelberatungen an und unterrichtet.

Bemerkenswert ist weniger die Reichweite als die Haltung: Gat beschreibt Horoskopschreiben als nüchterne Arbeit mit der Ephemeride, ausdrücklich ohne Intuition, und sie sagt offen, dass sie nicht an Astrologie „glaubt“. Dass Astrologie Charakter oder Ereignisse vorhersagt, ist wissenschaftlich nicht belegt – das gilt auch für ihre Arbeit, und sie behauptet es auch nicht.

Vom Sternzeichenbuch zur Prüfung

Die frühe Biografie stammt aus ihren eigenen Erzählungen und ist so zu lesen. In einem VICE-Porträt vom August 2018 berichtet sie, ihr erstes eigenes Astrologiebuch im Sommer vor der fünften Klasse bekommen zu haben – „an dem Wochenende, an dem Prinzessin Diana starb“. Es folgten ein paar Jahre Begeisterung, dann Skepsis in der Highschool. Wieder angefangen habe sie mit 19, nach einem Treffen einer Gruppe, die sich mit Paranormalem beschäftigte.

Den Ausschlag gab eine Begegnung mit 21: Sie lernte die New Yorker Astrologen Anne Ortelee und Mark Wolz kennen und damit Menschen, für die Astrologie ein Beruf war. Nach eigener Darstellung studierte sie danach rund zehn Jahre bei mehreren Lehrern, bevor sie sich zur Zertifizierungsprüfung anmeldete – sechs Stunden, auf die sie sich bewusst nicht gezielt vorbereitete. Von 25 Teilnehmenden hätten fünf bestanden, sie als Beste. Vor VICE schrieb sie Astrologie-Texte für MTV News und beriet Klientinnen zu ihren Geburtshoroskopen.

Ein Detail aus dieser Zeit verbindet sie mit einem Porträt, das es bei uns schon gibt: Die Astrologin Aliza Kelly gibt an, ab 2013 bei Annabel Gat und Anne Ortelee gelernt zu haben. Die amerikanische Medien-Astrologie ist kleiner, als ihre Reichweite vermuten lässt – man kennt sich, und man hat oft dieselben Lehrer.

Zehn Jahre VICE: Horoskope als Handwerk

Auf ihrer Website beschreibt Gat ihre VICE-Jahre von 2014 bis 2024 so: Sie habe das gesamte Horoskop-Angebot des Hauses entwickelt, einschließlich Inhaltsstrategie, visueller Linie, digitaler Produkte und Veranstaltungen. Sichtbar wurde sie zunächst als Staff Astrologer von Broadly, dem VICE-Kanal für Frauen- und Geschlechterthemen, später als „VICE Senior Astrologer“ – unter diesem Titel tritt sie auch in Podcasts und Videos anderer Astrologinnen auf.

Wie sie arbeitet, hat sie dem Format Ways We Work geschildert, und es klingt eher nach Redaktionsroutine als nach Eingebung. Horoskope schreibt sie früh am Tag, Beratungen legt sie auf Mittag und Abend. Grundlage ist die Ephemeride, also die Tabelle der Planetenstände: „Meine Intuition spielt beim Horoskopschreiben überhaupt keine Rolle“, sagt sie dort. Die eigentliche Schwierigkeit sei, dasselbe Himmelsereignis zwölfmal verschieden zu erklären, ohne sich zu wiederholen.

Auch die Beratung trennt sie scharf vom Hellsehen: Sie „lese“ nichts intuitiv, sondern gebe weiter, was Menschen seit Jahrhunderten über bestimmte Konstellationen gesagt hätten. Im VICE-Porträt formuliert sie ihren Anspruch an ein Horoskop knapp als Leitfaden dazu, „was im Kosmos passiert, zugeschnitten auf ein Zeichen“.

Das Ende dieser Phase fällt in das Jahr, in dem VICE selbst schrumpfte: Im Februar 2024 kündigte VICE Media an, mehrere hundert Stellen zu streichen und nicht mehr auf vice.com zu veröffentlichen (berichtet u. a. von Variety und Axios). Ob und wie das mit ihrem Abschied zusammenhängt, hat sie öffentlich nicht erklärt – wir stellen deshalb keinen Zusammenhang her.

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„Nicht glauben, aber vertrauen“

Der Satz, der Gat am besten beschreibt, fiel 2019 im Interview mit Bitch Media zu ihrem ersten Buch: „Glaube ich an Astrologie? Nein, ich glaube nicht an Astrologie.“ Und dann: „Ich glaube nicht an Astrologie, aber ich vertraue ihr.“ Astrologie sei ein Werkzeug zur Selbsterkundung, aber: „Es wird nicht alles im Horoskop passieren. Es passiert im echten Leben.“

Dieselbe Linie zieht sie beim beliebtesten Streitthema des Genres, der Sternzeichen-Kompatibilität. Gegenüber Refinery29 (August 2019) sagte sie, es gebe kein „schlechtes Match“; wer verliebt sei, frage ohnehin nicht nach dem Sternzeichen. Und bei Bitch Media: Menschen könnten mit jedem kompatibel sein – es gehe um die richtige Person, nicht um das richtige Zeichen. Für jemanden, der ein ganzes Buch über Kompatibilität geschrieben hat, ist das eine bemerkenswert defensive Lesart des eigenen Stoffs.

Unsere Einschätzung: Diese Haltung ist ehrlicher als vieles, was im Genre üblich ist, und sie ist auch geschickt – wer nichts vorhersagt, kann nicht falsch liegen. Für Leserinnen ist sie trotzdem die gesündere Einladung: Astrologie als Sprache für Selbstbeobachtung, nicht als Urteil über eine Beziehung.

Zwei Bücher: Liebe und Mond

The Astrology of Love & Sex erschien im Juli 2019 bei Chronicle Books in San Francisco. Es geht die Sonnenzeichen als Liebende durch und spielt Paarungen durch – nach Gats eigener Beschreibung als „Gedankenspiel“, wie zwei Archetypen miteinander auskommen könnten, nicht als Prognose. Sie betont, dass für eine ernsthafte Aussage das ganze Horoskop beider Menschen nötig wäre.

The Moon Sign Guide folgte am 3. Mai 2022, ebenfalls bei Chronicle, 205 Seiten, illustriert von Vesna Asanovic. Der Mond steht darin für die Innenwelt – Gefühle, Erinnerungen, Unbewusstes –, in zwölf Kapiteln je Zeichen. Ein Punkt, den viele Einsteigerbücher auslassen, bekommt eigenen Raum: der progressive Mond, der nach der Buchbeschreibung etwa alle zweieinhalb Jahre das Zeichen wechselt. Was ein Mondzeichen ist und wie du deins findest, erklärt unser Überblick zum Mondzeichen im Horoskop.

Für den deutschen Markt ein nüchterner Befund: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet unter ihrem Namen keinen einzigen Titel (Abfrage vom 29.09.2026). Wer Gat lesen will, liest sie auf Englisch.

Vogue, Substack und die nächste Generation

Seit Januar 2026 schreibt Gat die Wochenhoroskope der britischen Vogue; die Horoskopseite auf vogue.co.uk nennt sie als Autorin, zuletzt für die Woche vom 28. September bis 4. Oktober 2026. In ihrem Newsletter kündigte sie den Ton als deutlich augenzwinkernder an als ihre sonstige, ernsthafte Stimme; pro Woche greift sie den einen Transit heraus, der ihr am wichtigsten scheint. Passend zur Jahreszeit ist das gerade die rückläufige Venus ab dem 3. Oktober.

Daneben betreibt sie einen Substack mit bezahlten Online-Treffen und unterrichtet. Im März 2026 gab sie einen dreiteiligen Kurs über Aspekte und Horoskopdeutung, ausdrücklich für Astrologie-Content-Creator und beratende Astrologen. Das ist konsequent: Wer zehn Jahre lang ein Horoskop-Ressort aufgebaut hat, bildet nun die aus, die solche Texte schreiben.

Zwei Mitschnitte zeigen, wie sie spricht. Beide stammen von den offiziellen Kanälen der Gastgeber und werden direkt von YouTube geladen:

Ausschnitt aus dem Online-Gipfel „Starstruck 2020“, eingebettet vom offiziellen Kanal der AstroTwins (Ophira und Tali Edut).
„Radio Free Astrology“ vom Oktober 2019 mit Annabel Gat als Gast, eingebettet vom offiziellen Kanal des Astrologen Matthew Currie.

Zertifikat ohne Titelschutz: der Blick nach Deutschland

Gat führt ihre Zertifizierung nach ISAR prominent. Was dahintersteht, beschreibt die ISAR selbst: eine Ethikschulung mit Prüfung, ein Training in Beratungsgesprächen und eine Fachprüfung zu Technik und Deutung; wer besteht, trägt den Titel CAP (Certified Astrological Professional). Die New York Times beschrieb die Fachprüfung 2018 mit einem Essayteil und rund 600 Multiple-Choice-, Richtig-falsch- und Kurzantwortfragen, von Horoskopberechnung bis Astronomie.

Das deutsche Gegenstück ist das Siegel „geprüft“ des Deutschen Astrologen-Verbands (DAV). Laut DAV gehören dazu der Nachweis einer eigenständig durchgeführten Beratung und zweier Supervisionen, eine Hausarbeit über ein „Blindhoroskop“ oder eine bekannte Persönlichkeit sowie eine Theorieprüfung. Wichtig für dich als Kundin: Die Bezeichnung „Astrologe“ ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt, darauf wies schon die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen 2008 hin. Jede und jeder darf sich so nennen.

Ein Verbandssiegel sagt also etwas über Ausbildung, Handwerk und Berufsethik – nichts darüber, ob Astrologie zutrifft. Das ist keine Rechtsberatung, sondern eine allgemeine Einordnung. Wer eine Beratung bucht, kann nach Ausbildung, Verbandszugehörigkeit und Ethikregeln fragen, so wie Gat sie offenlegt.

Was davon belegt ist – und was nicht

Die berufliche Laufbahn ist gut dokumentiert: die Bücher über Verlag und Bibliothekskataloge, die Vogue-Kolumne über die Seite selbst und den Vogue-eigenen Social-Media-Kanal, die VICE-Jahre über ihre Autorenseite und das Porträt von 2018. Die frühe Biografie – das erste Buch, die Lehrer, die Prüfungsplatzierung – stammt aus ihren eigenen Schilderungen und ist nicht unabhängig bestätigt.

Zur Sache selbst: Ein Wirkmechanismus, über den Planetenstände Charakter oder Beziehungen beeinflussen, ist nicht bekannt. Im bekanntesten kontrollierten Test, veröffentlicht 1985 in Nature vom Physiker Shawn Carlson, ordneten Astrologen Persönlichkeitsprofile nicht besser als zufällig den passenden Horoskopen zu. Gat widerspricht dem nicht – sie verortet Astrologie ausdrücklich als Werkzeug zur Selbstreflexion. Wie andere Astrologinnen diesen Spagat lösen, zeigen unsere Porträts über Susan Miller und Chani Nicholas.

Was wir nicht behaupten

Wir behaupten nicht, dass Horoskope zutreffen, dass Sternzeichen über die Qualität einer Beziehung entscheiden oder dass Mondphasen eine messbare Wirkung haben. Wir geben wieder, was Annabel Gat öffentlich über ihre Arbeit sagt, und prüfen es an unabhängigen Quellen. Über ihr Privatleben schreiben wir nichts. Nichts hier verspricht Heilung, Erfolg oder eine andere Wirkung.

Häufige Fragen

Wer ist Annabel Gat?

Eine US-amerikanische Astrologin und Autorin. Nach eigener Angabe war sie 2014 bis 2024 Senior Astrologer bei VICE; seit Januar 2026 schreibt sie die Wochenhoroskope der britischen Vogue. Sie ist ISAR-zertifiziert und hat zwei Bücher bei Chronicle Books veröffentlicht.

Welche Bücher hat Annabel Gat geschrieben?

The Astrology of Love & Sex (Chronicle Books, 2019) über Sonnenzeichen und Beziehungen und The Moon Sign Guide (Chronicle Books, 2022) über die zwölf Mondzeichen. Deutsche Ausgaben gibt es laut Deutscher Nationalbibliothek nicht.

Glaubt Annabel Gat an Astrologie?

Nach eigener Aussage nicht. Im Interview mit Bitch Media sagte sie 2019: „Ich glaube nicht an Astrologie, aber ich vertraue ihr.“ Sie beschreibt Astrologie als Werkzeug zur Selbsterkundung, nicht als Vorhersage.

Wo erscheinen ihre Horoskope heute?

Wöchentlich bei British Vogue auf vogue.co.uk, dazu in ihrem Substack-Newsletter. Die VICE-Horoskope, die sie ab 2014 aufgebaut hatte, schreibt sie nach eigener Angabe seit 2024 nicht mehr.

Was bedeutet die ISAR-Zertifizierung?

Die International Society for Astrological Research vergibt den Titel CAP nach einer Ethikprüfung, einem Beratungstraining und einer Fachprüfung. Das bescheinigt Handwerk und Berufsethik, nicht die Gültigkeit der Astrologie. In Deutschland ist die Bezeichnung „Astrologe“ nicht geschützt.

Ist Sternzeichen-Kompatibilität wissenschaftlich belegt?

Nein. Einen Nachweis, dass Sternzeichen über das Gelingen von Beziehungen entscheiden, gibt es nicht. Auch Gat selbst sagt, es gebe kein „schlechtes Match“ – entscheidend sei der Mensch, nicht das Zeichen.

Quellen: Annabel Gat, annabelgat.com/about (Eigendarstellung, abgerufen 29.09.2026) · Leila Ettachfini, „Get to Know the Astrology Genius Behind All Your Broadly Horoscopes“, VICE, 03.08.2018 · Katherine Speller, Interview zu „The Astrology of Love & Sex“, Bitch Media, 2019 · Erika W. Smith, Interview mit Annabel Gat, Refinery29, 12.08.2019 · „Annabel Gat, Astrologer & Horoscope Writer for Broadly“, Ways We Work (undatiert) · British Vogue, Wochenhoroskop, vogue.co.uk (Autorin Annabel Gat, Stand 27.09.2026) · Annabel Gat, „My Weekly Horoscopes are Back“, Substack, 25.01.2026 · Chronicle Books / Google Books, Titeldaten The Moon Sign Guide (03.05.2022, 205 S.) · Apple Books, Titeldaten The Astrology of Love & Sex (30.07.2019) · Deutsche Nationalbibliothek, SRU-Abfrage „Annabel Gat“, 29.09.2026: 0 Treffer · ISAR, „CAPISAR Certification“ · Callie Beusman, „Astrology Is Hard, Even if It’s Fake“, The New York Times, Oktober 2018 · Deutscher Astrologen-Verband, „Das DAV Qualitätssiegel ‚geprüft‘“ · Matthias Pöhlmann, „Astrotainment oder professionelle Beratung?“, EZW Materialdienst 8/2008 · Variety und Axios, 22./23.02.2024, zu VICE Media · Shawn Carlson, „A double-blind test of astrology“, Nature 318 (1985), S. 419–425.

Weiterlesen: Aliza Kelly · Jessica Lanyadoo · Venus im Horoskop · Mondzeichen

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